Forum: Politik
Französischer Wahlkampf: Sarkozys Wahlmanöver verärgert Merkel
REUTERS

Sie wollte ihm helfen - doch er legt keinen Wert darauf: Angela Merkel ist nach SPIEGEL-Informationen sauer auf Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte die Kanzlerin zunächst um gemeinsame Wahlkampfauftritte gebeten - lud sie dann aber per Radiointerview wieder aus.

Seite 2 von 13
Ausfriedenau 17.03.2012, 18:48
10. Bravo

Zitat von sysop
Sie wollte ihm helfen - doch er legt keinen Wert darauf: Angela Merkel ist nach SPIEGEL-Informationen sauer auf Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte die Kanzlerin zunächst um gemeinsame Wahlkampfauftritte gebeten - lud sie dann aber per Radiointerview wieder aus.
So gehts! Diese Clique um Sarkozy, Merkel und Co., die ihre Ideale verrät - wenn sie überhaupt welche hat- um auf Biegen und Brechen an der Macht zu bleiben, muss sich selbst in Frage stellen. Hoffentlich merken die Wähler, dass wir nur Politiker brauchen, die sich mit aller Kraft gegen die Macht der Banken, Konzerne, Investmentgesellschaften usw. also gegen die Herrschaft des globalen Kapitals wenden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
festuca 17.03.2012, 18:48
11. Informieren bitte.

Zitat von nikon2000
Warum? Ist Hollande besser mit seinen 75% Spitzensteuersatz, den er fordert?...
Haben Sie sich mal mit den Details befasst, anstatt das hier so pauschal und verkürzt wiederzugeben?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Christian60 17.03.2012, 18:48
12. Das Volk hat kein Brot - Gib dem dann Kuchen

Zitat von sysop
Sie wollte ihm helfen - doch er legt keinen Wert darauf: Angela Merkel ist nach SPIEGEL-Informationen sauer auf Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte die Kanzlerin zunächst um gemeinsame Wahlkampfauftritte gebeten - lud sie dann aber per Radiointerview wieder aus.

Also nicht nur Merkel aber die ganze EU Elite hat allen Verstand der Realität verloren. Diese liturgie über freien Personenverkehr usw. sind nicht die aktuellen Themen der Normalbürger(innen) der EU. Das Problem ist zunehmende Armut in der EU wobei eine kleine Geldelite davon zunehmend durch hemmungslose Abzockerei profitiert. Neoliberalismus wurde einst verkauft als alles heilende Wunderideologie gegen Armut und Elende. Und zur grossen "Überraschung" genau das im Gegenteil ist in der EU auch in Frankreich passiert - Tendenz steigend. Das Marie Antoinette der damaligen Realität nicht eingesehen hatte ist irgendwie verständlich aber das die EU Elite wieder ähnliche Fehler anscheinend bewusst macht wie damals vor der französischen Revolution wundert schon ein bisschen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jolip 17.03.2012, 18:49
13. Schein oder Nichtschein

Zitat von nikon2000
Ich vermisse den Bericht, wo Gabriel (SPD) gerade in Frankreich ist und Hollande unterstützt. Die Anti-Merkel-Stimmung nützt den Schuldenmachern der linken Seite doch wenig, wenn man bedenkt, dass Hollande wesentlich mehr ausgeben will und einen Spitzensteuersatz von 75% einführen möchte- Gabriel von der SPD applaudiert ihm zu und unterstützt ihn.
Wenn Sie die Politiker von Rot Grün so explizit als Schuldenmacher bezeichnen, sind Sie anscheinend nicht in der Lage, die Verschuldungskurve Deutschlands zu lesen und die größten Schuldensprünge den jeweils zuständigen Regierungsparteien zuzuordnen.
MFG
jolip

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adal_ 17.03.2012, 18:53
14.

Zitat von nikon2000
Warum? Ist Hollande besser mit seinen 75% Spitzensteuersatz, den er fordert?...
Der Spitzensteuersatz in Frankreich interessiert die Kanzlerin recht wenig. Sie fürchtet die Aufkündigung des Fiskalpaktes.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bert.hagels 17.03.2012, 18:59
15. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik ...

... wenn die Meisterin der opportunistischen Drehungen und Wendungen ihrem Bruder im Geiste von jenseits des Rheins Unbeständigkeit vorwirft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tipp-ex 17.03.2012, 19:14
16. einfach mal die Klappe halten

Merkel verhält sich taktisch doch meist geschickt.
Verstehe nicht, wieso sie in diesem Fall so dumm ist und plump in die französische Innenpolitik torkelt.
Distanz wäre angesagt gewesen, statt dieser peinlichen Ränkespiele.
Hollande hätte man einen Höflichkeitsbesuch gestatten sollen.
Eventuell muss man mit dem ja später zusammenarbeiten. Auch wenn ich ihn und seine Ansichten nicht gerade für das große Los halte.
Gerade zu töricht, wie sich ihm die lavierende SPD an den Hals zu werfen scheint.

Insgesamt ein vollkommen peinliches Auftreten deutscher Politiker.
Schnauze halten, wenn es um den französischen Wahlkampf sollte eigentlich die Maxime sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Apologet 17.03.2012, 19:14
17. Sand in die Augen

Zitat von
Die Kanzlerin hatte sich umgehend von solchen Plänen distanziert. Die Freizügigkeit in Europa sei ein "hohes Gut", ließ sie einen Regierungssprecher ausrichten. "Der freie Personenverkehr zählt zu den konkretesten und größten Errungenschaften der europäischen Integration und stellt eine Grundfreiheit dar."
Das heißt Sand in die Augen streuen.

Niemand hat was dagegen, dass irgend ein Europäer in einem anderen Europäischen Land Urlaub macht.

Aber sich an den Trögen der Sozialleistungen zu bedienen, praktisch voraussetzungslos, das ist ja wohl ein anderes Kaliber.

Und das muss man nicht gut finden. Ich finde es nicht gut. Punkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GSYBE 17.03.2012, 19:18
18. Hört hört...der Kanzlerberater...

Zitat von festuca
Ein Auftreten mit Angela Merkel in Frankreich wäre für Sarkozy geradezu kontraproduktiv. Die Kanzlerin sollte aufpassen, sie setzt auf das falsche Pferd.
...lol...schon mal daran gedacht, dass so gut wie jeder in Europa aufpasst, wohl wissend das Merkel das falsche Pferd ist? So gut wie jeder europäische Regierungschef, der nicht wiedergewählt werden möchte, braucht sich nur mit Merkel zu zeigen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Roßtäuscher 17.03.2012, 19:24
19. Verärgert über undiplomatische Kindereien

Zitat von sysop
Sie wollte ihm helfen - doch er legt keinen Wert darauf: Angela Merkel ist nach SPIEGEL-Informationen sauer auf Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte die Kanzlerin zunächst um gemeinsame Wahlkampfauftritte gebeten - lud sie dann aber per Radiointerview wieder aus.
Die sprunghafte Merkel, ein rotierendes Wetterfähnchen, die ihre Meinung schneller als ihre täglichen Farb-Jacken ändert.

Zitat von
Als Merkel von der Absage erfuhr, schimpfte sie vor Vertrauten über die Sprunghaftigkeit des Franzosen
Mit dem nachfolgenden Präsidenten Hollande hat sie es sich obendrein noch gründlich versaut. Tölpelhafter in Sachen Politik geht es wohl nicht mehr. Wird Zeit, Madame sollte ihre Regierungsgeschäfte schleunigst abgeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 13