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Forscher über Einwanderungspolitik: "Armutsmigration nach Europa ist ein Mythos"
DPA

Alle Flüchtlinge wollen nach Europa? Stimmt nicht. Eine neue Studie zeigt, aus welchen Ländern Menschen wohin auswandern - und warum steigender Wohlstand Migration zunächst fördert.

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sverris 06.07.2019, 14:08
20. KErnsatz:

Es wurde oft gesagt, und dennoch muss man es wiederholen: "Sobald Perspektiven vor Ort entstehen, bleiben die meisten Menschen auch gern in ihrer Heimat."

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widderfru 06.07.2019, 14:09
21. Im wesentlichen nichts NEUES

Erschreckend ist die Zahl derer die in Richtung EU wollen, verständlich-- für die EU bzw "D" hohes Risiko!
Denn die Folgen sind hinlänglich bekannt, zu viele sind weder Integrationfähig (Bildung)- noch willig (Kulturell). Jede Ursache erzeugt eine Wirkung und die schafft nicht zu übersehende- (bei aller Verharmlosung)- Probleme, gesellschaftliche Konflikte. Fazit: Vor Ort direkt (keine Gießkannenmethodik) aktiv werden.

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suppenkoch 06.07.2019, 14:13
22.

Zitat von Niteftef
Fachkräfte abwerben aus Ländern, wo sie vielleicht gebraucht werden und Menschen, die unsere Hilfe benötigen abweisen - so hält sich Europa reich. Es ist eine Schande
Ach, möchten Sie das andersrum machen? Die Fachkräfte sollen im Ausland bleiben und wir nehmen die Armen auf, die nicht Lesen und Schreiben können? Sie haben schon verstanden, dass ein Land das Geld erwirtschaften muss, was es verteilen kann? Und dass man mit armen und ungebildeten Menschen keine Wirtschaft am Laufen erhält?
Versuchen Sie doch mal nach Kanada, Australien oder Neuseeland auszuwandern. Sie werden feststellen, dass die knallharte Kriterien haben, wer in ihr Land darf und wer nicht. Die nehmen nur, wer dem Land hilft und es voranbringt. Also genau das, was Sie hier beklagen. Natürlich nehmen die auch Flüchtlinge aus Krisengebieten auf, die ihnen international zugeteilt werden. Aber normale Migration in diese Länder ist nicht so einfach. Machen Sie sich doch mal den Spaß und beschäftigen Sie sich ein wenig mit Auswanderung. Sie werden sehen, dass das gar nicht so einfach ist.

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neckisch 06.07.2019, 14:15
23.

Zitat von Besa
Und was will mir die Überschrift des Artikels nun sagen? Weil es anderswo auch Migration gibt, ist das hier in Europa gar nicht so wild? Einfach mal wieder die ganzen Probleme die mit der Migration einhergehen relativieren, oder wie? - - - - - Die Redaktion Forum schlägt vor, auch das Interview bzw. den Artikel zu lesen, vielleicht hilft es bei der Beantwortung der Frage. MfG
Oje, sind Sie bereits von der Überschrift intellektuell maßlos überfordert? Hauptsache schon mal pöbeln, nicht wahr?

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mathiasraschke 06.07.2019, 14:16
24. Schlecht kommuniziert oder schlechte Wissenschaft.

Ich sehe in meiner Stadt Bettler, die aus Asien oder Osteuropa gekommen sind. Wenn das mal keine Armutsmigration ist. Außerdem stellet sich die Frage, was "arm" ist. Sobald die Leute die Grenze überschreiten, werden sie am Durchschnittverdienst gemessen (60% Grenze). Dann sind viele von ihnen arm noch den Definitionen von Wohlfahrtsverbänden und anderen.

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smart75 06.07.2019, 14:16
25. Super Artikel

Der das ganze Thema mal weniger ideologisch darstellt. Migration ist natürlich nicht schlecht, genauso wie sie gut ist. Migration ist ein Fakt und zieht einfach Vor-und Nachteile mit sich, mit denen man umgehen muss.

Armutsmigration ist es schon ein wenig, denn grundlegend ziehen Leute aus ärmeren Ländern ziehen in wohlhabendere Länder um sich ein besseres Leben zu ermöglichen, freie Bildung, was auch immer - das hat immer auch einen wirtschaftlichen Hintergrund.

Unsere Regierung und Gesellschaft befasst sich einfach nicht rational mit dem Thema. Da wird nur gestritten ob Migration jetzt richtig oder falsch ist, anstatt die Gegebenheiten erstmal zu akzeptieren, Regeln und Lösungen zu definieren.

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dhrb 06.07.2019, 14:17
26. 20 Millionen Migranten aus EU Staaten in EU Staaten

Wie viele davon haben, wenn sie nach D kommen, eine Berufsausbildung und Deutschkenntnisse? Ich fürchte, bei weitem nicht alle. Genau das aber sollte D vor der Zuwanderung verlangen, damit der Nutzen für die Gesellschaft überwiegt, wenn es schon immer voller und teurer in den Großstädten wird. Vor allem das Wohnen.

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babaluaye 06.07.2019, 14:22
27. Mittelstand?

Jeder, der in Afrika mehr als den 1 Euro täglich zur Verfügung hat, ist Mittelstand. Der sehr eurozentristische Blick auf einem Kontinent in dem die überwiegende Mehrheit von Subsistenzwirtschaft (maximal erwirtschaften kann, was man zum Überleben braucht), indem es so gut wie kein Sozialversicherungssystem gibt (Kinder sind die einzige Möglichkeit im Alter ein Minimum an Fürsorge zu erhalten) und in dem die Fat Cats (Herscherfamilien) von der EU, USA und jetzt auch China statt ihrer Bevölkerung subventioniert werden kann nur eine falsche Perspektive sein. Es werden neue Ideen gebraucht, von Afrikanern und Europäern gemeinsam auf Augenhöhe erarbeitet.

Wenn in Westafrika weitere Konflikte aufbrechen (insbsondere im 180 Millionen-Staat Nigeria) werden alle bisherigen Flüchtlingswellen nur wie leichtes Hochwasserwirken. Die Zeit drängt.

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dieter-ploetze 06.07.2019, 14:27
28. armut kein migrationsgrund?--dann uebervoelkerung?-- gluecksrittertum?

einfach behaupten, armut sei kein migrationsgrund ohne dann aber einen anderen migrationsgrund zu nennen,
ist schwach, sehr schwach. armut ist natuerlich ein migrationsgrund, obwohl fuer die reise und das
schleppertum relativ viel geld aufgebracht werden muss. wie man so liest, legen familien ihre ersparnisse zusammen, um einen kraeftigen jungen mann wegzuschicken, in der hoffnung dann regelmaessig geld geschickt zu bekommen. das ist dann natuerlich armutsmigration obwohl viel geld dafuer noetig war.

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Sportzigarette 06.07.2019, 14:31
29. Warum keine Syrer?

Zitat von blaacki
Europa liegt im Zentrum der Migration von Afrika ausgehend. wie soll ein Afrikaner nach Asien oder Australien überschiffen. allein die Frage die im Artikel gestellt wird entbehrt der in der Frage suggerierten Wahrheit. damit ist auch die Überschrift des Artikels obsolet. und niemand hat bestritten dass wir Zuwanderung brauchen. warum diea ständig unterstrichen wird bleibt ein Rätsel. wir finden ja auch keine Artikel darüber dass die Erde krine Scheibe ist. warum aber sollten wir Zuwanderung aus nicht steuern. niemand hat etwas gegen Schweden Italiener Franzosen Portugiesen oder Norweger. das Problem besteht doch darin dass vornhemlich bestimmte Gruppen unkontrolliert zuwandern. ich habe doch nichts gegen Zuwanderung auch wenn ich nicht noch mehr männliche Syrer zwischen 15 und 25 möchte.
Sorry, aber gerade die Syrer, männlich zwischen 15 und 25, meinetwegen auch bis 35 sind doch die wertvollsten Migranten überhauot. Sie sind relativ gut gebildet, kultivierter als viele Andere aus der Region und auch religiös eher moderat. Gerade sie, haben hier bei uns die besten Chancen und den größten Willen, sich zu intergrieren und haben damit das größte Potential für eine gelingende Integration. Dagegen kann ich gut auf viele Krimininelle aus den Magrebstaaten verzichten, die in ihren Heimatländern auch keiner haben will.
Und wenn Sie den Artikel richtig gelesehen hätten, würden Sie verstehen, dass sich die größten Migrantenströme innerhalb Afrikas verteilen und nicht nach Europa.

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