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Friedensnobelpreis 2019: Wird es Greta - oder doch der Papst?
AFP

In diesem Jahr gilt Greta Thunberg als heiße Kandidatin für den Friedensnobelpreis. Aber: Die Konkurrenz ist groß - 222 weitere Menschen und 78 Gruppen dürfen sich ebenfalls Hoffnungen machen. Die Favoriten.

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strjk 10.10.2019, 22:48
1. Greta ?

Was genau hat sie für den Frieden in der Welt getan oder erreicht ? Genau genommen spaltet sie die Gesellschaft mit ihren radikalen Forderungen. Daher wäre der Friedensnobelpreis wohl eher die falsche Auszeichnung.

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christoph.bohr 10.10.2019, 22:53
2. Greta wäre besser - für ehrlichere Politiker

Äußerungen unsere Politiker in ganz Europa verkommen immer mehr zu einem unverständlichen Sprachbrei. Der Beschiss an der Bevölkerung wird dabei nur unzureichend kaschiert. Greta hilft dabei Sachverhalte klar auszusprechen, wir haben tausende Wissenschaftler aber nur wenige haben den Mut den Greta hier an den Tag legt. Die einfache Logik zeigt beispielsweise den Beschiss bei den jüngsten Klimagesetzen. Co2 Abgabe ist Ablasshandel. Es geht darum weniger zu verbrennen - die Energie fällt aber nicht vom Himmel. Wenn in diesen Gesetzen eine Deckelung der Windräder und eine faktische Verhinderung von neuen Windrädern durch Ausschreibungen und 10 H Regelung in Gesetz gefasst ist. Und wenn gleichzeitig die Sonne besteuert wird - indem Strom aus Photovoltaik selbst verbraucht besteuert wird, dann ist es Betrug. Auch wirtschaftlich ist es dumm die Windbranche platt zu machen - bisher minus 36.000 Arbeitsplätze. Wenige Lobbyisten feiern die Klimagesetze der GroKo die anderen atmen den Dreck weiterhin ein.

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dt37406550 10.10.2019, 23:04
3. Sollte das passieren

Dann wäre das absolut erträglich den Gedanken des Friedensnobelpreises. Da wäre zum Beispiel der äthiopische Präsident, welcher versucht dieses Land zu befrieden, was aber nicht in eineinhalb Jahren möglich ist, ein besserer Kandidat. Es ist bewundernswert wie sich dieses junge Mädchen/Frau engagiert jedoch hat das nichts mit einem Friedensnobelpreis zu tun..
Es war zum Beispiel ein Riesen Fehler Barack Obama den Friedensnobelpreis innerhalb kurzer Zeit seiner Präsidentschaft zu überreichen. Er hat zwar in seine Präsidentschaft vieles angestoßen Konnte sich aber gegen den konservativen Bereich und rechtsradikalen Bereich in den USA nicht durchsetzen. Wenn man in diese Richtung ironisch wäre könnte man sagen Heil Trump oder?

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geschwafelablehner 10.10.2019, 23:07
4. ich bin gespannt

Ich bin gespannt, immerhin gibt es ja noch weitere Konkurrenz. Zum Beispiel wird sich auch Trump dieses Jahr gewisse Chancen ausrechnen nach seinen großartigen Erfolgen gegenüber Nordkorea, Iran und in Syrien. Vielleicht auch Erdogan für seine Aussöhnungspolitik zwischen Türken und Kurden.

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pluuto 10.10.2019, 23:22
5. Meinungsmacher unter sich

Zitat: "Die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg ist in den Medien so omnipräsent, dass man denken könnte, sie stünde schon seit Jahren im Zentrum der Weltöffentlichkeit."
Genau das ist das Problem, die Medien. Mitlerweile glaubt Thunberg selbst, sie sei eine Art Messias und muss die Welt retten.

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Joachim Kr. 10.10.2019, 23:28
6. Friedensnobelpreis für Brandstifter Trump?

Ich wüsste viele Gründe, um Trump aus dem Amt zu jagen. Dass Abe sich nicht schämt, diesen politischen Amokläufer und Brandstifter zu diesem Ehren-Preis vorzuschlagen, weil dieser ihn darum bittet, ist das moralisch schlimmste, was mir über Abe bekannt ist.
Aktuell verrät Trump die Kurden, nimmt deren Vertreibung und womöglich tausende Tote in Kauf! Und Deutschland schaut zu.
Was Trump treibt, ist insgesamt unfassbar, ich hoffe irgendjemand stoppt ihn - z.B. Impeachment.

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Mehrleser 10.10.2019, 23:32
7.

Wie soll ich meinen Kommentar nur formulieren, um von den Fans nicht als „hater“ klassifiziert zu werden?

Nobelpreise gebühren meiner Meinung nach Personen, die selbst aktiv etwas geleistet und nicht nur bequem Forderungen erhoben haben. Einige der Kandidaten haben sich über Jahre realen Repressionen aussetzen müssen, um ihre Ziele zu verfolgen. Das nötigt mir Respekt ab und nicht die Anzahl der Follower.

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wunsiedel 10.10.2019, 23:32
8. Greta Thunberg

Egal wie man zu Greta Thunberg steht, sie hat weltweit eine Diskussion angeschoben, die von allen politischen Machteliten seit Jahrzehnten ignoriert wird. Es wird sich zwar, wie wir gerade in Deutschland sehen, sehr wenig bewegen, aber es kann einmal keiner sagen, wenn das Kind für zukünftige Generationen unwiederbringlich in den Brunnen gefallen ist, dass ja überhaupt niemand ahnen konnte, wie das enden wird.
Ich persönlich werde das höchstwahrscheinlich nicht mehr erleben. Aber meine Kinder.

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shotaro_kaneda 10.10.2019, 23:36
9.

Meiner Meinung nach sollte man die mediale Aufmerksamkeit des Friedensnobelpreises nutzen, um (im Westen) unbekannte Friedensaktivisten in Krisenherden zu unterstützen. Daher würde ich eher den beiden letztgenannten Frauen den Friedenspreis gönnen. Fridays for Future und Greta T. haben genug Aufmerksamkeit und müssen auch kaum gegen Widerstände kämpfen, werden Sie doch eigentlich medial und von (fast) allen Parteien unterstützt. Gut, sie haben Klimaschutz (zumindest in Deutschland und Westeuropa) wieder auf die Agenda gesetzt. Aber ist ein freitäglicher Schulstreik wirklich eine Leistung, welche die Vorraussetzungen des Nobelpreises erfüllen?

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