Forum: Politik
Früherer SPD-Chef: Scharping warnt vor "lebensgefährlichem" Nein zur GroKo
DPA

Der ehemalige SPD-Vorsitzende Rudolf Scharping wirbt für die Zustimmung seiner Genossen zum Koalitionsvertrag mit der Union. Die sei entscheidend für das Überleben der Partei.

Seite 14 von 27
deglaboy 22.02.2018, 11:02
130. Wenn jetzt massiv die SPD-Grufties...

Schröder, Scharping, Münte, Clement herhalten müssen, um die Groko herbei zu manipulieren, muss es schlecht stehen um die SPD. Wenn jetzt noch Brandt und Wehner ausgebuddelt werden ganz schlecht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
capote 22.02.2018, 11:02
131. Die Alternativen

Bei einem JA zur GroKo gibt es ein "weiter so", die SPD bekommt nichts gebacken, denn es steht überall nur was von wollen, nicht von machen und dann kommt der Untergang der SPD 2021. Damit wird das Problem nur verschoben.

Bei einem NEIN zur GroKo ist die SPD Ihre Führungsspitze los und der Weg zur Erbeuerung mit neuen Köpfen frei. Frau Merkel will um jeden Preis Kanzlerin bleiben und wie Sie andeutete, gibt es dann eine Minderheitsregierung mit Ihr als Kanzlerin. Vergesst Neuwahlen, das kommt mit Merkel nicht in Frage.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kritischerdenker2 22.02.2018, 11:03
132. Stimmt

Bei der Umfrage geht es um die Zukunft der SPD.
Nur wer glaubt denn wirklich das ein Wähler so eine Pinochio-Truppe noch ernst nehmen kann?
Ein Koalitionsvertrag in dem das gleiche steht wie 2005 und bisher kaum etwas daraus umgesetzt wurde, dazu das NEIN, JA, NEIN, JA zur Groko.
Ich will kein Amt, ich will doch eine Amt, ich will jetzt doch kein Amt... Und dazu eine zukünftige Neo-Liberale SPD Vorsitzende, die mal wieder im Hinterzimmer ausgekungelt wurde...

Mal ganz ehrlich, wer seine Wahlstimme an so eine unberechenbare und unglaubwürdige Truppe verschleudert, der darf sich nicht wundern das die AfD immer stärker wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
archi47 22.02.2018, 11:05
133. Reden sie jetzt auch einer GroKo in Bayern das Wort?

Zitat von Bell412
Genau, ab in die Opposition, und wenn man mal gnädig sein will, dann vielleicht irgend eine vorgeschlagene Kleinigkeit der Minderheitsregierung(???) abnicken. Und sich selbst dann in der Opposition "erneuern". Das machen die Genossen ja z.B. in Bayern seit ca. 60 Jahren? Dem Lande Bayern hats wenigstens nicht geschadet. Im Gegenteil. Also los: zur Sonne, zur Freiheit, zur Opposition, ab in die Vergessenheit.
Die CSU regiert dort 20 Jahre länger als die SED die DDR. Lediglich am Anfang nach dem Krieg gab es zwei SPD-geführte Regierungen unter MP Högner, der wir eine immer noch fortschrittliche Bayerische Verfassung verdanken.
Aber auch in Bayern war die SPD danach schon mal bei 36%, ohne sich in einer GroKo verbiegen zu müssen.
Die meisten Kommunen, vor allem Großstädte sind seit Jahrzehnten SPD-regiert. Schon richtig, dass dieser Mix nicht geschadet hat. Aber eben in getrennten Lager antreten und auch marschieren, damit der Wähler Unterschiede wahrnimmt.
Nun ist Berlin nicht München und Deutschland insgesamt hat eine demokratische Alternative durchaus verdient.
Die Regel ist dabei, wenn die eine regiert, geht die andere in die Opposition und führt sich an.
Nach dieser Regel hat sich die SPD aufgegeben und empfiehlt die AfD ihren Wählern als führende Oppositionspartei und Wahrerin ihrer Belange.
Oder wie sonst läßt sich ihr Verhalten interpretieren???

Beitrag melden Antworten / Zitieren
almiwo 22.02.2018, 11:05
134. Nein

Was sagte Scharping : "Die SPD ist keine Selbsterfahrungsgruppe. Wir sollten immer mit dem Anspruch antreten, Zukunft für die Mehrheit der Gesellschaft zu gestalten."
Ja, das sollte die SPD. Aber sie macht es seit Schröder nicht mehr, sondern hilft der reichen Minderheit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tarelsun 22.02.2018, 11:05
135. SPD bald tot

Sind wir realistisch.. Es wird sowieso zur GroKo kommen... Danach wird die SPD aus dem Bundestag fliegen und niemand weiß warum... Dann ist wieder jeder fassungslos... Wie immer eben... Ein Nein wäre intelligent. Und genau deshalb wird es nicht kommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ezechiel 22.02.2018, 11:06
136. GroKo oder nicht Groko, das ist ....

egal. Für die SPD wird es weiter nach unten gehen, weil sie die Interessen ihrer Wählerschaft in den letzten Jahren nur mangelhaft vertreten hat. Die Hessen-Wahlen im Oktober werden den Trend bestätigen. Ich bin schon jetzt auf die Erklärungen von Herrn Schäfer-Gümbel gespannt. Mit GroKo werden allerdings einige SPD-Oberen noch für 4 Jahre Ämter und Posten haben. Aber nein, Frau Barley hat gestern Abend bei Maischberger erklärt, dass dies keine Rolle spielt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neanderspezi 22.02.2018, 11:10
137. Großartig, welches Urgestein die GroKo noch herbeireden möchte

Erstaunlich, wie sich die Alten bei den Sozen der GroKo und damit Merkel hingeben. Das muss für sie etwas Wärmendes haben, Gefühl der Nähe zueinander und füreinander und ein erhaltendes Fluidum, die Angst einer politischen Fliehkraft ausgesetzt zu werden, was sich den Jungen noch nicht zu offenbaren scheint. Je umfassender die zu bearbeitende Themenvielfalt sich zeigt, desto schreckhafter kommen die alten politischen Schutzheiligen aus der Versenkung und reklamieren Bestandswahrung. Es muss wahrhaftig ein unverzeihlicher Fehler gewesen sein, dass die Spitzenleute der Basis die Zustimmung zu der GroKo-Nötigung, der sie sich zu unterwerfen bequemten, gewährt haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stefan1904 22.02.2018, 11:10
138. Das Gegenteil ist der Fall

Kaum ein SPD-Wähler hat wirklich Lust auf die GroKo, daher stürzt die SPD aktuell in Umfragen ab.

Sollten die Mitglieder wirklich mit Nein stimmen, dann kommen die Wähler zurück, die gegen eine GroKo sind. Und diejenigen, die der SPD immer noch die Treue halten, werden sich nicht wegen einem Nein von ihrer Partei abwenden.

Als Schulz vor exakt einem Jahr die sozialen Ungerechtigkeiten in Deutschland ansprach lag die SPD in bundesweiten Umfragen vor der CDU. Ein Kanzlerkandidat vom linken Flügel der SPD würde die CDU bei Neuwahlen richtig unter Druck setzen. Viele haben die CDU doch nur gewählt, weil sie Schulz keinen Wandel zugetraut haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sansibar1 22.02.2018, 11:11
139. Quatsch, Herr Scharping....

Herr Scharping (wo war der eigentlich die ganze Zeit ?) macht den gleichen Fehler, den viele andere SPD-Protagonisten mit aktueller und verblichener Bedeutung machen.
Zitat Scharping:....Neuwahl wäre "ein lebensgefährliches Risiko für die SPD"...
Man kann solch älteren Herrn wie Scharping wohl nicht mehr vermitteln, dass das krampfartige Festhalten an der Macht und die Angst vor den Wählern der SPD jede Chance nimmt, sich zu erneuern.
Klar, Oppostion ist Mist, heist es bei Leuten mit der Geisteshaltung eines Franz Müntefering. Aber sie bietet auch Chancen, sich als politische Richtung neu zu ordnen, viel mehr Chancen als in einer von Merkel geführten Regierung. Und so furchtbar viele Chancen wird die SPD in der aktuellen Parteienlanschaft nicht mehr bekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 27