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Französisches Polit-Magazin: Ärger um "Diktator Erdogan"
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Ein französisches Magazin zeigt den türkischen Präsidenten auf dem Titel - und vergleicht ihn mit Hitler. Nun werden Kioskbesitzer bedroht. Und Frankreichs Präsident verteidigt die Pressefreiheit.

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aurichter 29.05.2018, 04:28
1. Hallo Deutschland

Zitat/Richard Ferrand, nannte die Proteste der Erdogan-Anhänger eine "inakzeptable Verletzung der Meinungsfreiheit". Dem Sender France 3 sagte er, Frankreich werde keine "Zensur" tolerieren./ Zitat Ende. - Dies wünsche ich mir für Deutschland auch, da haben wir Nachholbedarf. Hier wird ein Zustand direkt und unverblümt angeprangert und die Benutzer der Schleimspur werden aktiv.Dass die Franzosen von oberster Stelle den Gegnern dieser Meinungs- und Pressefreiheit sogleich den Haltepunkt aufzeigen und dies sehr deutlich, dies wünscht man sich hierzulande auch von unseren Volksvertretern. Der EU-Zug entfernt sich mit zunehmender Geschwindigkeit aufgrund dieser AKP-Politik immer weiter von der Türkei. Erdogan vernichtet wild um sich schlagend Errungenschaften, die Länder, auch ohne direkte Zugehörigkeit zur EU, mit der Türkei vereinbart haben. Wirtschaftlich wurde durch EU-Firmen in Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmern und Gewerkschaften sehr viel positives umgesetzt. Wer jedoch die Auswirkungen der AKP-Politik seit dem so genannten Putsch ohne Wertung beobachtet hat, der staunt über den permanenten Verfall im Land. Die Zahlen von türkischer Seite sind mehr als Unglaubwürdig. Es scheint als sehr unwahrscheinlich, dass ein Erdogan aus den Wahlen am 24.Juni tatsächlich als Triumphator hervorgeht und das wäre auch gut für das türkische Volk. Eine genaue Wahlbeobachtung wäre mal angesagt, denn es ist den derzeit Regierenden durchaus zuzutrauen dort umfangreiche Wahlmanipulation umzusetzen, die Voraussetzungen würden jetzt nach mittlerweile zwei Jahren Ausnahmezustand und Säuberungen geschaffen. Ich wünsche den Türken, die nicht an der Leine der AKP hängen, ein positives Gelingen bzgl Regierungswechsel, das Land, die Menschen haben genug gelitten.

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haareschüttler 29.05.2018, 06:26
2. Derartige Aktionen zeigen wie Recht "Le Point" hat...

...und dass sich Erdogans Anhänger dessen auch durchaus bewusst sind.
Es wird kann kein Erdogan-Wähler behaupten können, er habe ja von nichts gewusst.

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willi.thom 29.05.2018, 07:00
3. Erdogan gehört mit seiner Türkei nicht zu Europa

Die Vorgänge in Frankreich zeigen mir, daß man viel zu lange zu liberal mit den Türken umgegangen ist. Man muß Erdogan-Anhänger, die straffällig werden, sofort ausweisen. Das gilt auch für Deutschland, wo der Doppelpass keineswegs zur Integration beigetragen hat. Es ist nicht von der Hand zu weisen, daß derjenige, der uns Nazis nennt, sich offenbar einiges von Hitler abgeschaut hat.
Und so einen Typ hat Merkel hier letztes Jahr zu Wahlkampf reden reingelassen.

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mirror66 29.05.2018, 07:22
4. Bestätigung

Wie schön, dass Erdogans Anhänger die These des Magazins sogleich bestätigen!
Allerdings untragbar, dass sich die Unterstützer dieses islamistischen Despoten immer noch in westlichen Demokratien rumtreiben und deren Freiheit genießen, während sie für ihre aufgeklärten Landsleute in der Türkei ein religiös fanatisches Mittelalter bestimmen wollen. Wer Erdogan wählt, sollte auch bei ihm leben.
Dies gilt übrigens auch für hirnlose Fußballer!

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kai59 29.05.2018, 07:22
5. Gefahr für Europa?

Erdogan-Anhänger und -wähler stellen nicht nur für andersdenkende Türken oder für Kurden eine große Gefahr dar, sie sind Feinde der Demokratie und der Rechtstaatlichkeit. Sie sollten in der EU keine Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnis mehr erhalten. Es ist schon heute so, dass die Kritiker Erdogans auch außerhalb der Türkei massiv bedroht werden, um sie zum Schweigen zu bringen.

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fatherted98 29.05.2018, 07:43
6. Welche Pressefreiheit?

....die ist schon lange tot. Man erinnere sich an die absolut harmlosen Mohammend-Karrikaturen.....keiner traute sich diese abzudrucken. Der Druck der Zuwanderer auf die freie Gesellschaft nimmt zu. Das sich unsere Polit-Phantasten immer noch wundern, warum in Ägypten bei freien Wahlen die Muslimbrüder die Mehrheit bekamen, ist bezeichnend. Die große Mehrheit der Muslime wünscht sich einen Gottesstaat....auch in Europa.

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pop_sin 29.05.2018, 07:47
7. Aufgeblase Diskussion

Wegen einem einzigen Vorfall wird hier bewusst mit „Erdogan-Anhänger“ gearbeitet. Mann möchte suggerieren, dass es flächendeckend uns systematisch sei. Ein Hitlervergleich ist eine Relativierung der 42 Millionen Tode im 2. Weltkrieg und ein Ausdruck der eigenen Ratlosigkeit. Mit Meinungs- und Pressefreiheit hat es nichts zu tun!

Mit plumpen Zuspitzungen wird man Erdogan nicht klein bekommen. Meiner Meinung nach ist dieser Vergleich absolut daneben.

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stoffi 29.05.2018, 07:49
8.

Zitat von aurichter
Zitat/Richard Ferrand, nannte die Proteste der Erdogan-Anhänger eine "inakzeptable Verletzung der Meinungsfreiheit". Dem Sender France 3 sagte er, Frankreich werde keine "Zensur" tolerieren./ Zitat Ende. - Dies wünsche ich mir für Deutschland auch, da haben wir Nachholbedarf. Hier wird ein Zustand direkt und unverblümt angeprangert und die Benutzer der Schleimspur werden aktiv.Dass die Franzosen von oberster Stelle den Gegnern dieser Meinungs- und Pressefreiheit sogleich den Haltepunkt aufzeigen und dies sehr deutlich, dies wünscht man sich hierzulande auch von unseren Volksvertretern. Der EU-Zug entfernt sich mit zunehmender Geschwindigkeit aufgrund dieser AKP-Politik immer weiter von der Türkei. Erdogan vernichtet wild um sich schlagend Errungenschaften, die Länder, auch ohne direkte Zugehörigkeit zur EU, mit der Türkei vereinbart haben. Wirtschaftlich wurde durch EU-Firmen in Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmern und Gewerkschaften sehr viel positives umgesetzt. Wer jedoch die Auswirkungen der AKP-Politik seit dem so genannten Putsch ohne Wertung beobachtet hat, der staunt über den permanenten Verfall im Land. Die Zahlen von türkischer Seite sind mehr als Unglaubwürdig. Es scheint als sehr unwahrscheinlich, dass ein Erdogan aus den Wahlen am 24.Juni tatsächlich als Triumphator hervorgeht und das wäre auch gut für das türkische Volk. Eine genaue Wahlbeobachtung wäre mal angesagt, denn es ist den derzeit Regierenden durchaus zuzutrauen dort umfangreiche Wahlmanipulation umzusetzen, die Voraussetzungen würden jetzt nach mittlerweile zwei Jahren Ausnahmezustand und Säuberungen geschaffen. Ich wünsche den Türken, die nicht an der Leine der AKP hängen, ein positives Gelingen bzgl Regierungswechsel, das Land, die Menschen haben genug gelitten.
Die Deutschen Politiker verhalten sich Erdogan gegenüber ,,sehr christlich" . Wenn die einer auf die rechte Backe schlägt, halte ihm auch die linke hin und liebet eure Feinde.
Wie sonst ist es zu erklären, das zwei Türken mit deutschem Pass, Erdogan in Wahlkampf öffentlich wirksam huldigen dürfen und ein paar Wochen später im deutschen Nationaltrikot auflaufen. Fehlt nur noch, das sie Erdogans Bild auf dem Rücken tragen.
Hätten zwei Nationalspieler dies für einen AFD Kanditaten getan, dürften die mit Sicherheit nie mehr das Nationaltrikot tragen

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Edgard 29.05.2018, 07:51
9. Die Darstellung unserer Bundeskanzlerin...

in Nazi- Uniform in der Türkei war für diese Erdogan-Fans aber OK, oder?
Ebenso wie die Nazivergleiche Erdogans in mehreren Reden nicht nur gegen Deutschland - sondern auch u.a. die Niederlande die von den Nazis besetzt waren.
Es gilt in Frankreich wie auch in der gesamten EU Menschen die die Werte der EU nicht akzeptieren die Tür zu weisen; die Staatsbürgerschaft basiert nicht nur auf auswendig gelernten Fragekatalogen und Sprachkenntnissen sondern auf dem Respekt gegenüber der Verfassung.
Diese Menschen - wie ebenso rechtsextreme deutsche Nationalisten die unserer Verfassung mindestens genauso ablehnend gegenüberstehen können sich gern z.B in Polen oder Ungarn niederlassen - das Recht als EU-Bürger haben sie, auch wenn sie die EU bekämpfen.
Und die Türkei muß endlich begreifen daß es mit der Wahl eines Erdogan keinen EU-Beitritt geben kann und wird.
Wenn die EU als Wertegemeinschaft respektiert werden soll - dann nur mit der Wehrhaftigkeit diese entschlossen zu verteidigen.
Und ob Islamisten Terror gegen "Charlie Hebdo" oder Erdogan-Anhänger gegen "Le Point" - der Unterschied ist marginal. Und beides gehört konsequent bekämpft und bestraft.

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