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Frau des US-Vizepräsidenten: Karen Pence unterrichtet an Schule, die Homosexuelle abl
AP

Homo- oder bisexuelle Schüler werden nicht aufgenommen, Lehrer dürfen keinen vorehelichen Sex haben: Die Immanuel-Christian-Schule ist erzkonservativ. Dort unterrichtet nun wieder die Second Lady der USA - und wehrt sich gegen Kritik.

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DerBlicker 17.01.2019, 08:52
40. na und?

Zitat von Maggie Mae
Vielleicht sollte man mal definieren was "Unterwerfen" bedeutet bevor man Mittelalter schreit. Wieviele Ehen in Deutschland scheitern weil beide rücksichtslos ihren Stiefel durchziehen wollen.
Es ist nicht Aufgabe des Staates dem Eheberater zu spielen. Der Staat hat dafür zu sorgen, dass jeder sich frei entscheidet, und wenn die Hälfte der Bevölkerung nun mal entscheidet, dass sie ihre Ehe auflösen will, hat der Staat das zu akzeptieren. Der Staat ist für die Bürger da, nicht umgekehrt.

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DerBlicker 17.01.2019, 08:54
41. ja

Zitat von Eu1ropa
Da geht eine Frau arbeiten. Die Einstellung ihrer Arbeitsstelle entspricht nicht dem Mainstream. Na und? Kein Mensch ist gezwungen, sein Kind an diese Schule zu schicken! Kein Mensch ist gezwungen, dort zu arbeiten und die Papiere zu unterschreiben! Es gibt Religionen, die andere Menschen ermorden. Es gibt Ideologien (von rechts und links) die Millionen Morde auf dem Gewissen haben - und hier regt man sich auf, weil sich Menschen zu traditionellen Werten bekennen?
Weil diese "traditionellen Werte" menschenverachtend sind und keinen Deut besser sind als die Ansichten von Islamisten.

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schwarzerpudel 17.01.2019, 08:55
42. "erzkonservativ"?

Sowas nennt man Homophobie und menschenverachtenden religiösen Fanatismus. Diese Art von Diskriminierung als eine normale politische Meinung zu charakterisieren normalisiert diese Ungeheurlichkeiten nur, so wie der Mantel des "Rechtspopulismus" schon Rassismus im öffentlichen Diskurs normalisiert hat.

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franz01 17.01.2019, 08:55
43. Keiner muss an der Schule arbeiten oder lernen ...

... aber wer es will, kann es tun. Wenn's nicht legal sein sollte, möge der Staat einschreiten. Aber die LGBT-Community ist nicht die Schulaufsicht, und nicht alle LGBT-Statements kümmern mich. Und ob diese Berufswahl Einfluss auf die Wählbarkeit von Mike Pence hat, entscheidet sich an der Wahlurne.

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DerBlicker 17.01.2019, 08:57
44. nicht vergleichbar

Zitat von schwerpunkt
Daran musste ich auch denken, als ich den Beitrag las. Man echauffiert sich gerne über solche Einstellungen wie im Beitrag beschrieben und denkt sich " diese USA, sowas gibt's nur dort". Während es bei uns Schulen gibt, die Kinder von AfD-Politikern nicht aufnimmt. Spielt für mich beides in derselben "Gewichtsklasse".
Kinder von AfD Politikern möchte eine Walldorfschule nicht haben, weil AfD Politiker menschenverachtende politische Ansichten vertreten. gegen solche Ansichten kann man sich zurecht wehren. Seit wann ist Homosexualität menschenverachtend? Es ist genau umkehrt, wer Homosexuelle ablehnt, der ist menschenverachtend.

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swiss35 17.01.2019, 09:02
45. Wow

Zitat von sarapo29
Nein, das ist eben nicht "konservativ" oder "religiös" - Soetwas ist was es eben ist: Unmenschlich, intolerant, menschenverachtend, dumm, asozial, primitiv, unzivilsiert oder ganz schlicht: Asozial! Wir müssen die Dinge beim richtigen Namen nennen um klar zu machen worum es geht für ein friedliches Zusammenleben aller
Und Sie machen genau das Gleiche. Sie akzeptieren nicht, dass es Menschen gibt welche halt nicht in Jubelschreie ausbrechen wenn jetzt halt jemand schwul ist. Das braucht es auch nicht, Sie sollen leben wie Sie möchten, im Umkehrschluss dürfen auch die anderen leben wie Sie wollen.

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stefan_r1993 17.01.2019, 09:10
46. unangebrachte Kritik

was soll daran schlim sein an einer Konservativen Schule zu unterrichten?
Es ist ne grundschule ... Ich würde ja eher sagen sexuelle handlungen sollten dort generell nicht Thema sein ^^

Man soll Toleranz ggü. Homosexuellen sein, ok kein Problem .. diese sollten aber auch allen andren ggü. tolerant sein und einfach Ihre adoptierten oder in vitro gezeugtne Kinder auf ne andere Schule schicken. Wo liegt das Problem? Keinem wird vorgeschrieben wie er zu leben hat.

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frenchhornplayer85 17.01.2019, 09:17
47. Holyworshipper

Was ist denn normal und wer legt das fest? Normal ist doch eher was in der Natur vorkommt, also natürlich ist. Und tja da kommt homosexualität nunmal vor, ergo ist es normal! Eigentlich ist es doch genau anders als sie es schreiben. SIE wollen den Menschen, die nicht in ihr Schubladendenken passen in ihre Normen pressen. Aber ob diese Menschen dann unter diesen Normen zu leiden haben, darüber denken Sie nicht nach. Hauptsache ihre Welt bleibt so wie sie ist.

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frenchhornplayer85 17.01.2019, 09:21
48.

Diejenigen die hier nach Toleranz gegenüber der pence Fraktion rufen, sollten aber wissen dass sie damit dazu aufrufen eine zu menschenverachtende weltsicht tolerieren wollen. Das ist grundsätzlich etwas anderes als das was die homosexuellen usw fordern. Man kann ja vieles tolerieren, aber Toleranz hört da auf wo sie Menschen herabwürdigt, und das ist bei pence usw der Fall!

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Koda 17.01.2019, 09:22
49. Zugegeben: mit Homosexualität kann ich auch nichts anfangen

Zitat von faz-leser
Die LGBTQ-Gemeinschaft erwartet zu Recht, dass man ihr gegenüber tolerant ist. Aber darf der Rest der Menschen nicht auch Toleranz für sich beanspruchen? Wenn es Menschen gibt, die mit LGBTQ nichts anfangen können, was spricht dann dagegen, das diese für sich eine LGBTQ-freie Schule gründen? Wer sich selbst zur LGBTQ-Gemeinschaft zählt, muss ja nicht ausgerechnet diese Schule für sich oder seine Kinder aussuchen.
.. aber das ist meine persönliche Sache.
Ich habe mich nicht entschieden, heterosexuell zu sein, aber es ist nun mal so wie bei gut 90-95% der Menschen.
Homosexuelle sind auch nicht homosexuell, weil sie es so gewollt haben - das tut so wohl keine(r).

Das Problem ist doch eher dieses: "LGBTQ" prinzipiell abzulehnen.

Man kann etwas nicht mögen, aber man kann akzeptieren, dass es nun mal etwas gibt, mit man selbst zwar nichts, Andere aber durchaus etwas anfangen können.
DAS nennt man TOLERANZ.

Vor allem, wo es bei "LGBTQ" immer noch um einvernehmlichen Sex zwischen mündigen Bürgern geht.


DANN: man soll unterschreiben, dass die Frau dem Mann quasi untertan ist.
Was denn noch?
Der Mann kann saufen, Frau und Kinder schlagen (bei der Frau sogar auf Sex bestehen) und alles soll okay sein?


Für meine Tochter wünsche ich mir, dass, sollte sie jemals an einen Mann geraten, der sie so behandelt, sie ihm einen mächtigen Tritt ins Glockengehänge verpasst und ihn dann aus ihrem Leben wirft.

Das wird aber nicht geschehen, wenn, man ihr von Klein auf sagt, dass sie dem Mann untergeordnet sei.


Eine solche Schule hätte ich eigentlich nicht in einem LAnd des Westens vermutet sondern eher:

in Pakistan bei den Taliban.

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