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Friedensnobelpreis für EU: Euro-Skeptiker lästern über "Aprilscherz"
AP

Es ist ein willkommener Motivationsschub in der Krise: Mit Genugtuung haben europäische Regierungschefs den Friedensnobelpreis für die EU begrüßt. Die Europa-Skeptiker im Staatenbund aber sind außer sich über die Entscheidung - sie verhöhnen die Jury in Oslo.

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luny 12.10.2012, 18:41
140. EU und EUR

Zitat von rakatak
Hier tickt eine Zeitbombe, deren Ticken das Nobelkomitee nicht hört, das unsere Politiker nicht hören wollen. Die EU war ein Friedensprojekt mit großem Erfolg, bis der EURO eingeführt wurde und die Schulden vergemeinschaftet wurden. Krieg wird in Europa wieder möglich werden, wenn der Irrweg einer zu installierenden EUdSSR weiter verfolgt wird.
Hallo Rakatak,

bei der EU hätte Schluß sein müssen. Freier Waren- und Personen-
verkehr. Ende. Alles war gut.

Erst der EUR, der ja eine Fortentwicklung der EU eben in die
gemeinsame Währungsunion sein sollte, steht dem Ziel eines
geeinten Europas konträr entgegen.

LUNY

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janne2109 12.10.2012, 18:41
141.

schade, etwas mehr Stolz auf Europa würde ich mir wünschen. Vielleicht bin ich auch zu alt ( obwohl ich nie einen Krieg erlebt haben) und sehe daher die Vorteile??

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biobanane 12.10.2012, 18:42
142.

Zitat von c++
Was sagt mehr über diese Preisverleihung aus, als dass das Land, welches der EU bdiesen Friedenspreis verleiht, sich standhaft weigert, der Friedensunion beizutreten.
Das ist mal wieder so nicht richtig, ich weiß schon warum ich die Sprache nicht benutze. Die norwegische Regierung ist der EU bzw. der EWG schon zweimal beigetreten, bzw. hat die Verträge ratifiziert. Gescheitert ist das Ganze an der nötigen Volksabstimmung, die keine Mehrheit für die EU brachten. Davor ist die Mitgliedschaft daran gescheitert, dass es in die Streitereien zwischen Frankreich und UK geriet, und nach dem Veto Paris gegen die Mitgliedschaft Britaniens hat man das auch in Oslo gelassen.

Man kann also nicht sagen, dass die norwegischen Parlamentarier nicht EU-affin wären, es hat halt nicht geklappt, trotz vier Anäufen.

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paul sartre 12.10.2012, 18:43
143. Hinterhof

Zitat von sysop
Es ist ein willkommener Motivationsschub in der Krise: Mit Genugtuung haben europäische Regierungschefs den Friedensnobelpreis für die EU begrüßt. Die Europa-Skeptiker im Staatenbund aber sind außer sich über die Entscheidung - sie verhöhnen die Jury in Oslo.
Ist doch klar. Ein starkes Europa wäre dann nicht mehr der Hinterhof für England. Die Banken von der Insel könnten dann nicht mehr walten und schalten wie sie wollten auf dem Kontinent.

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henningr 12.10.2012, 18:43
144.

Zitat von Ischi
Sagen Sie der werten Forenschaft doch was Sie sich wünschen. Sie lamentieren hier, Sie suggerieren auf einem Haar in der Suppe. Ich habe es grad schon gesagt, schauen Sie auf die USA, schauen Sie auf den Dominator und Predator dieses Planeten. Das System Einheit funktioniert besser als ein System der Teilung und Isolierung.
Stellt sich immernoch die Frage der Qualität der Einheit. Mir persönlich gefällt weder wohin sich die USA entwickelt (hat), noch wohin die Reise in Europa gehen soll.

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kantundco 12.10.2012, 18:43
145. Achja?

Zitat von bubamara80
Falls Sie so viel lesen können, hier ein Auszug aus Wikipedia "Ursprung der heutigen Europäischen Union waren die 1951 und 1957 gegründeten Europäischen Gemeinschaften (EGKS, EWG und Euratom). Ihre Mitgliedstaaten waren Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und das Königreich der Niederlande." Alles klar?
1. ich schrieb "in dieser Form". Ursprung der EU ist ja schon das Heilige römische Reich.
2. Die EWG war eher ein Staatenbund, De Gaulle forderte ein Europa der Vaterländer. Die Züge, die die EU nun annimmt und schon angenommen hat (Bürokratiemonster, Lobbydiktatur), war damals nciht geplant und trägt auch nichts, aber auch gar nichts zum Frieden bei.

PS: nix für ungut, aber ich musste auch vorher bei Wikipedia nachsehen. Dass Sie hier aber ebenfalls die Geschichte trotz widerlegender Fakten verbiegen müssen, ist schon ein wenig peinlich.

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Tolotos 12.10.2012, 18:43
146.

Zitat von WAZ
99,99 % der EU-Bürger freuen sich über den Friedensnobel-Preis. Ist es erforderlich, einer Handvoll EU-Gegner in den Medien eine Riesenplattform für ihren irrationalen Protest zu bieten?
Wo, außer in Ihren Träumen, haben Sie diese 99% wahrgenommen? :-)

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old-chatterhand 12.10.2012, 18:44
147.

Zitat von sysop
Es ist ein willkommener Motivationsschub in der Krise: Mit Genugtuung haben europäische Regierungschefs den Friedensnobelpreis für die EU begrüßt. Die Europa-Skeptiker im Staatenbund aber sind außer sich über die Entscheidung - sie verhöhnen die Jury in Oslo.
Als ich die Meldung heute las, war mein erster Gedanke ganz spontan: "Oh mein Gott! Das es so schlimm um die EU steht, hätte ich auch nicht gedacht!"

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spon-facebook-10000051328 12.10.2012, 18:45
148. Ändert das BILD!

Zitat von titanic75
Das ist ja wieder mal Typisch. Das Foto steht in keinem Zusammenhang mit dem Friedensnobelpreis. Das erfährt man aber erst, wenn man auf den Artikel klickt. Auf eurer Titelseite kommt es so rüber, als ob der Preis spontanes Flaggenverbrennen nach sich gezogen hat. BILD lässt grüßen!
So etwas nennt man Falschinformation und Manipulation mit Bildern.
DAs ist nicht BILD sondern bereits Göbbelsniveau!

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les2005 12.10.2012, 18:45
149. Traurig

Zitat von sysop
Es ist ein willkommener Motivationsschub in der Krise: Mit Genugtuung haben europäische Regierungschefs den Friedensnobelpreis für die EU begrüßt. Die Europa-Skeptiker im Staatenbund aber sind außer sich über die Entscheidung - sie verhöhnen die Jury in Oslo.
traurig, daß viele Politiker und Menschen ein so kurzes Gedächtnis und wenig Geschichtsbewußtsein haben.

Anscheinend muß man Krieg selbst erlebt haben, um zu verstehen daß Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Und daß man dafür etwas tun muß. Aber kaum liegt der letzte Schuß 60 Jahre zurück, sucht jeder in gnadenlosem Egoismus und Populismus sein Heil. So sind wir auf dem besten Weg zurück zu bewaffneten Konflikten.

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