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FPÖ-Sieg in Österreich: Rechtspopulär
DPA

Bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich hat die rechtspopulistische FPÖ im ersten Wahlgang gewonnen. Jetzt droht bei der Stichwahl im Mai ein weiterer Rechtsruck.

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Aspekte plus 25.04.2016, 21:23
240. Sind Europäer Ausländer?

Zitat von DerNachfrager
Wer 40% der Österreicher damit als Deppen darstellt die auf irgendwelche "Populisten" reinfallen der muss sich fragen lassen ob das nicht schon ausländerfeindlich ist.
"Europäer" haben sich an die Wertegemeinschaft zu halten, die sich die Überwindung des Nationalstaates auf die Fahne geschrieben hat.
Allerdings scheint das Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu einem Land, einer Nation, einer Union ein unausrottbares Urbedürfnis des Menschen zu sein.
Die EU ist kein Staat, nicht die Vereinigten Staaten von Europa und werden es nie werden.
Für die Unionisten gibt es nur solidarische und unsolidarische Europäer, keine Ausländer mehr.
Allein der Ausdruck "ausländerfeindlich" setzt sie dem Verdacht aus, ein Verfechter der egoistischen "Kleinstaaterei" zu sein.

Und wenn weit über 50% der Europäer "Opfer der Populisten" werden, dann muss man sie wieder auf den richtigen Weg bringen - Barack Obama braucht schliesslich für die USA ein einiges, demokratisches Europa.

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lövgren 25.04.2016, 21:23
241.

Zitat von schwaebischehausfrau
.solange das unser Staatsfernsehen und die ihm assoziierten Medien nach eigenem Gusto definieren dürfen, was "populistisch", "extrem" oder "Dunkel-Deutschland" ist, hat das jahrzehntelang super funktioniert. Ist noch gar nicht so lange her, da war ja auch mal die offizielle SED-Nachfolge-Partei "links-extrem" und "extrem gefährlich für die Demokratie" und die GRÜNEN in den 80igern sowieso (als ein SPD-Minister-Präsident in Hessen meinte, das Problem mit den Grünen hätte man früher ganz einfach mit einer Dachlatte in der Hand gelöst, also eher undemokratisch). Aber seit diese Parteien auch in den Regierungen, an den Fleischtöpfen und insbesondere in den Rundfunkräten "angekommen" sind, werden sie von deren Intendanten und Chef-Demagogen natürlich nicht mehr "populistisch" genannt. Dieses Privileg geniessen immer nur echte Oppositions-Gruppierungen. Insofern eigentlich ein Ritterschlag in unserer degenerierten Demokratie.
Danke, dass Sie das mit dem "Staatsfernsehen" ganz am Anfang schreiben. Weiß ich doch gleich, dass weiterlesen nicht rentiert.

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sunglider 25.04.2016, 21:24
242. Bravo Österreich

Richtig so.
Die Linken haben uns in die verfahrene Situation heute gebracht.
Ganz Europa schwenkt auf national. Und das heisst ja nicht, gegen Europa.
Aber gegen ein Brüssel Europa.

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innerspace 25.04.2016, 21:24
243.

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Als Reaktion auf den Wahlerfolg hat die Wiener Kunstakademie dem FPÖ-Spitzenkandidat Norbert Hofer einen Studienplatz angeboten. Die werden wissen, warum.
Naja, der Frau Roth und weiteren Grünen könnte man im Gegenzug ja wenigstens irgendeine beliebige Ausbildung anbieten. Bis jetzt regieren dort einige Ungelernte.

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appendnix 25.04.2016, 21:25
244. Ich sag's nicht nur Ihnen,

Zitat von killamarc
an die Wahl von Hindenburg als deutschen Bundespräsidenten und der durch ihn ermöglichte Aufstieg Hitlers in Deutschland. Besorgniserregend und wahrscheinlich mit schlimmen Folgen, auch für uns.
sondern auch allen anderen, die hier vorschnell, fast zwanghaft, vom "braunen Pack", "Nazis" etc reden: Wer das NSDAP-Programm nur annähernd mit denen der FPÖ bzw AfD gleichsetzt, der hat nicht nur im Fach Geschichte komplett durchgeschlafen, sondern schlägt mit dieser maßlosen Verharmlosung den Opfern der Nazi-Diktatur nachträglich ins Gesicht!

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rloose 25.04.2016, 21:28
245.

Zitat von wadenbeißer101
Wahlergebnis ist zum großen Teil Merkels Flüchtlingspolitik zuzuschreiben. Selbstverständlich auch den Rechtstrend in den anderen Europäischen Ländern. Sie sollte sich langsam mal bei den Österreichern entchuldigen
Merkel kann man ja für vieles verantwortlich machen, aber nicht dafür, dass die Österreicher dämlich abstimmen...

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innerspace 25.04.2016, 21:30
246.

Zitat von Tiberias
Um es vorauszuschicken: Ich möchte auch das Deutschland behalten, in dem ich aufgewachsen bin und das für mich bisher immer ein Land der Freiheit und des Wohlstands, aber auch ein Land der Sicherheit war. Wenn ich mir ansehe, dass nun PEGIDA-Nazis Woche für Woche in Dresden unverhohlen Mord und Totschlag fordern, dass Andersdenkende überall im Land von Nazis mit Morddrohungen überschüttet werden und es völlig normal geworden ist, dass jeden Tag anderswo ein paar Flüchtlingsheime niedergebrannt werden, dann ist dies kein Land mehr in dem Freiheit und Sicherheit herrschen. Der rechte Mob hat das Land mittlerweile fest im Griff und davor fürchte ich mich wesentlich mehr als vor ein paar Flüchtlingen. Die Deutschen schaffen gerade ihre Freiheit ab und übergeben ihr Schicksal an Leute, die keine politischen Erfahrungen haben, aber sehr viele kranke Ideen im Kopf. Sollten die Herrschaften von der AfD an die Macht kommen, wird es an der Zeit sein, schnellstens aus Deutschland zu fliehen. Ein Blick ins Geschichtsbuch reicht aus, um vorherzusehen, was nach so einer Machtergreifung zu erwarten ist...
Ja, speziell ab 1945 liefert die Geschichte ein prächtiges Beispiel was ein linker Mob anrichten kann.

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onkelzahm 25.04.2016, 21:30
247.

Ganz Europa driftet nach Rechts, und bald kommt der mächtigste rechte Demagoge der Welt Mr. Trump oben darauf. Eine explosive Mischung für den Weltfrieden

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adubil 25.04.2016, 21:31
248.

Zitat von Jobuch
Es ist immer spannend, wenn man Artikel liest, die aus jeder Pore schwitzen, daß man die sog. Rechtspopulisten nicht mag, wie die Autoren ganz genau wissen, wo selbige Erfolg hatte und meist sind das "gering gebildete" und überwiegend Männer. Dazu ist nur eins zu sagen: Wenn ich meinen Bildungsstand mit dem eines Herrn Gabriel vergleiche, stecke ich den mindestens zweimal in die Tasche. Und ich bekenne: Ich wähle AfD. Und das nicht, weil ich xenophob wäre - ich will nur das Land, in dem ich bislang gerne lebe, auch genau so erhalten wissen und ich bezweifle, daß das mit nicht integrationsfähigen und -willigen Muslimen machbar ist. Ich sage: Die schaffen uns - und nicht "Wir schaffen das." Das ist aber nur ein Aspekt. Euro-Rettung, EU-Begeisterung, EZB-Politik, TTIP und all die Segnungen, die die Etablierten über uns gebracht haben, haben sich als Fehler herausgestellt oder werden sich als Fehler herausstellen. Hier gilt es, rechtzeitig einen Riegel vorzuschieben und nicht erst darauf zu warten, bis unsere unsägliche Kanzlerin sich dazu bequemt, das ein oder andere Korrektürchen vorzunehmen. Alles, was bisher gerade in der Flüchtlingskrise passiert ist, hat SIE allein zu verantworten, alle Korrektive haben andere Länder und Regierungsschefs vorgenommen. Ich hätte gerne, daß Deutschland wieder Herr seiner selbst ist. Das geht mit den Etablierten nicht.
Vergessen Sie nicht, ihre Gartenzwerge zu putzen. Die weltpolitischen Krisen werden sich nicht von Ihrem Jägerzaun fernhalten.

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lagoya 25.04.2016, 21:32
249. So ähnlich habe ich auch vermutet

Zitat von Sprühregen
... USA fordern Einsatz der Bundeswehr an Nato-Ostgrenze Die USA fordern einem Bericht zufolge ein starkes deutsches Engagement bei der militärischen Abschreckung gegen Russland in Osteuropa. Washington dringe darauf, dass sich die Bundeswehr signifikant an der geplanten Stationierung von einander ablösenden Nato-Einheiten an der Nato-Ostgrenze beteilige. Das meldet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf deutsche Regierungskreise. Vor allem von Großbritannien und Deutschland erwarten die USA demnach Truppen und Kriegsgerät für die Nato-Präsenz in den baltischen Staaten, Polen und Rumänien. Dies habe US-Präsident Barack Obama bereits im Nationalen Sicherheitsrat angekündigt, hieß es in dem Bericht weiter..... focus-online
als ich über die Forderungen der VSA im Spiegel las. Ähnlich wie in dem UN-Bericht »Replacement Migration« (ST/ESA/SER A./206) aus dem Jahr 2001 , wo die Öffnung Deutschlands für 11,4 Millionen Migranten gefordert wird, auch wenn das innerhalb Deutschlands zu sozialen Spannungen (»rise to social tensions«) führen werde. So war das vor einiger Zeit im Focus zu lesen :

"Der Kampf gegen Widerstände in der Bevölkerung beim Bevölkerungsaustausch sei jedoch erforderlich, um Wirtschaftswachstum zu erzielen. Das alles diene den Interessen der Industrie. Weltweit unterstützen Wissenschaftler dieses Ziel. Auch Jim Yong Kim, Präsident der zur UN gehörenden Weltbank, hat im Oktober 2015 verkündet, dass der »Bevölkerungsaustausch« in Europa ein »Motor des Wirtschaftswachstums« werde.."

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