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Frauen in Länderparlamenten: Das Manndat
DPA

Jeder Mann braucht eine Frau - jedenfalls auf den Wahllisten in Brandenburg: Dort sollen die Parteien künftig jeden zweiten Listenplatz mit einer Kandidatin besetzen. Wie sieht es in den anderen Bundesländern aus? Der Überblick.

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RalfBukowski 05.02.2019, 13:56
20. "Jeder Mann braucht eine Frau"

Totaler Sexismus. Ihr solltet Euch was schämen!

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Piether 05.02.2019, 13:57
21.

Zitat von Redskin
Wenn nicht mehr der oder die Beste in ein Amt kommt sondern aufgrund vom Geschlecht bevorzugt wird finde ich das diskriminierend. Vor allem haben die Frauen, auch wenn sie besser sind, immer den Macken, dass sie Quotenfrauen sind. Wer möchte den eine Quotenfrau sein?
Na, das unterschätzen sie aber.
Es gibt genug Frauen, die nichts Gescheites gelernt und studiert haben. Für die gilt Hartz IV oder Quote.
Das können wir doch schon allenthalben beobachten.
Oder glauben Sie, z.B. die Umweltministerin Schulze ist wegen Kompetenz ins Amt gekommen.
Oder - so wie dieser Artikel nur entstehen konnte. Oder glauben Sie etwa, allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft ist Grundvoraussetzung, über verfassungsrechtlich relevante Fragen des Wahlrechts kompetent zu schreiben? Die Qutenfrauen bei SPON dürfen das.

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pluuto 05.02.2019, 13:58
22. Die Hälfte der Deutschen sind Frauen,

Richtig. Warum gibt es keine Quoten bei Müllmännern/ -frauen, LKW- Fahrer/ innen, Astrophysiker/ innen u. s. w.?

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dievo 05.02.2019, 13:59
23. Klassenwahlrecht

Es gab ja in früheren Zeiten das Klassenwahlrecht, wogegen einmal die SPD - letztlich erfolgreich - gekämpft hat. Jetzt versucht die selbe Partei am passiven Wahlrecht rumzupfuschen, um letztlich etwas Vergleichbares wieder einzuführen.

Das ist nur noch ein weiterer Sargnagel für die SPD und Leute wie Katarina Barley sind die Totengräber_*Innen dieser Partei.
Vorschlag: Man ändert auch das aktive Wahlrecht: Die Stimme einer Frau zählt in der Wahlkabine doppelt oder dreifach so viel wie die eines Mannes. Wäre nur gendergerecht und konsequent.

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derfriemel 05.02.2019, 14:00
24. Aha

Aha...man/Frau wird nicht mehr gewählt. Man/Frau wird nur noch ernannt.
Unter Demokratie verstehe ich da etwas anderes.

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wernerszybalski 05.02.2019, 14:00
25. Einfache Lösung

Nehmen wir die Geschlechterparität in den Parlamenten und kommunalen Räten ernst, müssten die jeweiligen Nachrücker*innen-Listen jeweils zur Hälfte mit Frauen und Männern besetzt werden.
Nach der Wahl werden dann zunächst die Direktmandate vergeben. Die Nachrücker*innen von der Liste werden dann in der aufgestellten Reihenfolge so lange geschlechtsspezifisch ausgewählt, bis möglichst die gleiche Geschlechtsverteilung der jeweiligen Listen erreicht ist. Bei späteren Nachrücker*innen könnte genauso verfahren werden.

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masole 05.02.2019, 14:01
26. Fakten sind sexistisch!

Rechnet man den weiblichen Mitgliederanteil über alle Parteien und multipliziert mit dem letzten Wahlergebnis, so kommt man auf einen theoretischen Frauenanteil von ca 29% (unter der Annahme, dass die kleineren Parteien nicht abweichen, da war mir für die 5% der Aufwand zu gross), Frauen sind also gemessen an der Parteiarbeit bereits überrepräsentiert. Die Frage, wieso es Frauen nicht in Parteien zieht, ist die die wir diskutieren müssen. Das Symptom anstatt der Krankheit zu behandeln wird allerdings nur zu schlechteren Politikern in Spitzenpositionen führen, keineswegs aber die Ursachen bekämpfen. PS: Ich kann nicht glauben, wie hier Gleichberechtigung und Gleichstellung teilweise vermischt werden, seriös geht anders (oder ist es am Ende geistiges Unvermögen und keine böse Absicht? Da wüsste ich nicht was ich schlimmer fände).

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r_saeckler 05.02.2019, 14:01
27. Kommt darauf an!

Zitat von Redskin
.... Wer möchte den eine Quotenfrau sein?
Tja - bei gut dotierten Stellen, mit Ansehen und/oder fetter Pfründe ... jede Menge! (Ist ja durchaus menschlich nachvollziebar: wer würde denn wohl ablehnen etwas geschenkt zu erhalten wofür sie normalerweise sich kräftig abstrampeln müßte?)
Bei weniger Geld und weniger Glamour wirds dann aber ganz schnell dünner. Das ist wohl auch der einzige Grund dafür, dass ich in meinem ganzen Leben noch niemals eine Emanze/Feministin/sonstige "bewegte" Frau erlebt habe die Frauenquoten bei Müllwerker*innen, Tiefbauer*innen und dergl. gefordert hätte...

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peterpeterweise 05.02.2019, 14:02
28. Und was ist mit divers?

Eigentlich müsste jetzt auch divers eine Quote bekommen. Und wenn nach der Wahl jemand entscheidet, eine andere sexuelle Identität anzunehmen, dann stimmt das Verhältnis nicht mehr und es sollte Überzeugungsarbeit geleistet werden, damit ein/eine/eins von den Abgeordneten in die Richtung wechselt, die jetzt nicht mehr ausreichend repräsentiert ist. Dann könnte man noch Quoten nach dem Alter und dem Grad der Behinderung einführen .... . Irgendwann dann dann ein Computerprogramm bestimmen wer gewählt werden soll, damit die Bevölkerung exakt abgebildet wird.
Was ist denn eigentlich so schlimm daran, wenn der, die oder *** sich bewirbt, wer es an besten kann?

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Willi Wacker 05.02.2019, 14:04
29.

Zitat von Allein-Unter-Welpen
Zum einem greift ein solches Gesetz in die Souveraenitaet der Parteien ein,
Das sehe ich von Ferne auch so.
Es wird anderen Parteien eine Vorschrift gemacht.
Wenn die spd eine Quote, für was auch immer, von 10, 50 oder 100% haben möchte - bitte sehr.
Dann hat aber der Wähler zu entscheiden, abzustimmen, ob er diese Partei, mitsamt einer Quote für Zuckerrüben oder so, seine Stimme gibt oder nicht.
Ich kann nur hoffen, dass das Verfassungsgericht einer derartigen Übergriffigkeit kräftig auf die Finger klopft.

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