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Friedensnobelpreis für EU: Euro-Skeptiker lästern über "Aprilscherz"
AP

Es ist ein willkommener Motivationsschub in der Krise: Mit Genugtuung haben europäische Regierungschefs den Friedensnobelpreis für die EU begrüßt. Die Europa-Skeptiker im Staatenbund aber sind außer sich über die Entscheidung - sie verhöhnen die Jury in Oslo.

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toskana2 12.10.2012, 19:28
230. einziges Europa

Zitat von sysop
(...)Die Europa-Skeptiker im Staatenbund aber sind außer sich über die Entscheidung - sie verhöhnen die Jury in Oslo.
Es musste so kommen!
Die Skeptiker, die gibt es seit Menschengedenken.

Hinzukommen die Unzufriedenen, die
Enttäuschten, die zu kurz Gekommenen.
Die Griechen, die Spanier und andere auch.
Auch das ist verständlich.

Europa funktioniert heute mehr schlecht als recht,
es gibt Mängel und es besteht Demokratisierungsbedarf in allen EU-Institutionen.
Weshalb auch der Nobelpreis eher Anlass
zur Besinnung denn zum Jubeln sein sollte.

Eines aber sollte für alle klar sein:

Dieses Europa ist das einzige, was wir haben.
Der Mars als Neusiedlungsort ist weit von uns entfernt.
Und wer meinte, Europa sei ein Geburtstagsgeschenk,
das uns auf dem Tablett präsentiert würde,
der ist einer Illusion aufgesessen.

Europa ist ein langer, langer Weg.
Mit Steinen gepflastert.

Ich meine, wer nicht bereit ist,
Geduld, Kraft und Ausdauer und das bisschen Idealismus aufzubringen,
um dieses Projekt zu begleiten,
der sollte sich innerlich davon verabschieden
und die Arbeit den anderen überlassen,
die gewillt sind, diese Arbeit zu Ende zu bringen.

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aramis45 12.10.2012, 19:32
231. Nein Danke!

Ich gebe hiermit meine "Bürger-Beehrung" zurück!

Hängt sie sonst wen um den Hals, verarscht
werde ich jeden Tag in diesem Europa!

Lest als Empfehlung von Prof. Sinn sein neustes Buch:

Deutschland in der Target Falle !

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PeerVanDijck 12.10.2012, 19:33
232. Wenn ich mir das Bild ansehe,

und dann den Artikel lese, komme ich zum Schluss, dass ich auch gleich Bild Online lesen kann. Was hat denn das Bild bitte mit dem Inhalt des Artikels zu tun?

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Liberalitärer 12.10.2012, 19:33
233. Gurken und Bananen

Zitat von mundi
... Leider haben die Politiker, mit Innenpolitik beschäftigt, den Menschen zu wenig über die Vorteile der Union informiert. Da mussten Gurken für negative Reklame herhalten. (Dabei haben die Händler eine Normierung erzwungen). ...
Ein wichtiger Punkt, der Lobbyismus muss wieder stärker weg, das EP in den Mittelpunkt und alles transparenter werden. Menschen machen immer Fehler und auch die EU als Organisation besteht aus Menschen. Neid, Missgunst, Liebe, Hass, Verrat, Korruption, Intrigen, ja, das gibt es alles. Die perfekte Union ist eine Illusion und Vorsicht mit einem Übermaß an deutschem Idealismus. Wäre alles perfekt, würde der Mensch vor Langeweile sterben. Das hätte wohl Blaise Pascal gesagt.

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kannmanauchsosehen 12.10.2012, 19:34
234.

Zitat von toskana2
Es musste so kommen! Die Skeptiker, die gibt es seit Menschengedenken. Hinzukommen die Unzufriedenen, die Enttäuschten, die zu kurz Gekommenen. Die Griechen, die Spanier und andere auch. Auch das ist verständlich. Europa funktioniert heute mehr schlecht als recht, es gibt Mängel und es besteht Demokratisierungsbedarf in allen EU-Institutionen. Weshalb auch der Nobelpreis eher Anlass zur Besinnung denn zum Jubeln sein sollte. Eines aber sollte für alle klar sein: Dieses Europa ist das einzige, was wir haben. Der Mars als Neusiedlungsort ist weit von uns entfernt. Und wer meinte, Europa sei ein Geburtstagsgeschenk, das uns auf dem Tablett präsentiert würde, der ist einer Illusion aufgesessen. Europa ist ein langer, langer Weg. Mit Steinen gepflastert. Ich meine, wer nicht bereit ist, Geduld, Kraft und Ausdauer und das bisschen Idealismus aufzubringen, um dieses Projekt zu begleiten, der sollte sich innerlich davon verabschieden und die Arbeit den anderen überlassen, die gewillt sind, diese Arbeit zu Ende zu bringen.
Danke, Sie sprechen mir aus dem Herzen.

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Bambusratte 12.10.2012, 19:35
235. unglaublich

Schon bei der Entscheidung Obama musste man an der Urteilskraft zweifeln. Jetzt wissen wir, sie haben nicht mehr alle Tassen im Schrank. Wir haben bürgerkriegsähnliche Zustände in Griechenland und Spanien. Die Demokratie lässt immer mehr zu wünschen übrig. Europa läuft ja so gut, dass Monti jetzt einen Gipfel zur "„Bekämpfung der anti-europäischen Strömungen“. braucht. Vielleicht kommen wir ja in Zukunft in den Knast, wenn wir etwas gegen die Arbeit der EU sagen.

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artikel.5 12.10.2012, 19:37
236.

Zitat von Helotie
Ein GS-Makkaroni leitet die EZB, ein GS-Grieche die EU - als Wiedergutmachung für erlittenes Unrecht -, ein Froschfresser darf Feldherr in Afrika spielen, und wir dürfen zahlen und das Maul halten. !

Letzteres wäre bei manchen Beiträgen ein Akt der Hygiene!

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Peet89 12.10.2012, 19:38
237.

Zitat von sysop
Es ist ein willkommener Motivationsschub in der Krise: Mit Genugtuung haben europäische Regierungschefs den Friedensnobelpreis für die EU begrüßt. Die Europa-Skeptiker im Staatenbund aber sind außer sich über die Entscheidung - sie verhöhnen die Jury in Oslo.
Danke, ich freue mich riesig über diese Auszeichnung, da alle Bürger Europas damit gemeint sind! Ich bin froh in dieser Union aufgewachsen zu sein und werde alles dafür geben, dass diese bestehen bleibt. :)

Lasst die Briten oder die sonstigen Skeptiker reden, das gehört nun mal dazu. Stammtischparolen sind eben leichter zu verstehen, als sich mit der Materie zu beschäftigen. Ich will damit nicht sagen, dass wir hier keine Probleme hätten - ganz im Gegenteil. Aber ich will damit sagen, das Europa es schaffen kann, endlich einmal in Frieden und ohne Vorurteile gegenüber Ländern oder bestimmten Volksgruppen leben zu können.

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Olaf 12.10.2012, 19:39
238.

Zitat von sysop
Es ist ein willkommener Motivationsschub in der Krise: Mit Genugtuung haben europäische Regierungschefs den Friedensnobelpreis für die EU begrüßt. Die Europa-Skeptiker im Staatenbund aber sind außer sich über die Entscheidung - sie verhöhnen die Jury in Oslo.
Och, menno! Die sind aber auch was fies, diese Euroskeptiker.

Aber auch sie gehören zu Europa und dürfen sich dazu äußern.

Es könnte daher auch eine Gelegenheit sein für die Eurofanatiker einmal innezuhalten und zu überlegen woran es liegt, dass große Teile von Europa offensichtlich nicht so von der EU begeistert sind.

Aber wir sind ja in Europa, Heimat der Ideologien und daher gewohnt Zweifler als Feinde zu sehen.

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kalle_lutz 12.10.2012, 19:39
239. Great Britannia

Zitat von sysop
Es ist ein willkommener Motivationsschub in der Krise: Mit Genugtuung haben europäische Regierungschefs den Friedensnobelpreis für die EU begrüßt. Die Europa-Skeptiker im Staatenbund aber sind außer sich über die Entscheidung - sie verhöhnen die Jury in Oslo.
Die Briten haben recht, oder glaubt jemand ernsthaft daran, dass es hier weitere 60 Jahre ruhig bleibt?

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