Forum: Politik
Forumsdebatte zu Sarrazin: "Matusseks Gegenwut rockt"

Mehr als eine Viertelmillion Leser, mehr als 1200 Forumsbeiträge: SPIEGEL-Redakteur Matthias Matussek, der Provokateur Sarrazin im Kern recht gibt, hat extreme Reaktionen hervorgerufen. Viele positive - aber mancher Leser äußert sich auch erschüttert.

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harrybr 07.09.2010, 17:32
1. hm

Zitat von sysop
Mehr als eine Viertelmillion Leser, mehr als 1200 Forumsbeiträge: SPIEGEL-Redakteur Matthias Matussek, der Provokateur Sarrazin im Kern recht gibt, hat extreme Reaktionen hervorgerufen. Viele positive - aber mancher Leser äußert sich auch erschüttert.


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pater 07.09.2010, 17:36
2. Wie doch eine auch verfassungsmäßig

verbriefte Sache wie die Meinungsfreiheit, wenn sie denn auch unseren Blätterwald erreicht, Furore macht.
Danke, Herr Matussek. Aber es muß weitergehen. Denn den "Neuen Jakobinern" haben wir in unserem Land noch viel mehr Ungemach zu verdanken (Bildungsmisere, Klimahysterie etc.).

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mundi 07.09.2010, 17:40
3. Matthias Matussek hat recht!

Zitat von sysop
Mehr als eine Viertelmillion Leser, mehr als 1200 Forumsbeiträge: SPIEGEL-Redakteur Matthias Matussek, der Provokateur Sarrazin im Kern recht gibt, hat extreme Reaktionen hervorgerufen. Viele positive - aber mancher Leser äußert sich auch erschüttert.
Matthias Matussek hat recht!
Immer wenn über Sarrazins Buch gesprochen wird, gehört es zum Ritual oder zu einer Pflichtübung, zu sagen "es gefällt mir nicht, wie er es sagt" oder "manche Ausdrücke hätte er weglassen sollen" oder "Der Stil ist zwar nicht gut", usw. usw. bis man endlich zur Sache kommt, etwa "Im Kern hat er schon recht".

Es wird mit Wortwahl, Nebenschauplätzen, wie Gentechnik, Biologie usw. vom eigentlichen Thema abgelenkt: Stimmt es, dass unter gleichen Bedingungen, mehrheitlich sich nur muslimische Immigranten in Europa schlechter integrieren als nichtmuslimische Immigranten, oder stimmt es nicht?
Wenn es stimmt, was sind die Gründe? Darüber sollte man diskutieren und nicht S. fertigmachen!

Immer nur das Schleichen um den heißen Brei

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Hartmut Dresia 07.09.2010, 17:45
4. Das Kaisers Kleider

Wenn der Papst plötzlich nackt durch die Straßen läuft, dann erzielt das natürlich eine hohe Aufmerksamkeit. Wenn Kultur-Matussek mit offensichtlicher Blindheit geschlagen Provokateur Sarrazin huldigt, dann ist das Staunen eben groß.

Beides sagt aber nichts über die Qualität der jeweiligen Aktion. Der Kirche würde es kaum nützen, dem Ansehen Matusseks nützt es ebensowenig. Er ist eben nur überfordert einzusehen, dass Sarrazin ein im Kern biologistisches und rassistisches Menschenbild vertritt.

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kongo-otto 07.09.2010, 17:47
5. ...

Matthias Matussek ist einer der wenigen erlichen Menschen in der Medienwelt. Danke dafür. Ich habe fasziniert am Sonntag den Artikel und die anschließende Diskussion gelesen. 2 Stunden lang.

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AndersSehend 07.09.2010, 17:50
6. skandal im sperrbezirk, skandal :-)

Zitat von sysop
Mehr als eine Viertelmillion Leser, mehr als 1200 Forumsbeiträge: SPIEGEL-Redakteur Matthias Matussek, der Provokateur Sarrazin im Kern recht gibt, hat extreme Reaktionen hervorgerufen. Viele positive - aber mancher Leser äußert sich auch erschüttert.
matthias matussek, dem angeblich ein empörter zacken aus der bürgerkrone bricht, wenn ihn jemand mit dem schimpfetikett "du christ" versieht?

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zynik 07.09.2010, 17:53
7. gäähn....

Zitat von sysop
Mehr als eine Viertelmillion Leser, mehr als 1200 Forumsbeiträge: SPIEGEL-Redakteur Matthias Matussek, der Provokateur Sarrazin im Kern recht gibt, hat extreme Reaktionen hervorgerufen. Viele positive - aber mancher Leser äußert sich auch erschüttert.
Mein Gott, jetzt reichts aber mal langsam mit dem intellektuellen Eierschaukeln bei SPON.

Ist ja ganz angenehm, wenn man als Spiegel-Redakteur mal wieder ein paar Schulterklopfer einsammeln darf. Allerdings sollte man mal seine eigene Verantwortung hinterfragen und darüber nachdenken auf wessen Kosten man hier dem Affen Zucker gibt. Widerspruch durch unterpriviligierte Migranten muss der Autor im SPON-Forum ja sicher nicht befürchten.

Matusseks Artikel sollte man jedenfalls aus dem Archiv ausgraben, wenn es in unserer Republik wieder zu brennen beginnt. Da wird man nämlich bemüht sein die Streichhölzer hinter dem Rücken zu verstecken.

Und nochwas:

Ich hätte mir ähnlichen "Mut" gewünscht, als es um die Verursacher der Bankenkrise ging.

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Transmitter 07.09.2010, 17:55
8. Wer ist der demokratische Souverän in diesem Land?

Sämtliche, ich betone sämtliche, Online-Umfragen zu diesem Themenkomplex zeigen repräsentativ, dass die überwältigende Mehrheit der Wähler und Bürger in diesem Land ohne wenn und aber zu Sarrazins Thesen und Forderungen stehen.

Dagegen hetzt und ätzt eine kleine, offenbar selbsternannte, irgendwie spiessig-verklemmt und gestrig wirkende "Journalisten-Elite". Die veröffentlichte Meinung unterscheidet sich offensichtlich diametral zur öffentlichen Meinung hierzulande.

Für mich ist aus dieser Erkenntnis abzuleiten, dass eine lediglich "medienlaute", demokratisch jedoch absolut nicht legitimierte Herrscher-Elite aus Berufspolitikern und Gefälligkeitsjournalisten die Macht hierzulande ausübt. Gegen den demokratischen Souverän, das Volk.

Es ist im Folgenden zu untersuchen, wie es soweit kommen konnte. Wie es möglich war, dass wenige aktive, demokratisch weder legitimierte noch ambitionierte, Menschen so unanständig mächtig werden konnten. Das Internet wird helfen diese Informationen - überprüfbar der Wahrheit entsprechend - verbreitet werden.

Und dann werden wir mal sehen. . .

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Parzival v. d. Dräuen 07.09.2010, 17:59
9. Quarktreter.

Zitat von sysop
Mehr als eine Viertelmillion Leser, mehr als 1200 Forumsbeiträge: SPIEGEL-Redakteur Matthias Matussek, der Provokateur Sarrazin im Kern recht gibt, hat extreme Reaktionen hervorgerufen. Viele positive - aber mancher Leser äußert sich auch erschüttert.
Die Erschütterten sind immer gleich erschüttert und empören sich. Das ist nichts Neues und ist deren rituelle Form den Gottesdienst der Gutmenschlichkeit abzufeiern. In aller Regel werden dabei Phrasen aus dem Katalog der einschlägig bekannten Parteien wiedergekäut; kein Wort ist dem eigenen Denken und Urteilen geschuldet. Für diese Form des Einspruchs könnte man Roboter hinstellen, die dies stellvertretend übernehmen.

Es ist eine Minderheit von um die 20%, die zu allen möglichen Anlässen Betroffenheitsprosa absondert. Außer den Status Quo zu zementieren, die eigene Gedankenstarre und Tränenseligkeit zu bekunden, findet sich selten ein stichhaltiges Argument. Es überwiegt dieses ängstliche: "Wo kommen wir denn da hin", "Das haben wir noch nie so gemacht" oder ein dynamisches "Wir sollten erstmal abwarten". Wären eine Mehrheit der Menschen so gestrickt, hätten diese den Erfinder des Rades totgeheult und an jedem Fahnenmast hinge ein Taschentuch.

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