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Freund-Feind-Denken: Kontaktschuld
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Darf man als SPIEGEL-Redakteur an einer Geburtstagsfeier teilnehmen, zu der auch Menschen mit zweifelhafter Gesinnung eingeladen sind?

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crazy_joe_davola 15.03.2019, 10:51
290. Sich selbst den Spiegel der Verharmlosung vorgehalten

Das Sie den meisten Zuspruch in den Kommentaren aus der rechten Ecke bekommen haben scheint Sie nicht sonderlich zu stören. Ein Schelm der Böses dabei denkt.

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webjag44 15.03.2019, 10:52
291. Links müsst ihr sein...

Pech gehabt, Herr Fleischhauer . Hätten sich da nicht ein paar Rechtsextreme getummelt , sondern Linksextreme und wäre das Geburtstagskind auch der linken Szene zuzurechnen , hätte sich kein Mensch aufgeregt. Allerdings wäre die Toleranzgrenze der Linken dann wohl überschritten worden und man hätte einen liberalen Konservativen wie Sie hinausgeschmissen !

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emptywords 15.03.2019, 10:54
292.

Machen Sie es sich da mit Ihrer "Entschuldigung" nicht ein wenig zu einfach, Herr Fleischhauer? Schließlich war der erwähnte Identitären-Aktivist nicht der einzige Gast mit zumindest fragwürdiger Gesinnung. Ihnen sollte doch aufgefallen sein, dass Sie bei Ihrem alten Freund mit diversen AfD-Funktionären, zwielichtigen Verschwörungstheoretikern und Verlegern von eindeutig rechtradikalen Publikationen am Buffet gestanden haben. Und zumindest Erika Steinbach, die sich für Ihre fremdenfeindliche Hetze mittlerweile von der AfD-Stiftung bezahlen lässt, sollten Sie doch erkannt haben. Und diese Leute sollen sich nur über die aktuellen Fußballergebnisse und die besten Nudelsalatrezepte ausgetauscht haben?!
Verstehen Sie mich nicht falsch: Natürlich dürfen Sie sich unterhalten über was und Weißweinschorle trinken mit wem auch immer Sie möchten. Aber wenn Sie sich schon öffentlich zu Ihrem Besuch auf einer privaten Feierlichkeit äußern, können Sie doch zumindest so ehrlich sein, zuzugeben, unter welche Gesellschaft Sie sich dort gemischt haben.
Was ich allerdings interessanter finde: Die Veröffentlichung der Bilder auf Facebook war offensichtlich ein gar nicht so schlechter Versuch von Herrn Matussek, sich und seine Gleichgesinnten als harmlosen Teil der bürgerlichen Hamburger Medien- und Politszene zu inszenieren. Wussten Sie eigentlich im Vorfeld, dass er die Fotos online stellen würde? Oder fühlt man sich da nicht ein wenig ausgenutzt?

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deepbrain 15.03.2019, 10:57
293.

Zitat von ChrisLockes
"Geht nicht zur Party, wo auch X auftauchen" ist im Prinzip nichts anderes als das "Kauft nicht bei ...". Gesinnung vor Menschentum!
Nein, niemand verbietet Fleischhauer die Party und niemand sagt geh da nicht hin. Sondern man fragt, warum er da hin geht, wenn er doch wissen müsste, wer da so alles auftaucht. Und darauf kann Fleischhauer antworten. Macht er aber mit ziemlich dünnen Argumenten. Und dann kann jeder aus der Antwort seine eigenen Schlüsse ziehen. MArio Müller und seinen Kollegen von den Identitären eine Plattform zu bieten, ist für mich kein Menschentum. Sondern Verharmlosung!

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waltz 15.03.2019, 11:00
294. Wieso

soll ein Journalist Menschen meiden, die nicht konform sind?

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voland01 15.03.2019, 11:01
295. Immer wieder die selbe Leier

Was ein egozentrischer Bockmist. Weiß Herr Fleischhauer denn gar nicht mehr, worüber er schreiben soll? Diese Pseudogewissensspielchen sind schön arm. Ausgerechnet er macht sich Gedanken darüber, mit Rechten auf einer Party gesehen zu werden. Warum bekomme ich keine Kolumne? Für 3500 Euro im Monat lasse ich jede Hirn-Diarrhoe raus.

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deepbrain 15.03.2019, 11:05
296.

Zitat von webjag44
Pech gehabt, Herr Fleischhauer . Hätten sich da nicht ein paar Rechtsextreme getummelt , sondern Linksextreme und wäre das Geburtstagskind auch der linken Szene zuzurechnen , hätte sich kein Mensch aufgeregt. Allerdings wäre die Toleranzgrenze der Linken dann wohl überschritten worden und man hätte einen liberalen Konservativen wie Sie hinausgeschmissen !
Schönen Strohmann, den Sie sich da aufbauen, der durch absolut nichts belegt ist. Fleischhauer hätte wahrscheinlich genüsslich in seiner Kolumne darüber hergezogen, dass der Gastgeber sich mit Linksextremen umgibt. Haue ich jetzt auch einfach mal so aus der Hüfte raus!

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spopel15 15.03.2019, 11:06
297. Interessant wäre auch die Frage

warum Matussek überhaupt denkt, dass Sie ein adäquater Gast für seine illustre Rechtsblinkerparty sind? Doch nicht etwa weil er meint, dass Sie bestens in das geladene „rechtsintellektuelle“ Milieu passen? Wenn ein selbsterklärter Identitären-Sympathisant einlädt, kann man absolut sicher davon ausgehen, dass garantiert Rechte und Rechtsextreme kommen. Sprich, Sie haben sich bewusst entschieden mit Rechten zu feiern. Was mich ehrlich gesagt nicht im Geringsten überrascht. Also stehen Sie endlich dazu, es weiß sowieso jeder.

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deepbrain 15.03.2019, 11:06
298.

Zitat von miklerk
plädieren dafür, den Kontakt und den Austausch mit anders denkenden zu suchen. Man solle auf die Menschen zu gehen, Brücken bauen und Gemeinamkeiten suchen. Das ist doch ein guter Ansatz. Herr Fleischhauer, berichten sie bitte weiter von ihren Erlebnissen.
Er hat doch berichtet, dass er sich nur mit seinen alten Freunden und Beckmann unterhalten hat, aber nicht mit diesem Nazi Müller. Also, der gute Ansatz, den Sie sehen, gibt es leider nicht.

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Axel Schön 15.03.2019, 11:09
299. Sich dumm stellen,

macht sich für einen Journalisten gar nicht gut - denn so zu tun, als wüsste er nichts von Matussek´s Nähe zu rechten Kreisen wie z.B. den Identitären ist entweder fahrlässig oder Koketterie mit eben jenen rechten Gesinnungen. Aber sich hinterher damit herausreden, dass man ja völlig ahnungslos in die Gesellschaft dieser zweifelhaften Personen geraten sei, weckt Zweifel an der Integrität des Herrn Fleischhauer - auch wieder nicht so günstig als Journalist in einem führenden Medium wie der Spiegel. Aber vielleicht nehmen die von Compact ihn ja mit Kusshand - dann muss er sich auch nicht mehr so verrenken, beim Versuch, seine rechte Gesinnung zu bemänteln.

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