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Freispruch für Ex-Bundespräsident: Die drei Lehren aus dem Fall Wulff
DPA

Christian Wulff ist freigesprochen, er kann ein neues Leben beginnen. Höchste Zeit für Justiz, Öffentlichkeit und Politik, aus der Affäre Schlussfolgerungen ziehen.

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antizins 27.02.2014, 13:37
1. Was sind denn die Schlußfolgerungen?

Zitat von sysop
Christian Wulff ist freigesprochen, er kann ein neues Leben beginnen. Höchste Zeit für Justiz, Öffentlichkeit und Politik, aus der Affäre Schlussfolgerungen ziehen.
-Justiz macht was die Politik vorgibt
-Öffentlichkeit wird verarscht wie immer
-Politik(er) sind die gekauften Handlanger der "Eliten"

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kimba_2014 27.02.2014, 13:38
2.

Zitat von sysop
Christian Wulff ist freigesprochen, er kann ein neues Leben beginnen. Höchste Zeit für Justiz, Öffentlichkeit und Politik, aus der Affäre Schlussfolgerungen ziehen.
Niemand hatte etwas anderes erwartet, es war sowie so blödsinnig, jemanden wegen 700 Euro anzuklagen, während gleichzeitig in Berlin, Stuttgart oder Hamburg Milliarden von Steuereuros von Politikern veruntreut und verschwendet werden.
Wulff war eine Fehlbesetzung als Buprä, aber nicht wegen der 700 Euro Geschichte.

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hanshans.hansen1 27.02.2014, 13:39
3. 3. stimme ich nicht ganz zu

ich finde es gut dass es zum verfahren gekommen ist, es hätte sonst nur weitere mauscheleinen und argwöhnungen gegeben. jetzt hat das gericht den sachverhalt geklärt und keiner kann weiter wulff anzweifeln.
die sache ist beendet und recht gesprochen

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lightcycler 27.02.2014, 13:39
4. 1 und 2 agree, aber 3.?

Woher weiß der Autor, dass die *Überzeugung, dass nichts Wildes passiert ist", nicht erst im Prozess bekräftigt wurde? Sonst könnte man ja zu jeden Prozess, der im Freispruch endet, behaupten, es war ein Fehler, dass er überhaupt stattgefunden hat?

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st_ivo 27.02.2014, 13:40
5.

"...., die Großen lässt man laufen." Genau das hat das Landgericht Hannover, das von an in denkbar größem Maße zugunsten Wulffs voreingenommen war, hier gemacht. "Natürlich" ist ein Ministerpräsident nicht korrupt, wenn er sich von jemandem, der vom Land etwas will, einladen lässt. Keinem Sachbearbeiter im Gartenbauamt kann geraten werden, das - und sei es in wirtschaftlich weitaus geringfügigerem Umfang - ebenso lässig anzugehen.

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kaisergarten 27.02.2014, 13:40
6. wie Pilatus

Wir (Medien) waschen unsere Hände in Unschuld. Naja, ich denke da hat sich jeder Eurer Leser/ Hörer und Zuschauer ein eigenes Bild machen können.
PS: Was haben die Medien den jetzt genau ermittelt? Was genau war jetzt moralisch so verwerflich, dass unser neuer Bundespräsi zum Vorbild taugt (verheiratet, mit der Geliebten als Aliasgattin und der Exgeliebten als Angestellten).

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medicus22 27.02.2014, 13:41
7. Bravo

Endlich ist das Kasperletheater vorbei. Es gab wo keine lächerlichte Klage gegen einen Politiker mit so weitreichenden Folgen.
Ich gönne Wulff jeden Cent seiner "Rente". Und liebe Medien...jetzt berichtet mal 2Wochen über den Freispruch auf allen Kanälen.

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curtom 27.02.2014, 13:41
8. optional

Höchste Zeit für Justiz, Öffentlichkeit und Politik, aus der Affäre Schlussfolgerungen ziehen...dies gilt natürlich auch für die Medien, oder liebe Leute? Ja es gibt natürlich die Pressefreiheit aber auch für die Öffentlichkeit gibt es die Meinungsfreiheit. Die medien müssen ihre Position deutlich überdenken und nicht aufgrund von Schlagzeilen, Wettbewerb, Marktanteile, Umsat und Gewinn ihre Artikel verfassen. oder wenn doch müssen sie sich nicht wundern wenn eben die Abozahlen für das ehemalige "Qualitätsmedium" zurückgeht.

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Revarell 27.02.2014, 13:41
9. Urteil hin, Urteil her,....

Zitat von sysop
Christian Wulff ist freigesprochen, er kann ein neues Leben beginnen. Höchste Zeit für Justiz, Öffentlichkeit und Politik, aus der Affäre Schlussfolgerungen ziehen.
"Präsident sein kann nur, wer wirklich zum Vorbild taugt

Christian Wulff hat keine Todsünden begangen. Aber für einen Bundespräsidenten machte er ein paar - wohl gemerkt - politische Fehler zu viel. Im Fall seines Hauskredits hat er vor dem Parlament nicht die volle Wahrheit gesagt. Um die Affäre abzuwenden, hat er am Telefon einem Chefredakteur mit "Krieg" gedroht. Und das eine oder andere Upgrade hätte er sich verkneifen müssen, um wirklich als Vorbild zu taugen. In der Summe ergab sich so das Charakterbild eines Mannes, der für das höchste Staatsamt schlicht nicht geeignet war."

Das war der eigentliche Kern dieser Angelegenheit,.....und keine Journalisten und keine Staatsanwälte! Hätte der Mensch sich korrekt verhalten, er wäre heute noch im Amt!

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