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"Fridays for Future": FDP ringt um Verhältnis zu Klimaschützern
ARMANDO BABANI/ EPA-EFE/ REX

"Eine Sache für Profis": So kanzelte FDP-Chef Lindner die junge "Fridays for Future"-Bewegung kürzlich ab. Im SPIEGEL zeigen sich prominente Liberale nachdenklich. Ist ihre Partei herzlos?

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Duffy73 20.04.2019, 08:59
30.

was die FDP denkt und sagt ist doch völlig belanglos. Wieviel Prozent gaben die gleich nochmal?

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frankreiser 20.04.2019, 09:01
31. Ausgereifte Konzepte (II)...

… habe die FDP zum Klimaschutz? Z.B., indem man den Zubau der Windenergie bundesweit massiv ausbremst oder in etlichen Kreisverbänden ganz stoppen will ...

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großtroll 20.04.2019, 09:03
32.

Da hilft auch kein Befriedungsgeschwurbel, die Lindner-FDP hat mit Lindners Äußerungen ihr wahres Gesicht gezeigt. Für mich unwählbar. Kann weg!

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jujo 20.04.2019, 09:04
33. ...

Lindner hätte nicht "Profis" sagen sollen.
Er ist eben kein Profi, sondern nur ein Klugschnacker ohne Substanz!

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bike_bruno 20.04.2019, 09:05
34. Die Aussage...

ist in diesem Zusammenhang einfach nur dumm und somit selbstdisqualifizierent.

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OhMyGosh 20.04.2019, 09:06
35.

Den FDP-Frauen scheint allmählich zu dämmern, was alles in dieser Interessenvertretung des Kapitals fehlt, die zitierten Männer jedoch zeigen sich weiterhin stur, arrogant und selbstzufrieden. Diese "Partei" ist schlichtweg nicht mehr wählbar, denn die Baums, Hamm-Brüchers, die für Freiheit des Individuums vornehmlich gegenüber staatlicher Regierungsgewalt standen bzw. stehen,haben offensichtlich keine Stimme mehr in dieser Fachärztepartei.

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HeinzLambertus 20.04.2019, 09:07
36. Die FDP verdient

ihr schlechtes Image, dafür hat sie Jahrelang gekämpft. Der jetzige Spitzenmann L. tut alles um diesen Status zu bekräftigen. Als die FDP aus dem Bundestag flog, hatte ich das Gefühl der Gerechtigkeit, nun warte ich darauf, dass es bald wieder geschieht

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Apfelkomplott 20.04.2019, 09:08
37. Profis wie CL?

Die Splitterpartei FDP ist in Sachen Klimaschutz der denkbar schlechteste Partner.
Das Mantra, der Markt würde alles regeln, hat immer wieder eindrucksvoll gezeigt, was alles schief gehen kann, und die FDP trägt daran eine nicht zu unterschätzende Mitverantwortung.
CL tut alles, um alte Klischees zu bestätigen.

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LorenzSTR 20.04.2019, 09:09
38. Fdp

Diese Partei war, ist und bleibt eine neoliberale Lobbykiste, die die Interessen einer winzigen Schicht reicher Erben, Aktionäre und sonstiger Nimmersatts über das Allgemeinwohl stellt. Da ist nur ich, ich, ich - außer, wenn der ansonsten ganz böse Staat mal wieder "retten" muss. Und wenn Klimaschutz Reiche reicher machen würde, dann wäre Herr Lindner bei den Freitagsdemos sofort dabei.

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michiansorge 20.04.2019, 09:09
39. Profis

Ich gebe Lindner dahingehend recht, dass 10jährige Schulschwänzer wohl kaum ausreichend abgeklärt, weitsichtig und damit in der Lage sind, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge und die entsprechenden Konsequenzen ihrer Forderungen erfassen zu können. Das ist in der Tat Sache der Profis.

Dumm nur, dass es auch in der deutschen Politik kaum Profis gibt. Scholz ist Mediziner, von der Leyen auch, Scheuer ist Lehrer, Schulze hat Germanistik studiert, etc. etc. Es gibt kaum einen Minister, der Politik studiert hat oder der für ein Ressort verantwortlich ist, dessen Verantwortungsbereich Thema seiner Ausbildung war.

(Lindner ist einer der wenigen Politiker, die tatsächlich Politik studiert haben. Wobei auch das nichts hilft, wenn es um Umweltfragen geht.)

Und selbst wenn hilft es alles nichts, solange Altmaier, Scheuer und alle anderen weiterhin vor der deutschen Industrie kuschen und deren Befehle ausführen.

Aber welche andere Wahl haben sie letztendlich? Wenn sie nicht kleinbeigeben verlagern die grossen Konzerne ihre Hauptsitze und Produktionsstätten einfach ins Ausland. Dann fallen in Deutschland eben Milliarden von Steuereinnahmen und Tausende Arbeitsplätze weg. Das ist den Konzernen egal.

Und die Politiker bekommen wieder eins auf's Dach. Aber so ist das halt. Als Politiker hat man eh schon verloren, denn man kann es nie allen recht machen. Was nebenbei bemerkt auch gar nicht das Ziel und der Auftrag eines Politikers ist, aber das nur nebenbei bemerkt.

Aber zurück. Letztendlich kann man nur etwas ändern, wenn man in den Köpfen aller Menschen auf dieser Welt einen Hebel umlegt. Und zwar möglichst gleichzeitig.

Denn es wird rein gar nichts helfen, wenn Deutschland auf regenerierbare Energiequellen setzt, Fahrverbot erlässt und andere Massnahmen ergreift, aber gleichzeitig Länder wie die USA nach wie vor auf Klima und Ressourcenknappheit pfeifen, in Südamerika nach wie vor flächendeckend Regenwälder abgeholzt oder in China ganze Landstriche unter Wasser gesetzt werden.

Und vor allem so lange die Bevölkerung weiterhin so unaufhaltsam wächst. Aber das ist ein Thema, an dem sich niemand die Finger verbrennen will. Schon gar nicht zehnjährige Schulschwänzer.

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