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Frauen in Länderparlamenten: Das Manndat
DPA

Jeder Mann braucht eine Frau - jedenfalls auf den Wahllisten in Brandenburg: Dort sollen die Parteien künftig jeden zweiten Listenplatz mit einer Kandidatin besetzen. Wie sieht es in den anderen Bundesländern aus? Der Überblick.

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ach nee 05.02.2019, 13:36
1. so ists richtig...

...immer schön nach Parteibuch, Geschlecht, Wohlgefallen, Dankbarkeit, Verpflichtung und und und die Parlamente besetzen. Nicht nach Fähigkeiten, Überzeugungen oder anderen pragmatischen Nichtigkeiten.

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Redskin 05.02.2019, 13:40
2. Quotenfrauen

Wenn nicht mehr der oder die Beste in ein Amt kommt sondern aufgrund vom Geschlecht bevorzugt wird finde ich das diskriminierend. Vor allem haben die Frauen, auch wenn sie besser sind, immer den Macken, dass sie Quotenfrauen sind. Wer möchte den eine Quotenfrau sein?

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Schartin Mulz 05.02.2019, 13:41
3. Wenn Frauen nicht in die Parteien eintreten,

können sie nicht kandidieren und folglich nicht gewählt werden.
So einfach ist das.
Wenn Parteien mit einem Frauenanteil von 25 % Kandidatenlisten mit 50 % Frauenanteil aufstellen, ist das das Gegenteil von Gleichberechtigung.

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Allein-Unter-Welpen 05.02.2019, 13:41
4. Bundesverfassungsgericht?

Zum einem greift ein solches Gesetz in die Souveraenitaet der Parteien ein, zum anderen diskriminiert es jene die sich einem dritten Geschlecht zugehoerig fuehlen.
Einer Partei die es sich als Aufgabe gemacht hat die Rechte von Maennern zu staerken haette unter einem solchen Gesetz ein echtes Problem.
Denn das Volk ist der Souveraen in der Demokratie - das koennte eine solche Partei als notwendig erachten und waehlen.

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Niteftef 05.02.2019, 13:43
5. Als Verfechter von Gleichberechtigung und Demokratie

muss ich solche Gesetze leider scharf ablehnen. Klar ist ein höherer Frauenanteil ein gutes Ziel, aber darf mMn auf gar keinen Fall mit Einschränkungen der freien Wahl verbunden sein!
Das ist vollkommen inakzeptabel!

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Alias iacta sunt 05.02.2019, 13:44
6. Wurde schon einmal eine Frau, Diverses oder Mann

abgelehnt, die/das/der sich rechtmäßig angemeldet hat und ordentlich zu einem Posten gewählt wurde.
Kassenwart, Minister, Parlamentspräsident, Buka,....?
Was machen wir, wenn einmal -durchaus wahrscheinlich- 60% höher befähigte Frauen zur Wahl stehen und nur 40% Männer? Dann müssten wir 10% der Posten unbesetzt lassen. Wollen wir das wirklich?

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nesmo 05.02.2019, 13:44
7. Warum dann keine weiteren Quoten?

Für Behinderte, Schwule, Lesben, Menschen die weder Mann noch Frau sind, für Arbeiter, Analphabeten, Menschen mit Migrationshintergrund, junge Menschen, alte Menschen, überhaupt alle, die nicht entsprechend ihrer Anzahl in der Bevölkerung im Parlament vertreten sind. Sie alle können sagen, dass sie benachteiligt sind und nicht angemessen quotal vertreten sind, wieso soll dies nur für Frauen gelten? Und manche von denen werden durchschnittlich mehr benachteiligt als Frauen. Warum nur Sonderrechte für Frauen? Natürlich würde dies nicht mehr praktikabel sein, überhaupt eine Liste aufzustellen, aber dies kann kein Grund sein, Frauenbeteiligung und Frauenquoten allein zu bevorzugen, wenn es um Benachteiligungen geht.

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Piether 05.02.2019, 13:44
8. Warum schon wieder Fake-News?

Noch nichts ist beschlossen worden in Brandenburg.
Außerdem ist dieser absurde Vorschlag zu 120% verfassungswidrig.
Wunschvorstellung einer verunklugten Minderheit.
Frauen haben das gleiche Recht, sich wählen zu lassen. Schon lange und überall in Deutschland. Niemand nimmt ihnen Plätze auf Listen und im Parlament weg.
Mit solchen Legenden schreitet die Spaltung des Landes weiter zügig voran.

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Supra Renin 05.02.2019, 13:45
9. Wieso sind die Männer schuld?

Sie machen sie Hälfte der Bevölkerung aus, gehen seit 100 Jahren wählen, hatten nach der Wende im Osten gleiche Chancen. Stellen die Kanzlerin, die Verteidigungsministerin, die Arbeitsministerin.
Aber jetzt wollen die übrigen nicht in die Politik. Das ist doch eine freie Entscheidung. Warum sollen die Parteien (die Männer) daran Schuld sein.

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