Forum: Politik
FPÖ-Sieg in Österreich: Rechtspopulär
DPA

Bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich hat die rechtspopulistische FPÖ im ersten Wahlgang gewonnen. Jetzt droht bei der Stichwahl im Mai ein weiterer Rechtsruck.

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benn01 25.04.2016, 17:48
1. Linkspopulisten schäumen!

Ich finde das völlig in Ordnung, dass in ganz Europa konservative Parteien Zulauf haben.

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Thomas Schnitzer 25.04.2016, 17:52
2.

"Scharf kritisierte der ehemalige Chef der österreichischen Grünen im Wahlkampf nicht nur die FPÖ, sondern auch die Abschottungspolitik der beiden Volksparteien SPÖ und ÖVP. Deren Kandidaten wurden bei der Bundespräsidentenwahl jetzt abgestraft ."

Genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass die etablierten Parteien weiterhin einen Kontrapunkt gegenüber Rechtspopulisten bieten. Man darf sich keinesfalls - wie hier im Forum häufiger gefordert wird - darauf einlassen, einfach die rechte Politik der Populisten zu übernehmen, in der Hoffnung ihnen das Wasser abzugraben. Das funktioniert nicht und stärkt solche Parteien nur.

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iffelsine 25.04.2016, 17:55
3. Ja, gut so !

Das wird bei uns hoffentlich ähnlich enden ! Merkel fährt Deutschland vor die Wand, eigentlich hat sie das mit ihrer Griechenlandpolitik und ihren Willkommensrufen schon getan. Und die CDU-Mitglieder folgen ihr wie die Lemminge - die kann man nicht mehr wählen. Gurke Gabriel und seine ulkige Arbeiterpartei haben ebenfalls ausgedient. Die EU hat in Merkel keine kompetente Hilfe - also alle etablierten Parteien haben ausgedient. Die AfD ist auch keine Lösung, aber ein Kreuzchen für sie ist immerhin eine klare Aussage gegen die ganz oben genannten Klientel !

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schwaebischehausfrau 25.04.2016, 17:56
4. Locker bleiben...

und das politische Koordinaten-System vielleicht einfach mal neu kalibrieren. Oder wäre ein Sieg des grünen Kandidaten die Wahl eines "Links-Populisten" und damit umgekehrt gleich ein "Linksruck"? Nachdem Europa in den letzten 20 Jahren stark "sozialdemokratisiert" wurde und eher nach links abgedriftet ist, findet jetzt eine Korrektur dieses stattgefunden Linksrutsches wieder Richtung Mitte statt in vielen Ländern. Oder sind etwa quasi über Nacht ein Großteil der Bevölkerung in Österreich, Dänemark, England, Holland, Frankreich, Slowakei, Polen, Schweiz alle zu bösen Nazis geworden? Wohl kaum.... :-)

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Nonvaio01 25.04.2016, 17:56
5. sehr gut

der Buerger laesst sich nicht von der Presse das denken und die meinung verbieten. Es gibt noch hoffnung.

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Zaphod 25.04.2016, 17:58
6. Flüchtlinge aus Europa

Wenn der Rechtsruck in Europa so weiter geht, wird es nicht mehr lange dauern, bis intelligente und kreative Menschen aus Europa flüchten werden. Die Wiederkehr längst überwunden geglaubter Egoismen dürfte viele daran zweifeln lassen, ob Europa noch ein guter Platz ist - die Frage ist nur, wohin soll es gehen? Außer einigen Ländern in Südamerika gibt es wenig Alternativen.

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Pascal Meister 25.04.2016, 17:58
7. Ende der Volksparteien?

Ein Ende ist nur in dem Sinne stichhaltig, als das frühere Duopol abgelöst wird. Was in Deutschland auch überfällig wäre. In den USA ebenfalls. Eine fliessendere Entwicklung ist beim Schweizer Konkordanzsystem zu erkennen, wo alle grossen Parteien in die Regierung eingebunden sind. Dort haben sich die Rechtspopulisten (frühere Bauern- und Gewerbepartei) auf rund 30% hochgearbeitet, seit 1992 praktisch ununterbrochen ansteigend. Während die früher grossen Parteien alle etwas abgegeben haben.

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Gottloser 25.04.2016, 18:02
8. Rechtspopulär

Vielleicht könnte man bitte ehrlicherweise sagen, dass die FPÖ in weiten Bereichen neonazistisch ist. Ein österreichischer Bekannte hat mir letzten Monat gesagt, dass je mehr sich die FPÖ durchsetzt, ums stärker macht sich in der Gesellschaft ein brauner Feinstaub breit. Plötzlich kommen wieder alle Ressentiments und rassistisches Gedankengut hoch, das man eigentlich schon überwunden glaubte.

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richandpoor 25.04.2016, 18:03
9. Demokratie zur Bewährung

In einer Demokratie läuft es nicht immer nach Wunsch bestimmter Parteien. Wenn also jetzt ein Kandidat die meisten Stimmen erhalten hat, zeugt das von gelebter Demokratie. Man kann nicht immer erwarten, daß alles in meinem Sinne läuft, wenn die Mehrheit anderer Meinung ist. Wahre Demokraten werden dies anerkennen und den Willen des Volkes achten. So wird dieses Ergebnis also die Demokratiefähigkeit der Menschen und der Parteien testen. Wer weiterhin den vom Volk gewählten Kandidaten heruntermacht, handelt antidemokratisch, soviel ist klar. Die von der Linkspresse andauernde Verunglimpfung als Rechtspopulist adelt geradezu den Kandidaten, denn anders als die Altparteien hört er Volkes Stimme und hat eine reale Sicht der Dinge. Das ist wohl auch der tiefere Grund für den Geifer, den die Linkspresse über ihn ausschüttet und damit ungewollt den Menschen die Augen öffnet. Wer also das rechte Spektrum stärken will, soll immer so weitermachen. Hier in Deutschland hat sich jedenfalls unsere Frau Merkel als die beste Wahlhelferin für die AfD erwiesen.

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