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Freihandelsabkommen: US-Regierung drängt auf TTIP-Deal noch in diesem Jahr
DPA

"Wir wollen TTIP": US-Ministerin Penny Pritzker verteidigt die Geheimverhandlungen zum Freihandelsabkommen, gesteht Fehler ein - und geht in einem entscheidenden Punkt auf die Europäer zu.

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Bürger92 24.04.2016, 10:11
140. Demokratie versus TTIP

Wollen wir in Europa dieser im wahrsten Sinne des Wortes bis ins letzte Gen manipulierte US Geheimjustiz unter Ausschluss der Bürger wirklich zustimmen? Intelligenz an Vernunft. Hast du noch Kontakt zu Großhirn? Ich hab nur Rauschen. Und das Recht, in Fragen der Ernährung und Lebensmittelqualität als selbstbestimmter Mensch entscheiden zu können und über Produktstandards vollständig informiert zu werden, gehören mittlerweile zur Allgemeinbildung. Solche Dinge sind im Jahre 2016 nicht mehr verhandelbar.

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yesnot 24.04.2016, 10:14
141. Bürger 2. Klasse der US-Amerikaner

werden die Europäer sein, wenn der Vertrag endgültig umgesetzt wird. Die amerikanische Kontrolle und Weltanschauung wird für Europa nichts anderes als Abhängigkeit und totale Kontrolle bedeuten.

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camedia 24.04.2016, 10:16
142. Einblick

Ich lese,dass die Kongress-Abgeordneten die Akten
einsehen können. Warum können erhalten unsere nur
homöopathische Einblicke -unter Bewachung- und dürfen mit niemandem darüber reden.

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hagen winglmeyr 24.04.2016, 10:16
143. Die USA

predigen öffentlich Wasser und trinken heimlich Wein.
Siehe das Abkommen über die Meldepflichten über die weltweiten Steueroasen. Fast alle Daten gehen an die USA, aber wir bekommen keine Daten aus Delaware und anderen US Geldverschleierungsstätten.
Auch TTIP wird wahrscheinlich so eine Einbahnstraße.

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blue.milla 24.04.2016, 10:18
144. Keine Antworten

Das Interview zeigt erneut: Investorenschutz soll Vorrang haben, vor (sich wandelnden) Interessen von Menschen, Solidarität, nationalen Interessen, etc.
Interessant auch immer wieder das Argument mit den vielen verschiedenen Regeln und Vorschriften, die angeblich Handel behindern - Stichwort "Blinkerfarben": Es soll also leichter sein, ein komplexes, allumfassendes Handelsabkommen zu realisieren, als einfache technische Normen anzugleichen? Und das, wo viele solcher Regeln in den USA sogar von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich sind? Ein Beispiel: farbliche Kennzeichnung von Elektro-, Gas-, Öl- und Wasserleitungen. Das reine Chaos, ein Normenausschuss würde dafür reichen.
Wollen diese Politiker uns eigentlich nur noch für dumm verkaufen?

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Spiegelleserin57 24.04.2016, 10:19
145. erschreckend..

wenn man ds Interview genau liest erkennt man doch sehr schnell wie sehr die Amerikander auf ihre Vorteile bedacht sind und nur ganz am Rande werden die deutschen Interessen eingebunden.
Wir sollen lernen wie wichtig dieses Abkommen für uns ist ? Klare Antwort : es geht auch ohne dem!
Berater aus der Wirtschaft , ja davon gibt es sicherlich viele die ihre eigenen Interessen einbinden. Zur Zeit verfolge ich die Klage gegen Monsanto wegen einer gefälschten Studien bezüglich Glyphosat, paßt doch genau zu diesem Thema.
Der Verbraucherschutz nach unseren Regeln wird in dem ganzen Interview nicht mit einem Wort erwähnt.
Das Thema Diskretion wird schon drastisch übertrieben undauch zu Gunsten der Wirtschaft betont. Wir sollen die Wichtigkeit verstehen aus einem Abkommen das uns nicht bekannt ist?
Da muss man schon eine Professur mindestens innehaben um diesen Widerspruch zu verstehen!
Die Dominanz der amerikanischen Interessen wirkt schon erschreckend und mahnt zur absoluten Vorsicht!
Übringens gibt noch andere sehr wichtige Handelspartner für uns auf dieser Welt. Davor haben wahrscheinlich die Amerikaner Angst dass sie ihre vermeintliche Vormachtstellung in der Welt verlieren.
Interessanterweise haben sie sich bei der Aufnahme von Flüchtlingen sehr deutlich zurückgehalten was beweist wie sehr sie an einer echten Partnerschaft interessiert sind...nämlich nur nach ihren Interessen sonst gar nicht!

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steviespeedy 24.04.2016, 10:19
146. Ttip?

Niemals!! Das wäre die Entmündigung der Bürger.
Es geht nämlich nicht mehr niur um Chlorhühnchen, sondern um die Wurst. Wie Christian Schmidt schon sagte: Wir können nicht mehr jede Wurst schützen.

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wopress1104 24.04.2016, 10:20
147. Ttip

Also, wir wollen, das hört sich schön einmal sehr schlecht an. Das was Obama will, das ist noch lange nicht der Wille der Menschen in den USA und Europa. Zu beachten ist dabei auch, dass weder Sanders, der kaum eine Chance hat, noch die Clinton oder Mr. Trump dieses Abkommen wollen. Auch in Europa werden einige, außer der Merkel, munter. So will Hollande das nicht vor der Präsidentenwahl unterzeichnen. Er weiss natürlich dass er nicht wieder gewählt wird und dass Mme. LePen das nie unterzeichnen würde. Nur Merkel lernt nichts.

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cococ1 24.04.2016, 10:22
148. Penny Pritzker

die die Hyatt-Kette geerbt hat und dort bei den Mitarbeitern so beliebt ist ob der hystrridchen Anfälle wie ein Hund in der Moschee.Die Penny Pritzker ,die sls Wirtschaftsexpertin die familieneigene Superior Bank in die Pleite geführt hat?Und dass der Name Pritzker ganz oben auf inzwischen bekannten Panama papers erwähnt wird,erstaunt in den USA niemanden. Also diese Dame soll mich vom TTIP überzeugen?

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kraus.roland 24.04.2016, 10:23
149. Pritzkers Worte..

..sind die Fassade, hinter der "die Dinge" schnellstmöglich ihren vorgezeichneten Lauf nehmen sollen. Nur die öffentlichen Proteste einer wachsenden Anzahl denkender Demokraten haben so etwas wie eine Diskussion losgetreten, an der sich die überzeugten TTIPsen wie Merkel inhaltlich nicht beteiligen. Nur Gabriel, der gerne so tut, als hätte er was zu sagen, rudert inzwischen etwas zaghaft zurück. Aber sein Lese-&-Schweigezimmer für ausgesuchte (?) Abgeordnete entlarvt auch ihn als TTIP-Gefangenen. Noch können wir der berufenen Justiz in Europa vertrauen, die sich strittigen Fragen im Rahmen des Grundgesetzes annehmen können. Der amerikanischen Justiz ist leider nicht zu trauen. Denn die duldet ja die privaten Schiedsgerichte neben sich und entmündigt damit die eigene Rechtskompetenz. Das Ganze ist und bleibt ein massgeschneiderter Verfassungsbruch im Interesse international handelnder Konzerne. Das politische Personal im Dienste dieser Interessen kann nicht (mehr) von sich behaupten, den Bürgern einer demokratischen Republik zu dienen. Insofern ähneln sie durchaus schandbar den Etikettenschwindlern der untergegangenen DDR.

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