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Französische Rechtspopulistin: Putin empfängt Le Pen in Moskau
DPA

Kurz vor der französischen Präsidentschaftswahl hat sich Rechtspopulistin Le Pen mit Kreml-Chef Putin getroffen. Man wolle keinen Einfluss auf die Wahl nehmen, erklärte Moskau - doch die Präferenzen sind eindeutig.

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Zaunsfeld 24.03.2017, 18:15
20.

Zitat von Lotus Driver
Warum biedern sich eigentlich nationale und konservative Parteien eigentlich ausgerechnet einem Putin aber auch russisch-stämmigen Wählern so offen an ? Kann das mal einer erklären ?
Die meisten nationalistischen Parteien in Europa werden vom Kreml über Umwege kofinanziert, so auch der FN, Geert Wilders's Partei, die FPÖ und wahrscheinlich auch die AfD.
Und da müssen die sich natürlich für bedanken.

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avers 24.03.2017, 18:16
21.

Zitat von antares56
Merkel hat sich mehrfach mit Erdogan getroffen und will im Mai ja auch zu Putin!
Super Bemerkung.! Ich finde es wirklich gut, wenn sich Leute zu Themen äußern, von denen sie nicht soviel verstehen.

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zeisig 24.03.2017, 18:17
22. Was bleibt ihm übrig ?

Zitat von skeptikerjörg
Der ultranationalistische Godfather sammelt die rückwärts gewandten europäischen Rechten um sich. Was sie eint ist die Sehnsucht nach der Vergangenheit - allerdings nicht dieselbe Vergangenheit. Für Putin sind die LePen, Wilders, Petry, Orban und wie sie alle heißen, nur Schachfiguren in seinem Machtspiel; Mittel zum Zweck.
Mit wem soll Putin denn reden, auf Augenhöhe meine ich. Etwa mit den Parteien und Politikern, die ihm die Sanktionen verhängt haben und weiterhin aufrechterhalten? Würde Putin sich nicht wenigstens mit den Rechten Parteien Europas austauschen, dann hätten wir die völlige Eiszeit perfekt. Ich will das nicht. Ich will, daß man mit den Russen gute diplomatische Beziehungen pflegt. Und wenn's die Einen nicht tun, tun es eben die Anderen.

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Darwins Affe 24.03.2017, 18:20
23. Deux Grandes Nations

Zitat von latimer
... denn beide wollen Europa zerstören. Dass Russland an einem schwachen Europa und einem marginalisierten Frankreich interessiert sein muss, ist klar. Dass die Franzosen glauben, dass es ihnen so besser geht, setzt sich aber doch wohl hoffentlich nicht durch...
Na ja, Frankreich ist heute schon mit einem BIP von 2,5 Bill. marginalisiert. Noch tiefer steht Russland mit einem BIP von 1,2 Billionen (zum Vgl. USA 18,5 Bill). Keine Angst: 2 Zwerge werden nicht zu einem Riesen. Grossmäuler wie Putin und Marine werden die Weltgeschichte nicht ändern.

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megamekerer 24.03.2017, 18:20
24. Mit Putin gegen Europa!

Es ist die dummeste wahlwerbung, wenn man sich mit Putin ablichten lässt und das gerade kurz vor der Wahlen! Ich möchte nicht unhöffliche Begriffe für die Leute anwenden die Mariane le Pen wählen werden, aber wenn Mariane Le Pen in Frankreich über 20% kommt, dann schwöre ich, dass ich niemals wieder nach Frankreich fahren werde.

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zeisig 24.03.2017, 18:23
25. Ist ja nicht verboten, oder ?

Zitat von jowitt
Was ist denn das für ein schräger Vergleich. Das Regierungschefs miteinander sprechen MÜSSEN sollte wohl klar sein. Das aber ein Regierungschef einen Oppositionsführer, noch dazu im Wahlkampf, trifft, ist doch wohl was ganz anderes. Das riecht dann wohl eher nach Wahlkampfunterstützung und Versuch der Beeinflussung einer Wahl in einem fremden Land.
Jemanden zu empfangen, mit ihm zu sprechen und somit direkt oder indirekte seine Sympathie zu bekunden, das ist legitime Wahlkampfunterstützung. Oder würden Sie diejenigen unterstützen, die Ihnen das Leben durch Wirtschaftssanktionen schwer machen ?

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chwe 24.03.2017, 18:25
26.

Zitat von noch_ein_forenposter
Russland hat ein großes Interesse an einem wirtschaftlich starken Europa als Handelspartner. Das hat sogar zu Zeiten des kalten Krieges prima funktioniert. Deren Rohstoffe haben wir immer gerne abgekauft. Ein Interesse daran, das zu verhindern, haben eher die USA. Siehe auch die hochinteressante Rede von George Friedman von STRATFOR zu diesem Thema.
ja, rein rational betrachtet profitieren eher die USA von einem gespaltenen Europa.

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pansatyr 24.03.2017, 18:29
27. Hmm;

Zitat von weiser.richard
....sich mit solchen Leuten einlässt, ist teilweise auch die Schuld des westlichen Europas. Wir meine, wir können doch ruhig an die Grenzen Russlands mit der NATO vordringen und wundern uns dann das Putin irgendwann "njet" sagt. Der Westen tut ja grad so als stünden die Russen Gewehr bei Fuß an den Grenzen der ehemaligen Ostblockländer. Vielleicht sollten wir mal unser Verhalten gegenüber Russland überdenken.
"Der Westen tut ja grad so als stünden die Russen Gewehr bei Fuß an den Grenzen der ehemaligen Ostblockländer."
Der Westen tut nicht nur so, sondern genau so ist es. Vielleicht sollten Sie mal Ihr Verhalten gegenüber Russland überdenken.

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descartes 24.03.2017, 18:29
28.

Zitat von weiser.richard
....sich mit solchen Leuten einlässt, ist teilweise auch die Schuld des westlichen Europas. Wir meine, wir können doch ruhig an die Grenzen Russlands mit der NATO vordringen und wundern uns dann das Putin irgendwann "njet" sagt. Der Westen tut ja grad so als stünden die Russen Gewehr bei Fuß an den Grenzen der ehemaligen Ostblockländer. Vielleicht sollten wir mal unser Verhalten gegenüber Russland überdenken.
Naja, die "ehemaligen Ostblockländer" wurden wohl kaum von der NATO zum Beitritt gezwungen, sondern konnten nach dem Ende des Warschauer Pakts ja nicht schnell genug beitreten, wohl wissentlich, welchen Zwängen sie entflohen.
Haben Sie die Ukraine schon vergessen? So lange ist das jetzt aber noch nicht her ...

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HeisseLuft 24.03.2017, 18:30
29. Ps

Man kann von Bild halten was man will.

Aber sie zeigen die Screenshots auch:
http://www.bild.de/politik/ausland/w...1228.bild.html ;-)

Und die anderen Bilder sehen auch sehr, hm, staatstragend aus.

Ach, PPS:

Wer noch mehr Ergüsse von Le Pen lesen möchte, wird auf Sputniknews belohnt. Dort ist sie recht präsent. Wer weiß, vielleicht wird das irgendwann auch gelöscht, wenn es historisch peinlich geworden ist:

Frankreich verliert seine Souveränität – Le Pen

Le Pen wirft Merkel „Hochverrat am Volk“ vor

„Hillary Clinton – das ist Krieg und Zerstörung“ – Le Pen

Le Pen: Nur Assad kann IS an Machtübernahme in Syrien hindern

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