Forum: Politik
Frauenangst vor Flüchtlingen: Wie konnte das passieren?
DPA

Müssen Frauen Angst haben, weil mehr Flüchtlinge im Land sind? Eine nüchterne Debatte darüber haben alle demokratischen Parteien verweigert. Ein Plädoyer für politisches Umdenken.

Seite 28 von 58
option@l 21.09.2017, 18:32
270. Der Artikel mag gut gemeint sein...

disqualifiziert sich schon in der Überschrift. „Keine demokratische Partei“ heißt dann wohl, was nicht links/grün ist und ohne rosarote Brille auskommt, ist nicht demokratisch. Tatsächlich passiert, was von den Undemokraten vorausgesagt wurde, und die permanente Ignoranz, Verharmlosung und Relativierung hat die AfD erst zu der breiten Bewegung gemacht, die sie ist. Erst wurde über Übergriffe schlicht nicht berichtet, dann waren es „Angelegenheiten von regionalen Interesse“, die Täter „Männer“. Was dazu führte, daß die Nicht-Nennung der Täter schon zur Spekulation der Herkunft führte. Schließlich zeigte sich der Staat hilflos (Köln). Seither - die Autorin listet die Fälle ja selbst auf - ist der tägliche Übergriff so selbstverständlich wie der Wetterbericht. Dabei geht es nicht nur um sexuelle Gewalt. Auch mal jemanden kurz die Treppe runterzutreten ist kein Einzelfall mehr, aber die Polizei behält die Videoaufnahmen monatelang unter Verschluß. Wäre man gegen die ersten Täter knallhart vorgegangen, wäre manches Unglück vielleicht verhindert worden. So trafen sich aber am Silvester 2016 dreist die gleiche Klientel wieder in Köln, wenn auch einfach nur, um die Polizei zu provozieren. Der Respekt vor unserem Staat ist bei vielen Zuwanderern gleich null. Aber ganz offensichtlich ist ist Verständnis für die Täter ja ein Zeichen von Demokratie und der Schutz der Unbeteiligten erste Bürgerpflicht. Nur leider sieht das eine zunehmende Minderheit im Land nicht mehr so.

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kulupp 21.09.2017, 18:33
271. Habe mal bei Facebook gewagt zu fragen ...

was man denn den Eltern eines vergewaltigten und getöteten Kindes sagen soll. Mehr Flüchtlinge, mehr Einwanderung und keinen Plan haben wie das geht? Ich wurde sofort in die rechte Ecke gestellt, sofort wurde die Rassismus Karte gespielt. Die linken Dummschwätzer sind für mich mittlerweile genau so schlimm wie die rechten Dummbratzen.
Ich müßte keine Angst haben, dennoch empfinde ich es als einschüchternd das die Flüchtlinge oft im Pulk unterwegs sind, und raushängen lassen das ihnen die Straße gehört. Nur ein subjektives Gefühl, dennoch für mich Realität. Spricht man das an, kommt sofort Reflexartig: Ja, das ist aber doch nur ein Gefühl, dein Gefühl, welches aus meinem latentem Rassismus entsteht. Wirklich, ich rassistisch? Was soll man da sagen? .
Aber, auch wenn mir nichts passiert, so weiß ich doch das einschüchternes Verhalten auch mal ausgenutzt wird, und was dann? Der hat dann eben Pech, und Deutsche tun das ja auch, oder wie?

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pavel1100 21.09.2017, 18:34
272.

Zitat von weltbetrachter
Ich kann mich noch an die Bilder "klatschender Menschen" an Bahnhöfen erinnern, die Flüchtlinge mit Beifall empfangen haben. Gehen diese Leute jetzt auch in die Gerichtssäle und rufen den auf den Anklagebank sitzenden Flüchtlingen zu: SO WAR DAS NICHT GEMEINT !!! - Und was sagen sie den Partnern, Eltern, Geschwistern und Verwandten der Opfer ? GAR NICHTS - weil alle längst wieder in ihrem Garten verschwunden sind und der Rest der Bevölkerung die Suppe über Jahre auslöffeln darf.
Haben denn all die ankommenden bereits Verbrechen verübt?

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coralie.berger-leroc 21.09.2017, 18:34
273. Wo bleibt die Eigenverantwortung

Zitat von jaspertk
Um es klar zu stellen: jede einzelne sexuelle Belästigung Egel an Frau oder Mann ist zu verurteilen. Sicher kamen im Rahmen der Flüchtlingsflut auch einige mit kriminellem Hintergrund, das ist auch nicht anders zu erwarten gleicht unserem Bevölkerungsquerschnitt. In einem Punkt muss jedoch unsere Politik die Rahmenbedingungen ändern. Wenn ich Dutzende von hormongeladene junge Männer zum NICHTSTUN verdonnnere kommen die nur auf dumme Gedanken. Also: arbeitsverbot aufheben, von Beginn an arbeiten lassen, und wenn es Straße fegen wäre. Hört sich jetzt schlimm an, ich bin aber sicher, es gäbe auch viele erfüllendere Tätigkeiten.
Sie glauben ernsthaft, wenn man diese Männer Straßenfegen ließe, würden sie nicht mehr übergriffig gegen Frauen? Sorry, das ist Quatsch. Leider. Für sein Verhalten ist schon jeder dieser Männer selbst verantwortlich. Abgesehen davon: zum Nichtstun verdonnert ist keiner von denen. Jeder könnte sich ehrenamtlich engagieren, wenn er wollte.

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valgus.hallux 21.09.2017, 18:34
274. Genau das

Zitat von virtuteetanimo
Menschen in Not muss geholfen werden, das braucht nicht weiter diskutiert werden. Gewalttätige Einwanderer müssen ohne Probleme abgeschoben werden können, ohne Berücksichtigung der Situation in den Herkunftsländern. Wer sich hierzulande derartig verhält, scheint sich in einer Umwelt voller Krieg und Gewalt ja wohlzufühlen und ist von seinem Verhaltensrepertoire her auch bestens an solche Bedingungen adaptiert. Hier jedenfalls sind solche Menschen fehl am Platz.
ist das Problem.
Durch den laschen Umgang mit Straftätern will man nicht mehr helfen.
Ich verrsage momentan jede Hilfe.

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Celestine 21.09.2017, 18:36
275.

Die von den Autorinnen als ausgewogen und vernunftbetont bezeichnete Artikel macht einen Schlenker und endet eben dort, wo man politisch korrekt keine Unterscheidung machen darf. Das wäre dann so wie in Schweden und zum Teil auch hier in Deutschland, dass die Nationalität des Täters nicht angegeben werden darf.

Zitat aus dem Artikel: "Die aber durch die Häufung und die Brutalität der einzelnen Fälle verunsichert sind und genauer überlegen, ob der Radweg durch den Park strategisch günstig liegt. Die sich manchmal für diesen Gedanken schämen."

Warum sollte eine Frau sich dafür schämen, dass sie auf ihre Sicherheit bedacht ist und sich keinem unnötigen Risiko aussetzen will. Hier in Hamburg sind in diesem Jahr sogar zwei Frauen, die gemeinsam mit dem Rad unterwegs waren, auf einem Gartenweg von zwei Männern auf angegriffen worden. Sie wurden brutal zusammengeschlagen, sodass sie am Gesicht erhebliche Verletzungen erlitten. Die Tat war sexuell motiviert, so die Hamburger Polizei, und die Täter ließen von den Opfern ab, als ein Zeuge auf die Hilferufe reagierten. Warum hätten sie sich dafür schämen müssen, wenn Sie lieber einen Umweg hätten fahren wollen?

Solche und ähnliche Meldungen sind im Presseportal der Hamburger Polizei inzwischen nicht unüblich. Das Aussehen wird idR als „südländisches Erscheinungsbild“ beschrieben. Ich verfolge das Portal und habe bisher kaum einen Fall gefunden, in welchem es hieß, dass der Täter wie ein Mittel- oder Nordeuropäer aussah. Aber, so wie ich die Autorinnen verstehe, so sollte diese Tatsache nicht mehr angegeben werden. Tatsachen sind kein Rassismus, und wenn ein Engländer oder ein Franzose hier eine Frau zusammenschlagen bzw. vergewaltigen würde, würde die Nationalität doch auch erwähnt, oder. Wo liegt der Unterschied?

Die Männer sollen "verunsichert" sein? Nein, sorry, sie sind nicht verunsichert, sondern halten ihre Kultur und ihre Religion für das einzig Richtige. In ihren Ursprungsländern haben viele (nicht alle) gelernt, nicht muslimische Frauen als unrein zu betrachten, als Lebewesen, die keinen Respekt und keine Achtung verdienen, besonders, wenn sie sich amüsieren wollen und leicht bekleidet sind. Für viele (nicht alle) dieser Männer sind solche Frauen Freiwild.
Ob sich das durch einen Besuch eines Integrationskurses ändert, wäre schön und wünschenswert. In manchen Fällen mag es gelingen, in manchen jedoch nicht.

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spdf 21.09.2017, 18:37
276. re

Zitat von u30
Und gleich der erste Beitrag gibt der Autorin recht - es geht anscheinend nicht unaufgeregt und differenziert. Ich muss auf meinem Heimweg durch einen Park, im Winter dunkel. Seit ein paar Jahren steht in dem Park ein Flüchtlings-containerdorf. Jetzt gehe ich dort nachts nicht mehr lang sondern einen Umweg, denn ich habe Angst. Ich schäme mich, weil ich es - wie Sie sagen - rassistisch von mir finde da nicht durchzugehen. Und so will ich nicht sein. Ich finde ich es wichtig Geflüchtete zu schützen. Aber Angst habe ich trotzdem wenn es dunkel ist und ich ganz allein im Park bin. Helfen sie mir aus meinem Dilemma (statt mich zu verurteilen.)
Die Wahrscheinlichkeit von einem Mann angegriffen zu werden, ist für einen Mann um den Faktor 10 höher. Ich habe mal zu einer Angestellten gemeint, dass eigentlich ich derjenige sein müsste der nachts Angst hat durch den Park zu laufen und nicht sie.
In Bayern gab es in den ersten 6 Monaten 685 Fälle von Vergewaltigungen und sexueller Nötigung. Bei einer Bevölkerungszahl von 12,8 Millionen, dass darf man niemals vergessen. Keine Frau muss Angst davor haben, im öffentlichen Raum vergewaltigt zu werden.

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spon_4_me 21.09.2017, 18:37
277. Schülerzeitung SPON

Seid mir nicht böse, ein ernstes Thema, aber diese Appelle, dieser Soapbox-Journalismus ist alles, was zwei (!) engagierten und intelligenten Redakteurinnen einfällt? Zu fordern das Thema "von links offensiv [zu] besetzen" und dann jede die Scham und Furcht praktisch überwindende Lösung keusch zu meiden - das ist genau die Einfalts- und Sprachlosigkeit, die Euch für viele bei dem Thema kindisch und dem wahren Leben entrückt erscheinen lässt. Wie geht denn Integration junger Männer aus Kulturen, in denen Kontakte zu Frauen sehr repressions-geladen sind? Wie würdet Ihr beiden denn mit solchen Männern umgehen wollen? Man müsste, man hätte, man sollte - bitte, das taugt für die Selbsterfahrungsgruppe Erkenschwick, aber nicht für eine ernstzunehmende gesellschaftliche Auseinandersetzung.

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spon-41d-frm9 21.09.2017, 18:37
278. Nein! ...

... man braucht als Frau keine Angst haben von einem Flüchtling vergewaltigt zu werden. Ich meine sogar dass manche Frauen mehr Angst vor deutschen besoffenen Männern haben müssten. Wenn ich sehe wie grad hier in München manche Mädels auf die Wiesn gehn, wundere ich mich sogar dass nicht mehr passiert

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gabeljürge 21.09.2017, 18:40
279. Auch die AfD ist eine demokratische Partei !

Wie können Sie eine "ehrliche" Debatte mit einer Lüge beginnen ? Denn : Nicht a l l e demokratischen Parteien haben eine debatte um die große "Flüchtlings"-Lüge und um die Probleme verweigert, die mit einer halben Million junger Männer aus einer gewalt-affinen und frauen-verachtenden Kultur zu uns kommen ! Die AfD hat von Anfang an gewarnt - und wenn sie zu den Bundestagswahlen zugelassen ist und mit 10 + Prozent der Wählerstimmen eine starke Fraktion im deutschen Parlament bilden wird, ist sie eine "demokratische"
Partei ! N i c h t demokratisch legitimiert sind hingegen die Redakteure z.B. von ARD Aktuell, die von vorn-
herein f a l s c h e Informationen über die illegalen Migranten ( Flüchtlinge, überwiegend Syrer, vor allem
Familien mit Kindern...) verbreitet - und damit maßgeblich zum Zorn der Bürger beigetragen haben !

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