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Französische Rechtspopulistin: Putin empfängt Le Pen in Moskau
DPA

Kurz vor der französischen Präsidentschaftswahl hat sich Rechtspopulistin Le Pen mit Kreml-Chef Putin getroffen. Man wolle keinen Einfluss auf die Wahl nehmen, erklärte Moskau - doch die Präferenzen sind eindeutig.

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yossariania 25.03.2017, 06:58
60. Ich

Zitat von 93160
Ich versuche es mal zu erklaeren.Aus der Sicht eher von Frankreich. Hollande hat oeffentlich Putin zum Feind erklaert.Hollande hat oeffentlich bekundet Frankreich ist im Krieg. Die ersten Reaktionen schon vor drei Jahren waren von Mme le Pen; "ich will Frieden" Fillon sieht es wohl aehnlich da er weiss, ohne Russland geht garnichts. Mélenchon ist oeffentlich am Montag in der Debatte sehr direkt geworden und hat den Frieden fast heraufbeschworen. Das Problem mit Russland( meine Meinyng haben die liberalen Sozialdemokraten und Gruenen)
teile Ihre Meinung, und auch Ihre Beobachtungen.
Auch in Deutschland ist es so, das die übelsten Kriegshetzer aus den Reihen der Grünen und der SPD kommen (Elmar Brock war da in dieser Hinsicht eine Ausnahme). Bei der SPD ist es dabei nicht einmal der pathologische Russenhass der Grünen, denn diese Partei hat seit Ende der neunziger Jahre jeden, aber auch jeden kriegerischen Einsatz, an dem sich die Bundesrepublik hätte beteiligen können, gutgeheissen und schöngeredet (mit der Ausnahme des dritten Golfkrieges).
Eine derartige Haltung ist jedoch politisch wenig sinnvoll, auch deckt sie sich nicht mit den Interessen eins großen, wenn nicht sogar des größten Teils der Bevölkerung. Und ausserdem vérsperrt sie Handlungsoptionen und schränkt die politischen Gestaltungsmöglichkeiten drastisch ein. Und erfolglos ist zu wohl offensichtlich auch noch.
Also macht es durchaus Sinn, wenn ein Grossteil der Politiker dem bisherigen Kurs Hollandes eine Absage erteilt. Der kommt übrigens noch oben drauf: Hollande dürfte in Frankreich mittlerweile so üopulär sein, dass er nicht einmal von seinem Frisör gewählt werden würde, falls er denn zur Wahl stünden. Also ist es wahltaktisch wohl klug, sich so weit als möglich von Hollande abzusetzen.

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Pollowitzer 25.03.2017, 07:12
61. @alias_aka_InCognito #5

Das ist aber ein von Phrasen getragener Beitrag dem die Substanz der Tatsachen fehlt - Was gegen Putin ins Feld geführt wird, das fußt doch vorrangig auf Hetze aus der Obamazeit, auf Waffengerassel der kalten Krieger in der NATO und aus dem von dem von den Obama-Amis geforderten Verhalten von zB Angela M.
Substanzielle Vorwürfe gibt's doch nicht - Putin hat die Krim wieder Mütterchen Russland zugeschlagen um den Verlust des Schwarzmeer Hafens durch eine vom Westen aufgesetzte Ukraine zuvor zu kommen - und Russland hat auch in Syrien eingegriffen, auch um dort seinen Hafen im Mittelmeer nicht verlustig zu gehen - dieses Eingreifen in Syrien hat auch entscheidende Fortschritte im Kampf gegen den IS gebracht - vorher wurde von vielen viel geschossen und gebombt ohne Fortschritte zu erzielen - also alles Banane mit Putin - den Dreck haben andere am Stecken.
...oda wat

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touri 25.03.2017, 07:31
62.

Zitat von jowitt
Was ist denn das für ein schräger Vergleich. Das Regierungschefs miteinander sprechen MÜSSEN sollte wohl klar sein. Das aber ein Regierungschef einen Oppositionsführer, noch dazu im Wahlkampf, trifft, ist doch wohl was ganz anderes. Das riecht dann wohl eher nach Wahlkampfunterstützung und Versuch der Beeinflussung einer Wahl in einem fremden Land.
Frau Merkel hat auch offen Obama im Wahlkampf unterstützt. genauso wie Steinmeier. Ich sehe da jetzt nichts besonderes daran, im Gegenteil. Als Wähler bin ich froh, wenn ich weiß, wie der von mir gewählte Kandidat sich international positionieren wird.

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steinbock8 25.03.2017, 07:32
63. liebe Frau le pen

Herrn putin ist jeder recht der dem politischen system im Westen schadet bloß eines sollten Sie beachten der Schuss einer rechten Politikerin sich mit putin in Moskau zu treffen kann auch nach hinten los gehen

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touri 25.03.2017, 07:32
64.

Zitat von avers
Super Bemerkung.! Ich finde es wirklich gut, wenn sich Leute zu Themen äußern, von denen sie nicht soviel verstehen.
Super Bemerkung.! Ich finde es wirklich gut, wenn sich Leute zu Themen äußern, ohne Argumente zu liefern.

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touri 25.03.2017, 07:37
65.

Zitat von muellerthomas
Es würde im ersten Schritt reichen, wenn er annektierte Gebiete zurückgibt und seien "Urlauber" aus der Ostukraine abzieht.
Warum sollte er das tun? Zum einen würde ich die Annektion der Krim, aufgrund der Vorgeschichte, als Sonderfall betrachten. Aber was wichtiger ist, es sieht aktuell so aus, dass die Sanktionen auch so aufgehoben werden in naher Zukunft. Ich vermute die Wirtschaft macht an der Stelle enormen Druck.

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touri 25.03.2017, 07:40
66.

Zitat von karl-wanninger
Ich denke auch man sollte die Dinge beim Namen nennen und nicht von "Rechtspopulisten" schwadronieren, sondern diese Leute als das bezeichnen was sie sind: Neofaschisten und Neonazis.
Welche Leute genau? Und wie kommen Sie zu Ihrer Einschätzung?

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freebooter 25.03.2017, 09:48
67. Putin unterstützt Frau Le Pen

Putin unterstützt Frau Le Pen. Das ist im Grunde ein alter Hut. Besonders deutlich wurde dies, als in der französischen Ausgabe von Russia Today verbreitet wurde, Präsidentschaftsbewerber Macron sei homosexuell.
Da kann es der Kreml behaupten, sich nicht in die französische Präsidentschaftswahl einzumischen, wie er will.
Der Kreml mischt sich ein, und kein Mittel ist ihm zu schmutzig.

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