Forum: Politik
Frauenangst vor Flüchtlingen: Wie konnte das passieren?
DPA

Müssen Frauen Angst haben, weil mehr Flüchtlinge im Land sind? Eine nüchterne Debatte darüber haben alle demokratischen Parteien verweigert. Ein Plädoyer für politisches Umdenken.

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kategorien 21.09.2017, 16:42
1. Rassismus

Das Wort, das hier gesucht wird, lautet "Rassismus". Die Angst vor Schwarzen und Arabern. Die armen Frauen, besonders bei Dunkelheit und mit kurzen Röcken. In den USA nennt man es "Rassismus".

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privatbahn 21.09.2017, 16:45
2. ?

Mal schaun, ob ein Forum unter diesem Beitrag eine gute Wahl ist.
Scheint so als müsse man vor dem Wahl-Sonntag nochmal schnell Silverster-Nacht spielen...

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midastouch 21.09.2017, 16:49
3. Asyl

Bei aller Freude über gelungene Integration, die mir täglich begegnet, kann ich ein Argument der Asylgegner nicht enkträften: Wenn von 100 Gewaltdelikten 5 von Asylbewerbern begangen werden, dann sind das zwar nicht viele, aber die Opfer wären verschont worden, wenn man die Grenzen dicht gemacht und keine Flüchtlinge ins Land gelassen hätte. Die wären dann halt wahrscheinlich außerhalb Deutschlands im Elend versunken oder gestorben. Aber was sagt man der vergewaltigten Frau oder der Mutter eines toten Kindes in Deutschland? "Dein Kind starb zu einem guten Zweck?"

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sojetztja 21.09.2017, 16:49
4.

Ich finde es gut, dass die Verfasserinnen die längst überfällige Debatte einfordern. Dennoch ist es kein guter Artikel, denn er verschweigt das Versagen der Medien in dieser Frage. Und zugleich begehen sie genau die inhaltlichen Fehler, die sie beklagen: der Artikel ist ja eben nicht "offen", sondern bestenfalls "offen verharmlosend" und relativierend, wo es bei objektiver Betrachtung nichts zu relativieren gibt. Kinder, so kommen wir nicht weiter und treiben die Wähler der AfD in die Arme!

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santoku03 21.09.2017, 16:50
5.

Warum nur Frauen? Auch mir als Mann ist es nicht geheuer, einer Gruppe junger Männer zu begegnen, die sich lautstark in einer mir nicht verständlichen Sprache unterhalten und allem Anschein nach auf Streit aus sind.

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santoku03 21.09.2017, 16:52
6.

"Sie sollten sich gleichzeitig politisch intensiv um jene Flüchtlinge kümmern, die verunsichert sind von neuen Rollenbildern..." Diese "Verunsicherung" kann ich nicht verstehen. Die meisten kommen doch aus Kulturen, in denen sie es nicht wagen könnten, einer fremden Frau zu nahe zu kommen. Warum sollte das auf einmal hier nicht mehr gelten?

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gruenertee 21.09.2017, 16:53
7.

Es geht nicht nur um Vergewaltigung sondern auch um Sexuelle Belästigung (Entblößen/Onanieren in der Öffentlichkeit). Gibt bei mir im Landkreis genug Meldungen von Sportlerinnen, die am späten Abend belästigt werden.

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peter.di 21.09.2017, 16:55
8. Die einen übertreiben und verallgemeinern

die anderen verharmlosen und verallgemeinern auch, nur in die andere Richtung.

Bei dem Thema um das es hier geht, darüber hinaus bei mit der Masseneinwanderung aus nun mal z.T. vordemokratischen Gesellschaften verbundenen Problemen wie Islamismus, Homophobie und Antisemistismus. Eine politische Debatte ist unmöglich geworden, weil beide Seiten nur ihre ideologisierte Sicht erlauben und diese die Sicht auf die Realität versperrt. Auf beiden Seiten. Man kann sich eigentlich nur noch abwenden.

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mostly_harmless 21.09.2017, 16:56
9.

Es gibt im Kontext Flüchtline auf Ebene der Kommunikation ein Komplettversagen de Regierung Merkel, ganz einfach. Merkel sagte "wir schaffen das" und war anschliesend über Monate abgetaucht. Effekt: Rechtspopulisten und Rechtsextremisten dominierten die Diskussion.

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