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Friedensnobelpreis für die EU: Richtige Idee, falscher Preisträger
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Niemand kann ernsthaft etwas gegen den Friedensnobelpreis für die Europäische Union einwenden. Genau da liegt das Problem - die Entscheidung ist ziemlich wohlfeil. Mutiger wäre es gewesen, einen Mann auszuzeichnen, der verkörpert, was den EU-Politikern von heute fehlt: Jacques Delors.

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phansmann 12.10.2012, 16:16
210.

Zitat von 20099
Solange wir Deutschen noch nicht einmal gefragt werden ob wir bei den "Vereinigten Staaten von Europa" überhaupt mitmachen wollen, gleicht die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU der Auszeichnung eines Vergewaltigers weil er es mit Kondom getan hat!
Was für ein Nonsens! Demokratisch regierte Länder haben Europa zu dem gemacht was es jetzt ist. Die Mehrheit von "Uns Deutschen" hat mit Ihrer Wahlstimme das Ruder in der Hand. Wenn ich so einen inhalts- und geschmacklosen Kommentar lese muss ich mich wirklich schämen. Ich empfehele Ihnen vielleicht eine Zeit in China oder Russland zu verbringen - dann werden Sie vielleicht besser verstehen was es bedeutet "Nicht gefragt zu werden".

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alexbln 12.10.2012, 16:16
211.

Zitat von Thaeve
Deswegen die EU an sich, als Idee für schlecht zu halten ist an Absurdität nicht zu überbieten. Es ist nicht die Idee eines vereinigten Europas, die diese Fehler produziert, es sind die in nationalstaatlichem Denken verhaftet gebliebenen Politiker. Wenn wir alles abschaffen würden, was nicht perfekt ist, wenn wir nie etwas "versucht" hätten, was nicht erprobt ist, wenn wir immer nur zaudern und zögern würden - wir würden heute noch jagend und sammelnd in Höhlen leben.
die EWG war hervorragend . aber man mußte sie ja durch die gleichschaltungs-EU ersetzen. was an gleichschaltung gut sein soll, müssen sie mir erklären.
außer man steht auf glühbirnenverbote.

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Diskutierender 12.10.2012, 16:16
212. Frieden stiften?

Zitat von sysop
Niemand kann ernsthaft etwas gegen den Friedensnobelpreis für die Europäische Union einwenden. Genau da liegt das Problem - die Entscheidung ist ziemlich wohlfeil. Mutiger wäre es gewesen, einen Mann auszuzeichnen, der verkörpert, was den EU-Politikern von heute fehlt: Jacques Delors.
Ich wusste noch garnicht, dass Gängelei und Bürokratie-Terror friedensstiftend sind.

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marcaurel1957 12.10.2012, 16:16
213.

Zitat von hashemliveloirah
Stellen Sie doch mal die Schweiz, Norwegen, Schweden dagegen? "...Und glauben Sie wirklich,...."? Auch mein altes Motorrad steht schon 30 Jahre im Keller. Und das hat mit dem Frieden in Europa genau so viel zu tun wie das Büro-/Technokratiemonster EU.
von alten Motorädern mögen Sie was verstehen, von europäischer Integration und Geschichte leider absolut nichts....
Polemik ersetzt übrigens keine Sachkenntnis!

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alexbln 12.10.2012, 16:17
214.

Zitat von artvandaley
Als überzeugter Europäer kann ich die Entscheidung nur begrüßen und Kritikern nur auf folgende Punkte hinweisen: 1) Mit der EU haben wir erreicht, wovon unsere europäischen Vorfahren nur Träumen konnten. Nie, NIE (!!!) gab es einen so langen Zeitraum ("lang" hier ausnahmsweise mal 60 Jahre ;) ) in der europäischen Geschichte, in der unsere Vorfahren nicht täglich um ihr Leben fürchten muss. Ich bin der .....
die EU gibt es erst seit 1993 und hat mit der EWG und EG nicht mehr gemein.

wie soll die EU also für 70 jahren frieden verantwortlihc sein, wenn es sie erst sei 19jahren gibt. mit zunehmenden unfrieden wie jeder in den letzten jahren bemerkt haben dürfte.

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malarasataponoto 12.10.2012, 16:17
215. unfassbar

wie man einem kriegstreiberischen Konglomerat von Staaten einen FNP verleihen kann. Schauen wir uns an, was in Syrien passiert, was in Lybien passierte und passiert, usw. Blut klebt genug an unseren Händen. Was für eine gigantische Heuchelei.

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axelanne@versanet.de 12.10.2012, 16:17
216. "Richtig" isr "richtig" !

"Der Friedensnobelpreis für die EU war nur richtig."

Dann istdoch alles in bester Ordnung !

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chmb 12.10.2012, 16:17
217.

Ist schon sehr interessant was man sich ausdenken kann um die EU zu beweihräuchern. Fakt ist aber nunmal, dass es so lange Frieden gab, vor allem durch den Kalten Krieg, die Abschaffung bzw. Entmachtung von Monarchie und die Einführung des Kapitalismus/freien Marktes.

Auch traurig wie die europäischen Bomben auf Libyen und europäische Soldaten in Afghanistan komplett ausgeblendet werden.
Aber von der realitätsfernen Elite und deren Anhängern habe ich ehrlich gesagt nichts anderes erwartet. Gerade wenns zuende geht, sind Lügen und Propaganda in Hochsaison. So war das schon immer.

naja, nach spätestens Gore und Obama ist der Friedensnobelpreis eh nur noch eine Lachnummer. Ich würde ihn ablehnen, wenn ich ihn bekommen würde.

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marcaurel1957 12.10.2012, 16:18
218.

Zitat von analysatorveritas
Leider verfolgen viele Staaten innerhalb der EU ihre eigenen Interessen. Und dies wird leider immer gerne übersehen. Es geht dabei auch um Machtinteressen und diese sind nicht immer deckungsgleich mit anderen. Wer dabei inwieweit von was Vorteile hat, sollte man in diesem Zusammenhang auch einmal sehr kritisch hinterfragen. Dazu ein Beispiel, das doch sehr aufschlussreich sein könnte:
Sie haben schon recht, leider wird das dann sehr häufig der EU in die Schuhe geschoben....

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Booker_T 12.10.2012, 16:18
219. Journalisten-Gemecker

wenn man sonst nichnts findet, dann meckert man im Kleingedruckten rum. Also M. Delors, aber Kohl nicht, de Gaulle nicht usw usf

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