Forum: Politik
Friedensnobelpreis für EU: Euro-Skeptiker lästern über "Aprilscherz"
AP

Es ist ein willkommener Motivationsschub in der Krise: Mit Genugtuung haben europäische Regierungschefs den Friedensnobelpreis für die EU begrüßt. Die Europa-Skeptiker im Staatenbund aber sind außer sich über die Entscheidung - sie verhöhnen die Jury in Oslo.

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Grafsteiner 12.10.2012, 19:04
190. Die Norweger haben den Euro abgelehnt

Ist der Nobelpreis nun ein Trostpreis?

Oder ist der Friedensnobelpreis nach der Verleihung an Obama nur noch eine Himbeere? Grübel, grübel.

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wasnulos 12.10.2012, 19:05
191. könnte hier stehen

Zitat von sysop
Es ist ein willkommener Motivationsschub in der Krise: Mit Genugtuung haben europäische Regierungschefs den Friedensnobelpreis für die EU begrüßt. Die Europa-Skeptiker im Staatenbund aber sind außer sich über die Entscheidung - sie verhöhnen die Jury in Oslo.
Ja, gute und weise Entscheidung des Gremiums!

Soviel sozialen Frieden und Freude und Eierkuchen gab es ohne die EU niemals in der Geschichte....

Wer zuviel ironiert könnte einen Sarkasmus bekommen, also vorsicht bitte.

Liebe Grüße

Wasnulos

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trj 12.10.2012, 19:05
192.

Zitat von observerd
Mein Vorschlag wäre Ntiker
lach .... angenommen, das passt.
Irgendwie geht die Diskussion hier langsam aber sicher endgültig am Thema vorbei ...
Für alle hier, es geht hier nicht um den Euro, sondern die EU.
Ich mein es ist schon hirnrissig genug der EU, als Umsetzuung des europäischen Gedankens, den Nobelpreis zu verleihen., da braucht man den noch hirnrissigeren Euro gar nicht um sich aufzuregen.
Ach ... und übrigens, ich mag Europa, ich mag die Idee ... ich mag sie sogar sehr ... ich finds nur extrem beschissen wie sie umgesetzt wird.
Und das es dafür jetzt auch noch diesen Preis gibt kann eigentlich wirklich nur ein Witz sein ....

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Marenga 12.10.2012, 19:06
193. Wenn schon Nobelpreis für "Europa"...

Wenn schon Friedensnobelpreis für "Europa", dann doch bitte postum für Konrad Adenauer.

Auszug aus Wikipedia:

"Der als Élysée-Vertrag bezeichnete deutsch-französische Freundschaftsvertrag wurde am 22. Januar 1963 von Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast unterzeichnet. Dieses Abkommen über die deutsch-französische Zusammenarbeit hat die beiden Nachbarn in Europa nach langer „Erbfeindschaft“ und verlustreichen Kriegen seitdem immer mehr zusammengeführt. Der Vertrag verpflichtet beide Regierungen zu Konsultationen in allen wichtigen Fragen der Außen-, Sicherheits-, Jugend- und Kulturpolitik. Ebenso wurden Treffen auf Regierungsebene in regelmäßigen Abständen beschlossen."

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diamorphin 12.10.2012, 19:07
194. Die Nobelpreisvergabe....

Ich halte nichts von dieser Verleihung, aus dem einfachen Grund, das viel zu viele Faktoren eine Rolle dafür gespielt haben, wieso es eine lange Friedensphase gibt (oder gab.. je nach Sichtweise, je nachdem wie man alles interpretiert, dabei muss man auch z.B. die Balkankriege ignorieren, wenn man von Frieden spricht)

Das Ganze hat seinen Ursprung schon in den Plänen, wie die Allierten Westeuropa nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wiederaufgebaut haben, wie sich die Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, aber auch Kultur usw. entwickelt haben in der Nachkriegszeit. Sachen wie die EWR oder später die EU tragen alle auch dazu bei, ohne Frage, aber nur die EU dafür zu loben und so zu tun, als würde alles bloss davon abhängen, ist schlichtweg falsch.

Und wenn man den Preis verliehen hätte für die Idee von Europa zu einer Zeit, wo es noch rund lief (naja, mehr oder weniger), dann wäre es auch was anderes gewesen.

Jetzt mitten in der Krise wo man nicht weiss, was am Ende herauskommt, ist der Preis einfach nicht angebracht und es hätte sicher jemanden gegeben, der ihn eher verdient hätte.

Freundliche Grüsse
diamorphin

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hman2 12.10.2012, 19:07
195. Historische Tatsache

Zitat von sysop
Was auf dem Kontinent als historische Tatsache gilt, wird in Großbritannien als EU-Propaganda verunglimpft.
Bitte, welche historische Tatsache? Dass wir uns nur wegen der EU nicht mehr die Köppe einschlagen? Das halte ich doch für eine ausgesprochen gewagte These.

Vielleicht schlagen wir uns ja bald wegen der EU wieder die Köppe ein, zumindest wegen des Euro.

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weltb 12.10.2012, 19:08
196. Der Euro geht wird untergehen – trotz des Friedensnobelpreises

Zitat von janne2109
... Vielleicht bin ich auch zu alt ( obwohl ich nie einen Krieg erlebt haben) und sehe daher die Vorteile??
Nein, Sie sehen nur die Nachteile nicht realistisch.

Europa braucht die EU nicht, um Frieden zu halten. Die EU ist undemokratisch weiterentwickelt worden, um internationalen Kapitalgebern die Ausbeutungsbedingungen - so wie sie in Deutschland herrschen zu sichern - und nicht, um des Friedens willen. Diesen Frieden gab es schon einige Jahrzehnte vor der Einführung des Euro.Die EU ist weiterentwickelt worden zur gemeinen Gewaltausübung per EU-Gesetzgebung, mittels Lug und Trug und zu unlauteren Zwecken, nur vorgeblich zu Friedens- Zwecken.

Von der EU-Herrschaft dann auf zur internationalen Weltherrschaft?

Außerdem ist es tatsächlich billig von Norwegen als Nichtmitglied der EU (weshalb wohl?), den Preis an die EU zu vergeben, wenn andere Länder, (hier Deutschland) den Haupt-Preis für den angeblichen Friedens-Fortschritt zahlen.

Wenn man zurückblicken wird, wird sich herausstellen, dass einige der mit dem Preis bereits ausgezeichneten, aber eigentlich unwürdige Politiker oder deren Anhänger bei der jetzigen Preisvergabe ihre Hände mit im Spiel hatten, die undemokratische und ausbeuterische Strukturen in der EU verewigen wollen - unter dem Vorwand eines edlen Zieles. Wenn Frau Merkel in der DDR, die in ihren Glanzzeiten die BRD – auch juristisch - als Klassenfeind bezeichnete, angepasst Gewerkschaftssekretärin war, wer garantiert dafür, dass diese Frau nicht auch hier nur dumm und angepasst und zu allem jederzeit bereit agiert- Hauptsache die Anerkennung der Welt ist sicher?

Das EU-Volk aber soll lt. Borroso jubeln, weil ihm, also jedem EU-Bewohner, der Friedensnobelpreis quasi persönlich verliehen worden ist.

Dieser Preis wird für die Absegnung einer evtl. EU-Verfassung derart missbraucht werden, dass den Völkern noch Hören und sehen vergehen wird.

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c++ 12.10.2012, 19:08
197.

Zitat von Palmstroem
Den Grundstein für das heutige Europa legten vor allem die Franzosen, etwa Robert Schuhmann! "Auf der Grundlage des Schuman-Plans vereinbaren schon 1951 Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande, ihre Kohle- und Stahlindustrie unter gemeinsame Verwaltung zu stellen und sie nicht länger zu Kriegszwecken gegeneinander einzusetzen."
Hauptziel des Vertrages war in der Argumentation Schumans die Sicherung des innereuropäischen Friedens durch die „Vergemeinschaftung“, also die gegenseitige Kontrolle, der kriegswichtigen Güter Kohle und Stahl, sowie die Sicherstellung dieser für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidenden Produktionsfaktoren.
Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl
Der Preis, den D dafür zahlte, war die Kontrolle Frankreichs über die deutschen Schlüsselindustrien.

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hman2 12.10.2012, 19:08
198. Banker

Zitat von CitizenTM
Die Griechen, die da den Feuer - Sirthaki tanzen, sind doch die selben, die sich diese korrupte Politiker und Banker Kaste, die ihr Land ausgeblutet hat, gewählt haben.Wenn man so eine lange Nase vom Lügen hat wie die Griechen dann müsste es doch ein Leichtes sein sich an die eigene Nase zu fassen.
Glauben Sie ernsthaft, in Griechenland würden Banker gewählt??

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dexvm 12.10.2012, 19:08
199. Liebes Europa

eins ist klar wir Europäer sind jetzt alle Nobelpreisträgerinnen- und träger und nicht die Politiker oder irgendwelche Vertreter/Innen. Vielleicht nimmt man den Preis und münzt jedem Europäer ein Cent-Stück. Das wäre mal eine schöne Geste.

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