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Französischer Wahlkampf: Sarkozys Wahlmanöver verärgert Merkel
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Sie wollte ihm helfen - doch er legt keinen Wert darauf: Angela Merkel ist nach SPIEGEL-Informationen sauer auf Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte die Kanzlerin zunächst um gemeinsame Wahlkampfauftritte gebeten - lud sie dann aber per Radiointerview wieder aus.

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Spiegelkritikus 17.03.2012, 20:03
30. Merkel stört im französischen Wahlkampf

Zitat von sysop
Sie wollte ihm helfen - doch er legt keinen Wert darauf: Angela Merkel ist nach SPIEGEL-Informationen sauer auf Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte die Kanzlerin zunächst um gemeinsame Wahlkampfauftritte gebeten - lud sie dann aber per Radiointerview wieder aus.
Sarkozy hat gemerkt, dass er mit Murksel im Wahlkampf aufs falsche Pferd gesetzt hat: Die Franzosen goutieren es übrhaupt nicht, wenn sich Madame Merkel unverfrohren in französische Angelegenheiten einmischt. Ein diplomatisches Armutszeugnis von Merkozy!

Seit Merkels Kritik an seinen Plänen für eine restriktivere Ausländerpolitik, die bei vielen Franzosen durchaus ankommen, ist sie für Sarkozy nur noch lästig. Merkel ignoriert Sarkozys eigentliches Anliegen: Die massenhafte Einwanderung ins soziale Netz Frankreichs aus (Süd-) Osteuropa, aber auch aus Arabien und Afrika.
Deutschland hat diesbezüglich zwar die gleichen Probleme, sie werden jedoch unter den Teppich gekehrt, um kein neues Konfliktfeld zu eröffnen. Mit der Heuchelei muss freilich bald Schluss sein und nach tragfähigen Lösungen gesucht werden - eine dauerhafte Rolle als Weltsozialamt sprengt alle Möglichkeiten dieser Gesellschaft. Kopf-in-den-Sand-Politik ist auf jeden Fall untauglich!

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PK2011 17.03.2012, 20:05
31. Titel

Zitat von Shaft13
"Der freie Personenverkehr zählt zu den konkretesten und größten Errungenschaften der europäischen Integration und stellt eine Grundfreiheit dar." Stimmt, die ganzen Osteuropäischen Verbrecherbanden sehen das haargenau so wie Frau Merkel. Sarkozy will die Grenzkontrollen schliesslich nicht wegen den Spaniern,Italinier,Össterreicher oder Deutsche wieder einführen,sondern wegen den unkontrollierten Wanderungen dieser Verbrecherbanden.
Es geht doch nicht darum, das der europäische Bürger unkontrolliert herumreisen kann wie er will. Das macht doch keinen Unterschied, ob irgendein Ausweispapier an einem Schlagbaum vorgezeigt werden muss.

Der tiefere Sinn dieser konkretesten und grössten Errungenschaft liegt im freien Warenverkehr. Damit kann allerbestens nationales Recht umgangen und graue Märkte geschaffen werden. Das ist das Interesse der Industrie.

Die gröbsten Auswüchse soll dann wieder eine Mega-Behörde durch stichpunktartige Kontrollen verhindern.
Das ist alles Realität und durchaus so gewollt.

Monsieur Sarkozy versucht mit Vorschlägen zur Grenzkontrolle und der quasi Ausladung von Frau Merkel zu retten was nicht zu retten ist.
Anleihen im Programm der Nationalen hat er bereits einige gemacht: beispielsweise Aufstockung des Polizeiapparates, Rückführung von unliebigen Immigranten.

Wird ihm nach aller Wahrscheinlichkeit nichts nützen.

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italianofan 17.03.2012, 20:06
32. kuddel37 -- Sie Sagen es

Zitat von kuddel37
Sarkozy muss seinen Wählern zeigen das er französische Interessen vertritt, sich dann mit Frau Merkle zu zeigen wäre wohl komplett falsch. Die vertritt ja nicht mal Deutschlands Interessen.
---------
Stimmt beides so meine auch ich. Wenn aber im Wahlkampf Abstand sein soll, auch das ist Richtig, doch wie soll es ein gemeinsames EUROPA werden. Da geben wir Geld aus wie Sau - was uns selber zugrunde richtet und die Franzosen wollen ihre Interessen schon vertreten. Ich glaube, EUROPA wird sich mehr voneinander entfernen als es vor der Gründung des EURO Landes war. Frankreich hat sich total verspekuliert dass wird böses Blut machen. Merkel ist die größte umfallerin die wir je hatten. Die Lügennase steht ihr und keinem und keiner steht sie so gut.
Gott mit uns Deutschen - doch der wird sagen: wenn ihr so blöd seit

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winnithepooh 17.03.2012, 20:18
33. die "Konservativen" sind doch nichgt die Zukunft:

drum lass - Angela Merkl - die Finger von diesem Franzosen
bist du doch selbst nicht eine von diesen:
Fremdenfeindlichen
Kompromisslsen
die-Vergangenheit-Leugnenden!

Segoline's maries future,
c'est aussi notre fortune!

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Moewi 17.03.2012, 20:20
34.

Zitat von ausgetretenes_mitglied
Es würde Frühling, wenn das die SPD endlich mal kapieren und Schröders Erbschaft (und ihn mit dazu) der Niedrigsteuersätze endlich in die Tonne schmeissen würde.
Das kann die SPD doch gar nicht: Zum Schrödererbe zählen mit Steinbrück und Gabriel immerhin auch 2 potentielle Kanzlerkandidaten.

Lustig in diesem Zusammenhang übrigens, dass die SPD aus GENAU DIESEM Grund auch nicht den nächsten Kanzler stellen wird, weil sie schlicht nicht genug Stimmen bekommen wird.

Sarkozy, Merkel, Euro etc hin oder her.

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iradei 17.03.2012, 20:26
35.

Zitat von Shaft13
Stimmt, die ganzen Osteuropäischen Verbrecherbanden sehen das haargenau so wie Frau Merkel. Sarkozy will die Grenzkontrollen schliesslich nicht wegen den Spaniern,Italinier,Össterreicher oder Deutsche wieder einführen,sondern wegen den unkontrollierten Wanderungen dieser Verbrecherbanden.
Naja, mir wurde schon ein Mopped und ein Auto geklaut. Wie sich später herausstellte, wurde das Mopped von Deutschen Mitgliedern einer Biker Gruppe gemopst und das Auto haben sich gelangweilte Oberschichtkids zum Rumfahren " ausgeliehen ".
Allerdings waren sie nach dem Rumfahren immer noch so gelangweilt, das sie das Auto noch versenken mußten.

Die echten " Verbrecher " fliegen Erster Klasse oder fahren mit der Mercedes S Klasse incl. Chauffeur quer durch Europa.

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guggisberger 17.03.2012, 20:33
36. Vorschlag ...

... um diesen beiden "überzeugten Europäern" (Was ist das eigentlich ???) klar zu machen, auf welchen Ereignissen und wessen Schultern sie stehen, wäre ein gemeinsamer Wahltermin im Wald von Compiegne anzuraten ...

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reihenfolge 17.03.2012, 20:44
37. Blaues Band

Zitat von Netcube
Nach dem arabischen Frühling kommt vielleicht jetzt der EU-Frühling.
Was für "Frühlinge" sollen das sein? Wenn ich mir den arabischen ansehe, habe ich keinerlei Angst, dass sich im europäischen irgendetwas an den bisherigen Zuständen ändern wird. Veränderung wäre tatsächlich dringend nötig, aber in den Tatsachen, nicht in romantischen Bildern.

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montaxx 17.03.2012, 20:47
38. Tja....

Zitat von sysop
Sie wollte ihm helfen - doch er legt keinen Wert darauf: Angela Merkel ist nach SPIEGEL-Informationen sauer auf Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte die Kanzlerin zunächst um gemeinsame Wahlkampfauftritte gebeten - lud sie dann aber per Radiointerview wieder aus.
Tja,man sieht auch hier wieder: Solange es unseren Freunden in der EU,in Amerika oder meinetwegen auch in China nützt,ist Hilfe aus Deutschland sehr willkommen.Braucht man sie aber für die Eigeninteressen nicht mehr,lässt man sie fallen wie eine heiße Kartoffel.Das war/ist auch bei Sarkozy der Fall.Der innenpolitische Wind in FR ist rauher geworden.Mit dem Euro wird es genauso sein.Frankreich,auch die anderen "Partner" vertreten - charmant und dennoch knallhart - zuerst ihre Eigeninteressen und die ihrer Banken.Man wünschte sich auch von der deutschen Regierung so viel Nachdruck beim Vertreten eigener Interessen.Aber noch kann Deutschland ja zahlen - es profitiert ja auch soooooo.....

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bänkelsänger 17.03.2012, 20:50
39. Maitre, nois savions qu`il en serait ainsi

Zitat von sysop
Sie wollte ihm helfen - doch er legt keinen Wert darauf: Angela Merkel ist nach SPIEGEL-Informationen sauer auf Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte die Kanzlerin zunächst um gemeinsame Wahlkampfauftritte gebeten - lud sie dann aber per Radiointerview wieder aus.
Monsieur Sakozy hat vollkommen Recht, Frau Merkel sollte sich um wichtigere Angelegenheiten in ihrem eignen Land kümmern, dann würde sie merken , daß die Stimmung im deutschen Volk nicht die beste ist, zu Recht. Aber so werden übertriebene Eitelkeiten bestraft.Ein bißchen Bussi hier und ein bißchen Bussi da, gibt ihr nicht die Freiheit die Geschicke eines anderen Landes mit zu bestimmen. Ein souveräner Präsident handelt so, vieleicht nimmt sie sich daran ein Beispiel und tauscht Beleidigt sein mit Staatsmännig ( frauig ) keit.

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