Forum: Politik
Friedrich Merz: Notebook gefunden, Sympathie verloren
ULRICH HUFNAGEL /EPA-EFE /REX

Vor ein paar Jahren verlor Friedrich Merz seinen Laptop an einem Taxistand. Sein Glück: Ein ehrlicher Finder gab das Gerät zurück. Jetzt äußerte sich der Finder in einem "taz"-Interview über Merz' "unverschämte" Reaktion.

Seite 39 von 69
wahrsager26 24.11.2018, 11:17
380. Könnte man vielleicht die Diskussion

'retten'? Ja,klingt eigenartig,macht aber Sinn! Wer von uns leitet ein Geschäft, eine Firma? Denn dann würde sich manches Urteil anders gestalten.In diesem Umfeld aber bewegt sich Herr Merz und ja, es können dann Fehler passieren.Wer dagegen pünktlich in den Feuerabend 'gleitet' weis im allgemeinen nichts von Pflichten , Anrufen,anderen Entscheidungen die zu treffen sind .Und dann auf Grund dessen ein vernichtendes Urteil fällen? Danke

Beitrag melden
stereopath 24.11.2018, 11:18
381. Media Bashing

Bitte liebes SPON-Team, fangt nicht an, wie die Bild und Co., uralte Geschichten zufälligerweise JETZT rauszuholen, die seit Jahren in der Schublade liegen. Das ist eine durchschaubares Manöver und das könnt ihr besser. So wird das Misstrauen in die Medien nicht besser, ganz im Gegenteil. Dass ist reine Stimmungsmache und nicht eure Aufgabe. Dass wisst ihr. Danke.

Beitrag melden
alfredo24 24.11.2018, 11:18
382. Geschichte vergolden lassen.

Ich nehme stark an, dass der damalige Obdachlose sich nun seine Geschichte vergolden lassen konnte. Er wird sicherlich für diese Geschichte ein Vielfaches vom Wert eines oder mehrerer Notebooks erhalten haben. Der Preis für diese Geschichte würde mich mal wirklich interessieren.

Beitrag melden
querulant_99 24.11.2018, 11:18
383.

Zitat von spopel15
die neoliberalen (=pseudoliberalen) Wohlstandschauvinisten. Von Menschlichkeit und Anstand keine Spur. Wer eine neoliberale und sozialdarwinistische Politik präferiert sollte Merz wählen.
Aber dafür müsste man dem Mann erst eine Chance geben, zu kandidieren!

Beitrag melden
prora01 24.11.2018, 11:20
384. Sturm im Netz

Dass nach soviel verflossener Zeit jemand, der Merz nicht nahe steht, eine eitle Story erzählt, um sich wichtig zu finden, ist für das transportierende Medium eher Armutszeugnis als Beweis gelungener Recherche und Abwägung. Dass SPON eben auch die taz zur Hilfe nimmt zum Füllen der eigenen Seiten rettet es nicht. Kleinkram, könnte man sagen, wenn dieser Journalismus nicht so krebsartig zerstörend wäre.

Beitrag melden
marlenevonda 24.11.2018, 11:20
385.

Zitat von Spätpubertierende
man einen gewöhnlichen Kleinmann gegen jemanden aufbringen, porträtiert man diesen als arrogant´und auf Kleinmann runterschauend, denn nichts bringt den Kleinmann mehr auf die Palme als, die eigene (vermeintliche) Nichtigkeit vor der Nase geführt und (vermeintlich) diejenigen die ihnen diese vor der Nase führen.
Und will man einen Narzissten auf die Palme bringen, konfrontiert man ihn mit der eigenen Erbärmlichkeit. Da reicht schon die geringste Kritik. Und schon twittert dieser wütend mit hochrotem Kopf unaufhörlich von der Palme herab. Siehe Trump...

Beitrag melden
wahrsager26 24.11.2018, 11:22
386. An mwroer. Nr358

Sie sollten vielleicht etwas 'begeisterter 'sein.Sicherlich haben Sie nicht ganz unrecht mit dem was Sie schreiben,aber bitte verfallen Sie nicht in den von Ihnen kritisierten Modus! Herr Merz würde dieses Land wohl noch am Besten nach außen vertreten -eine Zeitung mit vier Buchstaben liefert dazu eine Steilvorlage! Danke

Beitrag melden
haarer.15 24.11.2018, 11:23
387.

Zitat von tobias.seibel
Ich verstehe gerade dieses Spiegelbashing nicht. Wenn diese Geschichte tatsächlich so passiert ist, ist es Aufgabe der Medien darüber zu schreiben und dadurch auch zur Meinungsbildung beizutragen. Es wäre ja schlimm wenn das nur durch Aussagen der Beteiligten erfolgen würde. Und ja ich glaube dass es dem Finder viel bedeutet hätte wenn sich Herr Merz persönlich bedankt hätte. Das hat etwas mit Wertschätzung zu tun, die man gerade wenn man obdachlos ist nicht oft bekommt. Das Buch als Geschenk war dagegen ein Tritt uns Gesicht. Zum Glück muss ich dem CDU Vorstand nicht wählen!
Die Geschichte hat sich jedoch SPON nicht ausgedacht - sie ist real passiert und das nachweislich. Und ja - einer führenden politischen Kraft sollte man schon mehr Charakter und Bodenhaftung zutrauen.

Beitrag melden
dippegucker 24.11.2018, 11:23
388. Hat eigentlich mal jemand...

...die Möglichkeit in Betracht gezogen, daß die beiden "Wohnsitzlosen" den "Fund" künstlich herbeigeführt haben um eine Belohnung zu ergattern ?

Der Trick mit der Hauptmannsuniform zieht ja Heute nicht mehr recht, aber "ehrliche" Notebookfinder vom unteren Rand der Gesellschaft, das verkauft sich super.

Herr Merz hätte die Belohnung erstatten können wie er wollte, er konnte nur allses falsch machen, während die beiden "Unschuldslämmchen" jetzt kurz vor der Heiligsprechung stehen.

Laßt gut sein, Leute !

Beitrag melden
Das Pferd 24.11.2018, 11:24
389.

Zitat von rooonbeau
Ist noch abgehobener und unverschämter als Merz. Es ist unglaublich ehrlich von dem Obdachlosen, das ist mit Nichten selbstverständlich. ...................
natürlich ist das selbstverständlich.
hier die Rechtsnorm.
§ 965 BGB Anzeigepflicht des Finders
(1) Wer eine verlorene Sache findet und an sich nimmt, hat dem Verlierer oder dem Eigentümer oder einem sonstigen Empfangsberechtigten unverzüglich Anzeige zu machen.....

Was das wissentliche Verkaufen oder Behalten einer fremden Sache ist, regelt
§ 246 StGB
Unterschlagung
(1) Wer eine fremde bewegliche Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zueignet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.....

Hier lobt sich jemand, eine Straftat nicht begangen zu haben.
Ein Finderlohn wäre angezeigt gewesen, es besteht sogar ein Anspruch. Einen Anspruch nicht geltend zu machen, damit aber nach 14 Jahren an die Öffentlichkeit zu gehen, ist schon grenzwertig.

Beitrag melden
Seite 39 von 69
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!