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"Fridays for Future": FDP ringt um Verhältnis zu Klimaschützern
ARMANDO BABANI/ EPA-EFE/ REX

"Eine Sache für Profis": So kanzelte FDP-Chef Lindner die junge "Fridays for Future"-Bewegung kürzlich ab. Im SPIEGEL zeigen sich prominente Liberale nachdenklich. Ist ihre Partei herzlos?

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ddcoe 20.04.2019, 08:19
1. Das stärkste Argument

ist und bleibt - die Profis haben schlicht versagt. Die Profis haben mit ihrem dillitantischen Nichtstun geschafft, das wir unsere Klimaziele für 2020 verfehlen. Und wer die Illusion hat. Desaster Merkel mit ihren kabarettreifen Klimakabinett würde jetzt ihren Job machen - der hält die Erde auch für eine Scheibe.

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manfred.groeteke 20.04.2019, 08:19
2. Die FDP ist...

... und bleibt eben die Interessenvertretung der Egoisten. Daran wird sich auch wohl nichts ändern

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Hans_Suppengrün 20.04.2019, 08:28
3.

Die FDP will "Empathisch" sein. Mir fehlt leider die Fantasie, wie selbstverliebte Egoisten (und als solche nehme ich die meisten FDP-Granden wahr), ein Gefühl für die Belange anderer entwickeln will???

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reswer 20.04.2019, 08:33
4. "Eine Sache für Profis"

Wenn man jemanden falsch verstehen und interpretieren will …….dann ist das hier gelungen!
Ein Politiker kann gar kein Klimaprofi sein!
Der wird von den Profis gefüttert.

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Lelas 20.04.2019, 08:39
5.

Lindner und die FDP sind die einzigen, die sich nicht für ein reichweitenstarkes Foto mit demonstrierenden Kindern verbiegen und bei dem komplexen Thema Klimaschutz, sowie zum Schulschwänzen, Klartext reden. Die anderen Politiker und auch der Papst haben doch nach zwei Stunden vergessen, was die Kids ihnen erzählt haben. Ich nehme nur den Grünen ab, dass sie weitgehend hinter FFF stehen, der überwiegende Rest ist PR.

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masaya 20.04.2019, 08:41
6. Jämmerliche Erklärungsversuche

"Viele meinen, Empathie bedeutet, dass man in langen Gesprächen bei Tee und Möhrenkeks die Dinge immer wiederkäut", sagte Buschmann dem SPIEGEL. Empathie bedeute aber nicht, immer und unter allen Umständen zu jedermann nett zu sein. "Denn wir betreiben ja Willensbildung des Volkes. Und Streit ist das wirksamste Vehikel, um politische Argumente zu transportieren.“

Was die Leute denken, ist doch letztlich egal. Empathie ist schlicht Einfühlungsvermögen, vielleicht auch nur die Absicht/der Versuch sich die Argumente und Wünsche derer, deren „Willen sie bilden“ (was für eine fiese Auslegung der eingeben Arbeit des Herrn), anzuhören und in die eigene Arbeit einfließen zu lassen...diese Grundlage wurde durch Lindner zu 100% verfehlt!

Die „Aussage von Parteichef Christian Lindner, Klimaschutz sei "eine Sache für Profis", und seine wiederholte Kritik an den Demonstrationen zur Schulzeit.“, sind arrogant, polemisch und überhaupt nicht zielführend. Und sicher geht es ihm dabei nicht um Umsetzbarkeit oder Realismus zudem sollte/wird ein Medienprofi wie er wissen, wie seine Worte rüberkommen...

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frankreiser 20.04.2019, 08:42
7. Ausgereifte Konzepte ....

habe die FDP zum Klimaschutz? Z.B. wie man die deutsche Solarindustrie durch massive Vergütungskürzungen in die Pleite treibt ….

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kpkuenkele 20.04.2019, 08:42
8. EINE rationale Partei sollte sich Deutschland leisten

Natürlich kann man Empathie für alles mögliche zeigen: Für Klimaaktivisten, für Wolfsschützer, für Atomkraftgegner, für Kohlegegner, für Stauwehrgegner, für Gegner von Solarpanelbrachen und fledermauskillenden Windkraftanlagen, für Befürworter des Grundeinkommens und für Mietshausenteigner, ja sogar für Einhornliebhaber und Schamanen. Muss man aber nicht, weil es dafür ja schon die Grünen, die Linken, die SPD, und mittlerweile sogar die CDU gibt. Christian Lindner hat genau den richtigen Ton gewählt, um der demonstrierenden grünen Parteijugend ihre Grenzen aufzuzeigen.

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g0r3 20.04.2019, 08:42
9.

"Ist ihre Partei herzlos?"

Na klar. Schließlich ist es auch jene FDP, die das F in ihrem Namen nur für Individuen mit ausreichend großen Vermögen vertritt.

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