Forum: Politik
Frankreich-Wahl: Die Bauchentscheidung hat begonnen
AFP

Der erste Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahl geht los: Heute Abend wird man wissen, wie die Stimmung im Lande wirklich ist. Erst im wohl unvermeidlichen zweiten Wahlgang folgt die Entscheidung aus Kalkül - oder Angst.

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unixv 23.04.2017, 10:52
1. kann nur besser werden?!?

Auch für uns, wünsche ich mir einen System-Wechsel. So, mit den Alt-Parteien kann es nicht weiter gehen. Mit SPD-CDU-FDP-Grüne wird sich z.B. die Schere = Arm-Reich niemals verändern, die Etablierten stört es nicht, da sind nur noch POSTEN wichtig!

Siehe Armutsbericht der Bundesregierung!
Die sollten alle ab in den Keller zum schämen!


System Change ... JETZT!

PS : mir ist es wurscht ob Links oder Rechts, Hauptsache keine Etablierten mehr!

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Mr.Meeks 23.04.2017, 10:52
2.

Ich rechne mit dem schlimmsten. Wahlbetrug schließe ich aber aus.

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gutmichl 23.04.2017, 10:54
3. erst Bauch, dann Kopf ? ist das belegbar ?

Meine franz. Kollegen werden sich sicher gegen derartige Unterstellungen verwehren, zumal sie nicht belegt sind.
Oder will man damit gleich den Weg bereiten, falls das Ergebnis wieder nicht SPON-Kompatibel sein wird ?

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pterodactylus 23.04.2017, 10:57
4.

Nur Le Pen wäre (noch) kein Problem, wenn aber Mélenchon auch noch in die Stichwahl kommt, dann gibt es aus europäischer Sicht keinen guten Wahlausgang mehr. Im ersten Wahlgang Bauchentscheidungen zu machen ist also zu kurzfristig gedacht. Im übrigen sollten die Politiker sich mal Gedanken machen, wie nicht immer Europa gleich zerbricht, wenn irgendwo Wahlen sind. So hat das Konstrukt auf Dauer keine Zukunft, so kommt man zu Nichts. Und wir wären alle die Leidtragenden.

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Zehetmaieropfer 23.04.2017, 10:58
5. Emanuel Macron

Auch wenn Emanuell Macron nicht der ideale Kandidat ist, der mit den Problemen der Durchschnittsfranzosen und den Bewohner*innen der sozial abgehängten Vorstädte vertraut ist, da er aus einer zu Recht kritisierten abgehobenen Elitenkaste stammt, so ist er unter den Bewerber*innen das vergleichsweise geringste Übel, da mit einem Sieg von Le Pen oder Melenchon eine brutale europäische und weltweite Wirtschaftskrise droht.

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mimas101 23.04.2017, 10:58
6. tststs

Im Artikel ist zu lesen: Im ersten und zweiten Wahlgang wählen (....) die Person vor der sie weniger Angst haben.
Aber SPON, die Franzosen haben keine Angst vor einem Staatspräsidenten, schließlich war doch da mal was mit der Bastille, den Jakobinern, der Jeanne D'Arc, einem humanen Doktor und dem Glöckner von Notre Dame oder so.

Aber ich stelle fest, als ich das Titelbild sah, mein Französisch ist schlecht und zwischen dix und douze klafft auch eine gewaltige Wissenslücke. Jetzt wo GB das Weite sucht, also eher aus Liverpool wie die Titanic abdampft und daher Englisch nicht mehr sonderlich gefragt sein wird, sollte ich vielleicht mal einen Kursus in französisch nehmen.

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freddygrant 23.04.2017, 11:02
7. Gefühle sind etwas Schönes!

Aber heute benötigen alle Franzosen ihren
Bauch und Kopf um Erstens das Schlimmste
zu vermeiden und dann für ihren Staat und
Gesellschaft sowie Europa Kontinuität und
Verlässlichkeit zu demonstrieren. Es ist nicht
alles zum Besten in Frankreich und der EU aber
wir haben sehr lange Frieden in Europa und
können daran weiter hart arbeiten. Das sollte
uns hier und anderswo endlich klar sein.

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Flying Rain 23.04.2017, 11:03
8. Wird

Wird hier schon wieder versucht ein Wahlergebnis durch den Dreck zu ziehen bevor es überhaupt da ist?

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ihawk 23.04.2017, 11:08
9. Angst und Terror

Angst und (möglicherweise inszenierter) Terror treibt Frankreich in das rechts konservative Lager. Ich meine aber, dass rechts von der Mitte in Frankreich der Nationalismus lauert und das bedeutet für Europa nichts Gutes.
Für mich wirft das die Frage auf, warum ein gesunder Nationalstolz und Europa nicht zusammen passen. Europa muss nicht ein Einheitsbrei sein - ich meine es sollte kein Einheitsbrei sein und Nationalstolz muss ja auch nicht zwangsläufig auf Eigensinn (Egoismus) basieren.

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