Forum: Politik
Frankreich: Zehntausende demonstrieren gegen Macron
REUTERS

Viele Franzosen sind zunehmend unzufrieden mit Präsident Macron. Gewerkschaften und linke Parteien riefen zu Demos im ganzen Land auf - und sprechen von 250.000 Teilnehmern.

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nostalgikerin 27.05.2018, 14:41
50. Sie wissen ja alles!

Zitat von cyberpommez
Die Proteste werden ihn nicht aufhalten? Das ist seine Reaktion? Hört sich eher nach Erdogan an und zeigt was Macron von Demokratie und seinem Volk hält. Hoffentlich kam man sich auf die Franzosen verlassen und sie schicken Macron früh in Rente, bevor der Goldman Sachs Mann sein Werk vollbracht hat.
Die Demos waren - gemessen an den Beteiligungszahlen - ein Rohrkrepierer , wenn Sie sich die genauen Zahlen/Orte ansehen (z.B. nur 30.000 in Paris, bei Mariage pour Tous mehr als 1 Mio...). Dazu: die Typen der Demonstranten, (siehe einen der letzten Beiträge von Seine-et-Marnais über Melanchon). Sprich: das "Volk" steht wohl immer zum großen Teil hinter Macron (mehr als hinter Hollande oder Sarkozy).

Und dann würde ich gerne mal wissen, wie Sie (und andere im Forum) darauf kommen, dass Macron ein Goldmann-Sachs-Mann ist. Das ist Schwachsinn, er hat bei Rothschild Bank für ein paar Jahre gearbeitet, die nichts mit GS zu tun hat (außer dass es auch eine Bank ist). Soweit ich weiß, hat sich D vor kurzem einen echten GS-Mann ins Finanzministerium geholt.

Macron hat mit Sicherheit auch Fehler, und sein Schauspieler-Gedöns international ist sehr nervig, aber er wird sein vorher angekündigtes Programm durchziehen, und das ist ausnahmsweise mal positiv, wenn man weiß, dass die früheren Regierungen bei jeder kleinsten Demo sofort den Schwanz eingezogen haben (schlimmstes Beispiel: Eco-Tax, mind. 1 Mrd. Euro Verlust für den Steuerzahler, + jährlicher Einnahmen-Ausfall von bis zu 3 Mrd...) - wegen 30.000 gewalttätigen Hanseln in der Bretagne!!!

Also, wenn Sie kein Troll sind, dann leben Sie mal hier in F, bevor Sie sich äußern.

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gammoncrack 27.05.2018, 15:47
51. Sie sind also, wie der ürsprüngliche Kommentar,

Zitat von Beagle-Fan
Im Unterschied zum Bruttonationaleinkommen werden bei der Berechnung des BIP nur die Leistungen im Inland erfasst, es wird das sogenannte Inlandsprinzip angewendet, die Landesgrenzen sind ausschlaggebend. Das Bruttonationaleinkommen hingegen richtet sich nach dem Inländerprinzip. Es werden hierbei auch die Leistungen von im Ausland lebenden Inländern berücksichtigt; umgekehrt werden die Leistungen abgezogen, die Ausländer im Inland erbracht haben. Hierbei sind also die Wohnsitze der Personen ausschlaggebend.
auf den ich mich bezogen habe, auch der Meinung, dass diese Staaten p. a. 440.- Mrd. an Frankreich abführen?

Ich würde als Franzose sofort auf die Straße gehen, weil ich noch Steuern, jedweder Art, zahlen müsste.

Der Haushalt in Deutschland für 2018 beträgt nur 341.- Mrd. Euro. Dort müsste es sich doch leben lassen "wie Gott in Frankreich".

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seine-et-marnais 27.05.2018, 16:54
52. Nein, nein

Zitat von nostalgikerin
Die Demos waren - gemessen an den Beteiligungszahlen - ein Rohrkrepierer , wenn Sie sich die genauen Zahlen/Orte ansehen (z.B. nur 30.000 in Paris, bei Mariage pour Tous mehr als 1 Mio...). Dazu: die Typen der Demonstranten, (siehe einen der letzten Beiträge von Seine-et-Marnais über Melanchon). Sprich: das "Volk" steht wohl immer zum großen Teil hinter Macron (mehr als hinter Hollande oder Sarkozy).
Wenn Sie mich schon zitieren, das Volk steht eben nicht hinter Macron. Bei keiner der Umfragen hat Macron eine Vertrauensmehrheit von über 50%. Nur bei der derzeitigen Auswahl in Frankreich, NPA Philippe Poutout, Lutte Ouvrière Nathalie Arthaud, France Insoumise Jean-Luc Mélenchon, der PCF hat schon niemanden mehr, LR Wauquiez und FN Marine Le Pen, da ist der Einäugige König unter den Blinden. Und das Volk steht eben nicht hinter Macron (lt einer Umfrage glauben 85% dass Macrons Politik nicht ihre Probleme berücksichtigt), sondern das Volk würde zT am liebsten die Tische wieder umkippen wie bei Macrons Wahl. Ich denke wenn es denn so kommt gibt es eine Regierung wie in Österreich oder Italien. Da es im Moment keine geordnete Opposition gibt, da der lauteste Schreier Mélenchon ist den aber die Mehrheit kaum als Präsident sehen möchte, stehen die Chancen für eine Zufalls-Wahl wie in Italien nicht schlecht, nach dem Motto 'alles besser als Macron'. Wenn das eintreten sollte dann dürfte die EU Kopf stehen. Macron hat eine Verbesserung der ökonomischen Lage bis nächstes Jahr (2-Jahres-Frist) versprochen. Wir werden bei den Europawahlen nächstes Jahr sehen ob die Wut von 2017 dann LREM zugute kommt, oder wem auch immer, und bei dem "Wem auch immer" sehe ich eher politische Gruppierungen ähnlich denen die in Italien siegreich waren.

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