Forum: Politik
Frauenangst vor Flüchtlingen: Wie konnte das passieren?
DPA

Müssen Frauen Angst haben, weil mehr Flüchtlinge im Land sind? Eine nüchterne Debatte darüber haben alle demokratischen Parteien verweigert. Ein Plädoyer für politisches Umdenken.

Seite 21 von 58
bollocks1 21.09.2017, 18:09
200. Hat mit der Hautfabe nichts zu tun

Es gibt eben Menschen, insbesondere männliche, die nicht in den westlichen Kulturkreis passen und uns auch nicht 'bereichern'. Schlicht und einfach.
Ist kein Rassismus.
Alles andere ist Realitätsverweigerung.
Kein Problem mit Asiaten, Süd-Nordamerikanern, Aussies, Südafrikanern, Mitteleuropäern...

Beitrag melden
impressum 21.09.2017, 18:10
201.

Zitat von kategorien
Das Wort, das hier gesucht wird, lautet "Rassismus". Die Angst vor Schwarzen und Arabern. Die armen Frauen, besonders bei Dunkelheit und mit kurzen Röcken. In den USA nennt man es "Rassismus".
Frauen haben Angst, weil sie Rassistinnen sind? Blödsinn.

Beitrag melden
Darwins Affe 21.09.2017, 18:10
202. Tolle Logik?

Zitat von m.breitkopf
Für eine "souveräne, vernunftgetriebene Debatte" bräuchte es ein hohes Maß an Ehrlichkeit. Viele Frauen würden die Frage, ob sie eine Beziehung mit einem Flüchtling aus Eritrea eingehen würden, aus Angst vor Rassismusvorwürfen vermutlich bejahen. Die Wahrheit sieht anders aus. Und für viele männliche Flüchtlinge wird es ein Traum bleiben hier in Deutschland jemals eine Familie zu gründen. Zurückweisung, Vereinsamung und Perspektivlosigkeit führen zu Frustration. Und die sucht sich ihre Kanäle.
Also sind Ihrer Meinung nach die Vergewaltigungsopfer selber schuld.

Beitrag melden
4kalidanze 21.09.2017, 18:10
203.

Zitat von MartinH
Unglaublich mit welcher Arroganz die AfD in einem Nebensatz als undemokratische Partei bezeichnet wird. Die AfD ist die einzige demokratische Partei, die auf dieses Problem aufmerksam macht.
Das ist auch der Grund warum ich statt SPD, AfD wählen werde.
Bei einer Telefonumfrage für Allensbach habe ich angegeben SPD zu wählen, damit die Überraschung am Sonntag umso größer ist.
Ich will blaße, ängstliche Gesicher bei den Systemparteien sehen.

Beitrag melden
mkummer 21.09.2017, 18:10
204. Eine souveräne, vernunftgetriebene Debatte

die würde es in der Tat brauchen - allerdings glaube ich kaum, dass es eine solche geben wird. Zu viele schreien nur noch rum - von Diskussionskultur ist immer weniger zu spüren. Im Zeitalter des überbordenden Populismus ist das fürchte ich unvermeidbar. Und so wird immer mehr gepostet und immer weniger verstanden. Danke jedenfalls für diesen Artikel.

Beitrag melden
pavel1100 21.09.2017, 18:11
205. Schwierige Antwort

Zitat von midastouch
Bei aller Freude über gelungene Integration, die mir täglich begegnet, kann ich ein Argument der Asylgegner nicht enkträften: Wenn von 100 Gewaltdelikten 5 von Asylbewerbern begangen werden, dann sind das zwar nicht viele, aber die Opfer wären verschont worden, wenn man die Grenzen dicht gemacht und keine Flüchtlinge ins Land gelassen hätte. Die wären dann halt wahrscheinlich außerhalb Deutschlands im Elend versunken oder gestorben. Aber was sagt man der vergewaltigten Frau oder der Mutter eines toten Kindes in Deutschland? "Dein Kind starb zu einem guten Zweck?"
Es gibt viele Entscheidungen die in der Mehrzahl gutes bewirken (z. B. Flüchtlingen Obdach geben) und in einzelnen Fällen auch schlechtes (einer der Flüchtlinge ist ein Mörder).
Was sagen sie der Mutter eines toten Kindes das durch einen Verkehrsunfall umkam? "Das ist der Preis der Mobilität?"

Beitrag melden
Echt jetzt 21.09.2017, 18:11
206. Die Zahlen sind eindeutig

Zuwanderer sind in der Kriminalitätstatistik gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil deutlich überrepräsentiert. Der Anteil an Sexualdelikten bei denen die tatverdächtigen Zuwanderer waren, hat sich von 2015 auf 2016 fast verdoppelt. Man kann also mit Recht sagen, Zuwanderer sind im Schnitt krimineller als Deutsche. Ob dies nun kulturelle Gründe hat, wie von rechts propagiert, lediglich in der schlechten sozialen Perspektive begründet liegt oder eine Mischung aus beidem, ist sicher eine spannende Debatte, den Opfern aber vermutlich herzlich egal. Fest steht: Zuwanderung verursacht Probleme und ein kluger Staat lässt nicht mehr Menschen Zuwandern als er beherrschen kann.

Beitrag melden
valgus.hallux 21.09.2017, 18:11
207. Schön

Zitat von Pfaffenwinkel
würde ich sagen: Nein, Angst müssen Frauen vor Flüchtlingen nicht haben. Aber eine gewisse Vorsicht sollte man walten lassen und sich nicht in Situationen begeben, die gefährlich werden könnten.
dass die Frauen schuld sind,wenn was passiert.
Eine sehr interessante Sicht der Dinge.

Beitrag melden
chunga50 21.09.2017, 18:11
208. Debattenverhinderung

Der Autorin ist darin zuzustimmen, dass die Parteien eine sachgerechte Debatte verhindert haben, m.E. meist aus einer unangemessenen "appeasement-Haltung" gegenüber Flüchtlingen. Damit wurden regelmäßig die Schutzinteressen der Frauen ausgeblendet. Auch die Fakten belegen jedoch, dass die Gruppe der jungen muslimischen Männer unter den Flüchtlingen und Migranten - noch gelinde ausgedrückt - problematisch ist. Überraschen kann das nur diejenigen, die davon ausgehen, diese Personen würden in D ihren kulturellen Hintergrund ablegen. Das ist aber naiv zu glauben. Die konservativ islamisch geprägten Länder, aus denen diese Flüchtlinge überwiegend stammen, sind aus meiner Sicht durch völlig inakzeptable kulturelle Erscheinungen/Vorstellungen geprägt, wie z.B. eine durch einen übertrieben anerzogenen Maskulismus bewirkte Homophobie sowie Frauenunterdrückung und -herabsetzung. Kennzeichnend für den kulturellen Hintergrund ist auch die repressive Sexualmoral in diesen Ländern.Die nach konservativer Koran-Interpretation regulierten Gesellschaften haben - wie alle religiös fundierten Herrschaftssysteme - ganz modern erkannt, dass die Sexualität als Schlüssel zur Privatsphäre die vollständige Herrschaft über die Gesamtgesellschaft ermöglicht, und widmen ihr daher die volle Aufmerksamkeit. Im Ergebnis ist es daher nicht akzeptabel, dass die Schutzinteressen der Frauen in D vor diesem kulturellen Hintergrund junger muslimischer Männer zurückstecken müssen und entstehende Gefährdungen künftig hinzunehmen haben! Mitnichten! Wie der verstorbene Bundeskanzler a.D. Herr Helmut Schmidt in seinen Schriften und Publikationen äußerte: "Die Toleranz hat nur eine Grenze und das ist die Intoleranz der Anderen."
Recht so!

Beitrag melden
ach-nur-so 21.09.2017, 18:12
209.

Zitat von spmc-135322777912941
Für mich ist es ganz klar das junge Männer, ohne Sexualleben in unserer liberalen Gesellschaft potentielle Vergewaltiger sind.
Sorry, dass ich dazu Senf abgeben muss. Aber die unsachgemäße Verwendung des mächtigen Wörtchens 'potentiell' macht mich immer ganz wuschig. Denn wir sind alle "potentielle Vergewaltiger", Männer wie Frauen. 'Potentiell' bedeutet: Potential vorhanden. Zu reden wäre, jeweils im Einzelfall, über die Höhe des Potentials. Es gibt wohl einige Einfluss-Faktoren, die mir bei "kulturgeschockten" jungen Männern ohne Arbeitserlaubnis einfielen. Aber es gibt keinen Automatismus, der besagt: wenn das und das und das gegeben ist, wird jemand zum (Schwerst-)Straftäter. Das wäre ja auch noch schöner (für die Geheimdienste).

Beitrag melden
Seite 21 von 58
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!