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Französische Rechtspopulistin: Le Pen warnt Merkel vor "Explosion der EU"
REUTERS

Nach dem Triumph des Front National bei der Europawahl zeigt sich Parteichefin Le Pen selbstbewusst. Im Gespräch mit dem SPIEGEL warnt sie Kanzlerin Merkel vor dem Hass der Nachbarländer - und zeigt Bewunderung für Kremlchef Putin.

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glaubenstrichter 01.06.2014, 12:27
1. Ein gefährlicher Populismus!!!

Wenn Menschen den erhobenen Zeigefinger verstärkt nutzen - ist etwas im Argen. Der Rechtsruck der Politik in Europa kann beängstigend werden, weil die politische Elite in Europa und Deutschland dazu neigen Nichts-Sagende Politik zu betreiben. Der wählenden Bürger steht nicht mehr im Mittelpunkt des Wählerauftrages. Des weiteren - die Aussagekraft der Zukunftsthemen wie Jugendarbeitslosigkeit, Energiepolitik, Altenproblematik, Bildung und Wirtschaftspolitik enthält keine sichtbaren Ergebnisquellen. Hier können die Rechten viel Wählerpotential Rekrutieren - siehe Frankreich und Italien aber auch Deutschland hat Probleme mit dieser Veränderungslage. Es fehlt einfach der Personelle Bereich, die in der Lage sind diese Zukunftsthemen die den Bürger angehen - Ergebnisorientiert diesem auf zu zeigen. Alle Sozialthemen haben keinen Inhalt - der Bürger wird arm und 10 % der Bevölkerung weiß nicht mit dem Geld wohin. Der Wirtschaftspolitische Teil der Politik profitiert von Beiden!!!!

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Badischer Revoluzzer 01.06.2014, 12:28
2. Eigentlich hat Le Pen

ja recht. Nur wer darf das im freien demokratischen Europa sagen und zugeben - noch dazu, wenn eine rechte Politikerin Recht hat? Das ist ein Balanceakt zwischen Meinungsfreiheit und Politik.

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Brockenkötter 01.06.2014, 12:30
3. Le Pen hat recht!

"Merkel glaubt Politik gegen die eigene Bevölkerung machen zu können", sagt Le Pen.

Frau Merkel glaubt es nicht nur, sie tut es auch.
Leider gibt es die Quittung für ihr Verhalten scheinbar nur im Ausland.

Wer wählt diese Frau, dies Partei?
Haben alle Deutschen eine rosarote Brille auf, das Volk profitiert auch in Deutschland nicht vom Aufschwung.

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Sepp1966 01.06.2014, 12:30
4. Ganz genau!

Unsere Kanzlerin vertritt deutsche Interessen in Europa so wie alle anderen Regierungschefs die Interessen ihrer jeweiligen Länder vertreten. Da Deutschland nun mal das bevölkerungsreichste und wirtschaflich erfoglreichste Land in Europa ist, scheint unsere Industrie und unsere Regierung so falsch nicht zu liegen. Vielleicht sollten die Franzosen und Engländer auch mal versuchen, ihre Industrie wieder wettbewerbsfähig zu machen, dann geht es auch aufwärts.

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Hugo55 01.06.2014, 12:31
5. Nationalistischer Populismus,

den diese Dame da verbreitet. Hinsetzen und Hausaufgaben machen - das ist halt schwerer, als mit solchen Tönen um sich zu spucken.
Auch hier geht es mal wieder nur um das eine - wie kommt das Geld aus Deinem Geldbeutel in meinen - und dafür ist dieser Dame jeder Populismus recht.

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oleg.94 01.06.2014, 12:33
6. nun

ist ja nix falsch an ihrer Aussage, aber da sie Putin nicht kritisiert und teils sein vorgehen verteidigt, wird es nur so von Kritik an ihr und ihrer Aussage hageln, aber mal ernst, wer wirklich an ein freies EU glaubt oder es so sehen möchte muss sich eingestehen, DASS SIE RECHT HAT! ( und der Teil mit Putin ist jedem selbst überlassen)

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sonicmiles 01.06.2014, 12:34
7. Wirtschaft

Sieht schlecht aus für die EU... Bei der Arbeitslosigkeit auch kein Wunder... Aber was hat Deutschland damit zu tun, wenn die anderen Ländern nicht wirtschaften können???

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prologo1 01.06.2014, 12:38
8. Merkel macht uns wieder zum hässlichen Deutschen

Zitat von sysop
Nach dem Triumph des Front National bei der Europawahl zeigt sich Parteichefin Le Pen selbstbewusst. Im Gespräch mit dem SPIEGEL warnt sie Kanzlerin Merkel vor dem Hass der Nachbarländer - und zeigt Bewunderung für Kremlchef Putin.
Und nicht nur das. Merkel hat verantwortungslos die gesamte deutsche Ostentspannungspolitik unserer Politiker bis hin zu Schröder, der letzten 60 Jahre hirnlos vernichtet. Und in schier unerträglicher Vasallenergebung zu USA, reitet sie uns an die Ostfront, weil sie sich dem Größenwahn der Natoosterweiterung von unfähigen Brüssel Kommissaren nicht widersetzt.

Auf den Punkt gebracht bedeutet das, die europäische Finanzelite und Politelite haben eine Institution, ein Konglomerat installiert, das EU Parlament, das eigentlich nur einen Zweck dient, die Eurovölker gnadenlos auszubeuten. Aber natürlich ohne persönliche Haftung! Und wir sehen doch alle, wie das funktioniert und praktiziert wird. Das ist ein epochaler Schlag, der Europa ins Verderben stürzen wird. Und da hat Le Pen recht!

Einige EU Länder haben das erkannt, und wollen deshalb gar nicht in die EU. Denen geht es aber allen besser. Die EU Völker wachen jetzt auf, diese Wahl hat ihnen gezeigt, dass das Wahlvolk trotz Wahl, gegen diese fürchterlichen Machenschaften wehrlos ist und bleibt, egal wie sie wählen. Und das ist endlich ein Anfang der Ernüchterung dazu.

Deshalb ist der Rechtsrutsch in Frankreich und England genau nur das Ergebnis dieser Wehrlosigkeit, wofür unsere, wie auch die anderen noch treuen Eurofanatiker Regierungen selbst die Schuld tragen. Wobei ich ganz sicher bin, dass unsere Politiker, hier voran Merkel und Schäuble, und nicht nur unsere, alle in der EU, selbst dieses Konstrukt, noch gar nicht begriffen haben, wofür sie als unwissende Vasallen von einer ausgesprochen klugen, aber profitgierigen, verantwortungslosen Hochfinanzmaffia nur benützt werden.

Merkel wollte als EU-€uroretterin in die Geschichte eingehen, aber sie wird als Eu Vernichterin eingehen, im Sinne dieses Wortes.

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ratxi 01.06.2014, 12:42
9. ...demütiges Sinnieren wünschenswert

Zitat von sysop
Nach dem Triumph des Front National bei der Europawahl zeigt sich Parteichefin Le Pen selbstbewusst. Im Gespräch mit dem SPIEGEL warnt sie Kanzlerin Merkel vor dem Hass der Nachbarländer - und zeigt Bewunderung für Kremlchef Putin.
Je mehr die Demokratie für den Bürger gefühlt unerreichbar bleibt, desto mehr mutiert allein das Wort Demokratie zur Farce.
Wenn wir es nicht schaffen, den Menschen die wirkliche Chance auf Freiheit, auf Gleichheit und auf Brüderlichkeit zu vermitteln, desto mehr werden sie das Wort "Demokratie" als Schimpfwort empfinden,
und desto mehr werden sie sich abwenden, hin zu den radikalen Parteien.
Und wenn diese einmal nach der Macht gegriffen haben, werden sie nicht mehr freiwillig von ihr lassen.
Das wissen wir aus der Geschichte und aus der Gegenwart.
Wollen wir das auch wissen?
Oder verharren wir im trägen Verdruss, so dass in uns die heimliche Lust an gewaltsamen Umwälzungen gleich welcher Art langsam, aber sicher wieder heranwächst?
100 Jahre sind seit 1914 vergangen, und doch lassen sich für den aufmerksamen Beobachter heute Parallelen erkennen, die ein demütiges Sinnieren wünschenswert erscheinen lassen.
Wir alle sind natürlich verantworlich für das Erstarken der radikalen Parteien in Europa, nein, aber jeder Einzelne ist es doch.

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