Forum: Politik
Frauenangst vor Flüchtlingen: Wie konnte das passieren?
DPA

Müssen Frauen Angst haben, weil mehr Flüchtlinge im Land sind? Eine nüchterne Debatte darüber haben alle demokratischen Parteien verweigert. Ein Plädoyer für politisches Umdenken.

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jorgos 21.09.2017, 17:45
140. Nicht ganz richtig

Zitat von Septic
Wenn die Presse jeden sexuellen Übergriff eines Asylanten oder Migranten mit Schlagzeilen würdigt aber die tausenden (7900 waren es 2016) Vergewaltigungen welche von "Biodeutschen" (was für ein beknacktes Wort) begangen werden nicht erwähnt (höchstens als eine Zahl in einer Statistik am Rande), dann verzerrt die Presse das Weltbild der Frauen die sowas lesen. Jeder Mensch hat eine angeborene leichte Xenophobie. Das ist auch sinnvoll, sonst würden wir jeden wilden Bären mit Handschlag begrüßen und uns fröhlich unter ein Rudel Wölfe mischen. Wer das tat, starb und konnte sich nicht vermehren. Aber wir haben ja auch höhere Hirnfunktionen und können diese Impulse unterdrücken oder sogar gänzlich verschwinden lassen wenn wir beruhigende Informationen haben welche uns sagen, dass diese gefühlte Gefahr nicht wirklich eine ist. Solange aber die Presse mit dem Vergrößerungsglas die Straftaten einer Minderheit betrachtet und sensationslüstern zum Dauerthema macht, werden diese Ängste nicht abgebaut sondern verstärkt. Das ist eine natürliche Reaktion bei den Menschen. Berichtet doch mal genauso intensiv JEDEN TAG ÜBER MONATE von Vergewaltigungen welche weiße "Biodeutsche" begehen. Wenn dann auf die 1000ste Eilmeldung mit dem Thema eine kommt wo ein Afghane, Syrer oder Kroate erwähnt wird, würde das gar nicht auffallen. Es würde dann aber eine generelle Angst vor Männern entstehen. Dabei haben wir 40 Millionen davon und da sind 7600 die sich sexuell strafbar machen eine winziger Prozentsatz (0,019%). Ich sehe also die Hauptschuld an der Presse. Die Statistiken sollten uns beruhigen, aber die sind halt so abstrakt und nüchtern.
Auch wenn Sie hier Zahlen jonglieren, trifft das nicht den Kern. Denn wenn Flüchtlinge und Migranten in der Relation überproportional Sexualdelikte begehen, ist dies eine zu beachtende Tatsache. Absolute Zahlen helfen da nicht zur Erklärung. Statistik muss man eben lesen und interpretieren können, wenn man sich schon in die Welt der Zahlen begibt (ist Teil meines Berufes).

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biesi61 21.09.2017, 17:45
141. Was ist an dieser Diskussion heikel?

Wir haben eine sehr klare Rechtslage, leider erst seit rund einem Jahr (weil vor allem konservative politische Kräfte das jahrzehntelang nicht klar regeln wollten), aber immerhin! Wer dagegen verstößt, ist ein Straftäter und wird entsprechend verfolgt und bestraft. Da ist die Herkunft der Täter zunächst einmal völlig nebensächlich! Bei Zugereisten verbleibt dann zur Prävention nur noch die Notwendigkeit, sie in geeigneter und verständlicher Form über unsere Rechtslage zu unterrichten, was ja auch auf vielfältige Weise geschieht. Schließlich droht ihnen bei Verstößen - anders als Einheimischen - zusätzlich immer noch eine Abschiebung. Fertig! Thema erschöpfend erledigt! Höchstens noch: in meinem Familien- und Bekanntenkreis habe ich nichts über neue diesbezügliche Ängste gehört. Angesichts der sehr geringen Fallzahlen und insgesamt sehr positiven eigenen Erfahrungen mit Zugereisten sehe ich dafür auch keinerlei Grundlage! Vielleicht verkehre ich da auch nur nicht in den "besser informierten" Foren einer unsäglich verlogenen und rassistischen Partei.

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valgus.hallux 21.09.2017, 17:46
142. Das ist es ja,

Zitat von MartinH
Unglaublich mit welcher Arroganz die AfD in einem Nebensatz als undemokratische Partei bezeichnet wird. Die AfD ist die einzige demokratische Partei, die auf dieses Problem aufmerksam macht.
die darauf aufmerksam machen, werden schnell zu den Verursachern gerechnet.

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aggelbagg 21.09.2017, 17:46
143.

Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass viele Asylsuchende aus Ländern und Kulturen kommen, in denen die Stellung von Frauen eine andere ist, sie häufig weniger Rechte und Freiheiten haben. Daher ist Respekt die wichtigste Forderung, auch und gerade im Alltag, jenseits von Verbrechen. Respektlosigkeit begegnet einem leider oft. Wir müssen uns dessen erwehren, auch in kleinen Situationen. Bei Gesetz und Recht muss sich hierzulande die andere Kultur anpassen, so wie wir uns auch in anderen Ländern daran halten müssen. Diese Rechte wurden so hart erkämpft.

Nein, es ist nicht die Frau schuldig, weil sie im Dunklen durch eine Straße läuft. Wer das denkt, hat den ersten Schritt zur eingesperrten Frau schon getan.

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testuser2 21.09.2017, 17:46
144. Auch Spon hat sich gedrückt

Das Thema Gewalt durch Fllüchtlinge war auch bei Spon tabu und wurde auf allg. Gewalt von Männern umgelenkt. Ein weiteter Punkt ist falsch dargestellt: Feministinnen sehen die Burka nicht als Folklore sondern lehnen diese wegen der Untersrückung der Frau durch den Mann ab, während Ultra-Christen und Erzkonservative ihre anderen Gründe haben

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von Hinnen 21.09.2017, 17:46
145. Wie das passieren konnte?

Weil vor 2 Jahren in einem kollektiven Koller der Polit-Kaste in einem Anfall an Deutschenhass der Eindruck erzeugt wurde, dass die hereinstürmenden jungen Männer niedliche kleine Mädchen sind und dazu noch berufserfahrene Akademiker. Ihr habt sie Willkommen geheissen. Wer der Meinung war, es müsse in dem geregelten Migrations-Verfahren der EU geschehen, wurde von den Medien (auch hier) als Nazi diffamiert, z.B. Viktor Orbán in Ungarn, der sich nicht Eurem neuen Reich des Unrechts beugte und die Gesetze der EU einhielt.

Dass der Grossteil von denen "Gesindel" war, das im eigenen Land nur an den Ecken herumlungerten und nichts zustande brachten, wurde negiert. Und heute negieren diese misanthropischen Deutschenhasser der Medien, dass die auch hier nur an den Ecken herumlungern und warten, dass sich die Chance ergibt, was zu klauen oder zu vergewaltigen. An Glückstagen wie Silvester dann beides gleichzeitig. Worauf warten Eure Lieblinge denn sonst an der Ecke?

Wer Gesindel einlädt, bekommt Gesindel.

Und nun zu fragen, wie Euch das passieren konnte, ist genauso verrückt, wie Eurer Verhalten vor 2 Jahren. Dieser kollektive Irrsinn vieler Journalisten zeigte sich übrigens auch 1977 in deren Begeisterung für die RAF. Ein ganzer Berufsstand dreht bei gewissen Gelegenheiten kollektiv durch.

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imo27 21.09.2017, 17:46
146.

Das Leben in Deutschland verändert sich. Darauf müssen sich Frauen einstellen und dürfen abends nicht im Park joggen oder ohne männliche Begleitung am Bahnhof rumlaufen. Ohne männliche Begleitung sollten sie auch nicht zum Weihnachtsmarkt oder in Kneipen gehen,.
Das ist eben so.

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charlybird 21.09.2017, 17:47
147. Ein sehr nachdenkenswerter Beitrag

und ich behaupte mal, WEIL die LINKE, die Grünen und die SPD sich dieser Diskussion durch Abtauchen entzogen haben, ist auch das Anwachsen der AfD geschehen.
Hier hat sich die gesamte Linke eigentlich um die Möglichkeit politischer Einflussnahme gebracht, weil sie die Problematik dieser neu hinzugekommenen Gewalt gegen Frauen und auch der allgemein gestiegenen Kriminalität durch Flüchtlinge und Ausländer der ''Politischen Korrektheit'' geopfert haben. Und das war falsch.
Ich bin einer der vielen Linken, die sich darüber maßlos ärgern und ich bin dadurch bestimmt kein Rassist.

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adal_ 21.09.2017, 17:47
148. Ängste ernst nehmen, nicht schüren...ja, ne ist klar

Ein Plädoyer für politisches Umdenken?
Präsentiert wird ein entschiedener Sowohl-als-auch-Pogo. Ein Dokument totaler Rat- und Tatenlosigkeit, das mit den kryptischen Worten endet:
....sie sollten die Ängste von Frauen ernst nehmen, nicht schüren.

Vielleicht so? Ja, Sieglinde. ich nehme deine Angst total ernst. Die Angst darf dich aber nicht vom Joggen abhalten. Denn das wäre ja nichts anderes als hegest du einen bösen rassistischen Generalverdacht in deiner Brust. Pfui, was für ein scheußlicher Gedanke! Hebe Dich hinweg, Satan..:-)

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ruhepuls 21.09.2017, 17:47
149. Kultur?

Zitat von santoku03
"Sie sollten sich gleichzeitig politisch intensiv um jene Flüchtlinge kümmern, die verunsichert sind von neuen Rollenbildern..." Diese "Verunsicherung" kann ich nicht verstehen. Die meisten kommen doch aus Kulturen, in denen sie es nicht wagen könnten, einer fremden Frau zu nahe zu kommen. Warum sollte das auf einmal hier nicht mehr gelten?
Ganz einfach, weil in unserer Kultur keine klaren Kriterien mehr gelten. Es fällt ja schon deutschen Männern oft nicht ganz leicht, zu erkennen, was wann angemessen ist. Noch dazu, weil auch Frauen keine einheitlichen Verhaltensweisen mehr aufweisen. Was für die eine noch Flirten ist, ist für die andere schon unerwünschte Anmache. "Früher" (und das gilt heute für viele Länder noch) war klar, was ging und was nicht. Für Männer wie für Frauen. Heute definiert jede/jeder die eigenen Grenzen.

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