Forum: Politik
Französische Abgeordnete auf der Krim: "Sie sind Prachtkerle!"
AFP

Eine französische Delegation hat die Krim besucht - und dort kräftig gegen den Westen ausgeteilt. Anführer der Parlamentarier-Gruppe: Thierry Mariani, ehemals Transportminister unter Nicolas Sarkozy.

Seite 1 von 12
Desi 24.07.2015, 16:27
1. Endlich!

War ja an der Zeit, dass sich Westler endlich mal Vorort ein Bild von der Situation machen. Traurig ist nur, dass es solange gedauert hat.

Nun sieht es so aus, wie wenn auch Gruppe von EU-Parlamentariern sich auf eine Reise nach Moskau vorbereitet. Ich finde das gut, wenn auch etwas spät.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
egoneiermann 24.07.2015, 16:33
2.

Nix neues, die europäische Rechte feiert Putin als ihren Held, weil er sich traut das Dogma des Friedens in Europa zu brechen und mit militärischer Gewalt wieder Grenzen verschiebt. Jeder Rechtsnationale hat doch irgendein Gebiet im Hinterkopf, das er zurückzugewinnen gilt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
werner.szymzek 24.07.2015, 16:38
3. Mal wieder Touris

Wer auch immer in das Krisengebiet Ukraine und Umgebung fährt, sollte sich zurückhalten und nicht für eine Seite Partei ergreifen.Egal wer und egal wer sein Favorit ist. Egal wer aus dem Westen dahin fährt, Hintergedanken hat er immer, ob er jetzt Mariani oder McCain heißt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sonia 24.07.2015, 16:43
4. Sieht dieser Mann doch völlig richtig

Hätten die Russen abwarten sollen, bis neofaschistische, bewaffnette!, von ukr. Oligarchen finanzierte Bataillone wie Asow oder Kyrill da das anrichteten, was sie auf dem Maidan taten? Empfehle dem Autoren dazu die BBC-Doku. Ca. 20 000 russ. Marinesoldaten, die berechtigterweise auf der Krim stationiert sind, provozieren? Der Franzose liegt auf der Linie vieler Staaten, egal, wie hier gekeift u unsere Wirtschaft dafür bluten muss. Ich hätte auch hier gern die Meinung des italienischen Staatspräsidenten zu den Russlandsanktionen gelesen. Auch der hat davon die Schnauze voll. Selbst das amerikanische Meinungsforschungsinstitut GALLUP machte selbst eine Umfrage auf der Krim: Über 72 % waren froh, wieder zu Rusdland zu gehören, friedlich. Danke diesem Franzosen, dass er sich wagt eine eigene Meinung zu haben, den Italienern. Die grünen Männchen waren die Marineleute, auch das war bekannt. Und im Übrigen: Warum lesen wir nichts über Annektion u Besetzung durch Israel, durch die Türkei, durch China? Wann wurden die jemals sanktioniert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frenchie3 24.07.2015, 16:43
5. Falsch gedacht

Bisher dachte ich daß gepflegte Dummheit ein Privileg unserer aktuellen Regierung sei. Daß der gute Beziehungen zu Russland hat ist ok, aber dann soll er als Privatmensch dort hinreisen und keine Wallungen vor der Presse machen. Ich hoffe nur daß man das nicht auch schon wieder Sarko anlastet

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wibo2 24.07.2015, 16:53
6. Die russischen

"Noch bemerkenswerter waren Marianis Äußerungen zur Annexion der Krim. "Sie sind Prachtkerle, dass Sie das hier nicht zugelassen haben", sagte er seinen russischen Gesprächspartnern." (SPON)
“As the US is lifting Cuba blockades, I see no reasons for Europe to keep Russia sanctions in place,” so Thierry Marian. Die Sanktionen sollten aufgehoben werden.
Das wäre eine gute Idee. Die EU hat aber die Wirtschafstsanktionen gegen die Krim bis Juni 2016
verlängert. Im übrigen ist es in der Diplomatie durchaus üblich, zuhause etwas anderes zu reden als im Ausland.
Das sollte nicht überraschen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sagitta 24.07.2015, 16:53
7. Gespräche sind erforderlich

Als ich im Sommer des letzten Jahres auf der Krim war, konnte ich ebenso mit einigen Bewohnern, darunter auch Tartaren, und durchaus nicht Funktionäre - sprechen. Die Aussagen decken sich durch die Bank weitgehend mit dem was die Franzosen sagten. Das an sich sollte niemanden mehr überraschen.
Von Besetzung durch russische Truppen zu sprechen ist abwegig. Und wenn man einmal weiter denkt, dann sollte man froh sein, dass auf diese Weise auch ein offener heisser Konflikt der Schwarzmeerflotte mit regulären urkainischen Truppen und Nationalgarde auf der Krim vermieden werden konnte.
Was jedoch in den Gesprächen überrascht hat, war die lange Vorgeschichte des sich entwickelnden Konfliktes, der wie immer weit unter dem Radarschirm der Korrespondenten sowie der Politik geblieben ist. Das hat die europäische Öffentlichkeit schlichtweg verpennt. Vermutlich bemerkten die Spezialisten des deutschen Aussenamtes auch erst im Februar 2014, dass es eine Krim gab. Die Drahtberichte reichten wohl nicht so weit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elspaco 24.07.2015, 16:56
8. BILD Niveau

Ein lustiger Artikel es sind 10 Abgeordnete der Sarkosy Partei auf der Krim,die gegen die westlichen Sanktionen protestieren,Herr Bidder,der seine Felle davon schwimmen sieht,weil bald nur noch Leser auf Bild Niveau ihn seine kruden Thesen abnehmen werden,versucht den Eindruck zu erwecken dass nur Mariani auf der Krim ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mac_Beth 24.07.2015, 16:56
9.

Zitat von egoneiermann
Nix neues, die europäische Rechte feiert Putin als ihren Held, weil er sich traut das Dogma des Friedens in Europa zu brechen und mit militärischer Gewalt wieder Grenzen verschiebt. Jeder Rechtsnationale hat doch irgendein Gebiet im Hinterkopf, das er zurückzugewinnen gilt.
Wo leben sie?

Also nach allem was man so mitbekommt sind es vor allem die linken politischen Kräfte (auch außerhalb von Deutschland) die Verständnis für Russland äußern.

Ich hab für Rechte nichts übrig, finde es aber schäbig ihnen nun diesen schwarzen Peter zuzuspielen, um die linken Kräfte in Europa in Schutz zu nehmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12