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Friedensnobelpreis für EU: Euro-Skeptiker lästern über "Aprilscherz"
AP

Es ist ein willkommener Motivationsschub in der Krise: Mit Genugtuung haben europäische Regierungschefs den Friedensnobelpreis für die EU begrüßt. Die Europa-Skeptiker im Staatenbund aber sind außer sich über die Entscheidung - sie verhöhnen die Jury in Oslo.

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Ischi 12.10.2012, 18:23
90. Sinnlosigkeit

Zitat von cycle24
Diese Zahl stimmt mit Sicherheit nicht. Ein großer Teil der EU-Bürger ist ausgeprochen euroskeptisch, einem weiteren Teil ist die EU egal.
Ach so ist das, Sie haben mit allen mal geschnackt bei Bierchen oder weshalb sind Sie so Allgemein gut informiert. Das kann man ja kaum nachvollziehen...

Wir leben in einer Vorstufe eines Systems, welches sich gegenseitig stützt und Kräfte bündelt. Warum nur sollte man alles entkoppeln und demontieren, das macht keinen Sinn.

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verdammteaxt 12.10.2012, 18:23
91.

Zitat von dr_a_dieu
Ich bleibe Europa-Fan.
Wir sind und bleiben alle Europa-Fan. Die Kultur des Abendlandes ist für fast alle Europär was schönes und wertvolles. Das gabs aber auch ohne schwachsinnige EU-Gesetze wie die EU-Gurke und den noch schwachsinnigeren Euro. Aber nun ists ja leider zu spät, den Euro zu verhindern und einzustampfen. Der Preis gehört dem Volk, um Menschen zu inspirieren. Und nicht Regierungen oder Institutionen.

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wanneeickel 12.10.2012, 18:24
93. Patient

Bei dieser doch nun völlig absurden Nummer fällt mir die Geschichte von dem komatösen Patienten ein, der kurz mal aufwacht, um sich herum zehn Verwandte sitzen sieht und fragt: "Du lieber Himmel, steht es so schlimm um mich?"
In meinem Bekanntenkreis empfinden nicht wenige diese "Preisverleihung" als blanke Verhöhnung.

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spon-facebook-10000202957 12.10.2012, 18:25
94. Die Entscheidung ist weise

Mahnung zugleich auch an jene, die das Komitee jetzt verhöhnen, denn sie haben gar nicht verstanden, warum die Würdigung zu diesem wichtigen Zeitpunkt gerade messerscharfes Schwert ist. Mahnung an die Mächtigen, den Frieden nicht einer Münze zu opfern, sondern vielmehr sich an alte Werte zu erinnern, zu schauen, wie es den Menschen geht. Jene Euroskeptiker beweisen gerade selbst, dass sie an einem friedlichen Europa gar nicht interessiert sind, denn ihnen kommt es alleine darauf an, eigene Bedürfnisse zu befriedigen, Nationalstaatlichkeit in den Vordergrund zu rücken, zu spalten, was sie nicht zu besseren Menschen macht als jene, die sie beschimpfen, bekämpfen! Und genau, weil das auch vermutlich in Betracht gezogen wurde, kommt dieser Preis genau richtig, denn er enttarnt beide Seiten, zieht Masken von verlogenen Gesichtern! Ich selbst habe mich damit heute auseinandergesetzt: Nobelpreis für die EU – Ein Wink mit dem Zaunpfahl,( http://menschenzeitung.de/?p=16937 ) und fühle micht jetzt bestätigt, wobei ich auf die Euroskeptiker noch gar nicht eingegangen bin, zu offen lag vor mir, welche Häme sich über den Entscheid legen würde. Es reicht doch alleine die Auseinandersetzung darüber, wer den Preis entgegen nehmen soll. Schickt einfach ein Kind jeder Nation zur Preisverleihung, denn Kinder sind die Zukunft der EU, ihnen soll sie dienen, das wären würdige Empfänger!

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c++ 12.10.2012, 18:25
95.

Zitat von Palmstroem
60 Jahre Frieden in Europa waren mehr als selten.
Die EU war aber doch eher Folge als Ursache der Friedenszeit.

Gründe für die Friedensepoche war zunächst einmal der Wegfall jedes Kriegsgrundes zwischen den Ländern der EU, dann die Existenz zweier mächtiger Militärbündnisse in Europa, die einen Krieg innerhalb der Bündnisse nahezu unmöglich gemacht haben. Und aus dem Kalten Krieg hätte auch mal ein heißer Krieg werden können. So friedlich war das Europa der letzten 60 Jahre nicht.
Ganz ohne Krieg waren die 60 Jahre in Europa aber nicht, und wenn man schaut, in welche Kriege EU-Staaten in den letzten 60 Jahren verwickelt waren, relativiert sich das mit dem Frieden ein wenig. Kriege führen die EU-Staaten heute außerhalb der EU, und das nicht zu knapp.

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Ischi 12.10.2012, 18:25
96. Voll Ei

Zitat von fk85
So sind sie nunmal die Masse der EU-Befürworter. Wohlhabend, links (oft Alt-68er) arrogant und scheren sich einen Dreck um den Rest der Menschen in Europa. Ich könnte Ihnen Dinge über diese Menschen erzählen....
Es gibt einen Begriff in der Psychopathologie, zu mentalen Zuständen wo der Patient immer genau, exakt weiss was der Andere Mensch denkt... hmm

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Dr.pol.Emik 12.10.2012, 18:25
97. Letzte Wendung in Sachen Nobelpreis …

+++ EIMELDUNG+++
Nobelkomitee korrigiert sich, Friedensnobelpreis geht an die Banken … bevor die Politiker anfangen sich übers Wochenende zu feiern, dafür gibt es keinen Grund, dafür umso mehr Gründe sich in Grund und Boden zu schämen … (°!°)

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bubamara80 12.10.2012, 18:26
98. Nicht wirklich...

Zitat von verdammteaxt
Das war die Nato.
Doe die Idee der europäischen Einigung ist der Grund, warum beispielsweise Deutsche und Franzosen heute normal miteinander reden können und warum wir ohne große Einschränkungen praktsich in ganz Europa leben können.

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kantundco 12.10.2012, 18:27
99.

So leicht ist die Gleichung also?
Eurokritiker=EU-Ablehner=Europa(!)-Skeptiker=Friedensfeinde.
Diese Dialektik, der Sie als ,zurecht, Freund des Friedens, ist es, der Sie und viele andere nun bei der Oslo-Propagandashow auf den Leim gehen!

Zitat von Palmstroem
60 Jahre Frieden in Europa waren mehr als selten. Ich gehöre zur ersten Generation, die erlebte, wie aus Feinden Freunde wurden. Leider vergißt der Mensch sehr schnell und hält das Europa von heute für selbstverständlich. Das war es aber nie! Hier ist nur mal die Liste der Kriege im 18. und 19. Jahrhundert

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