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Früherer SPD-Chef: Scharping warnt vor "lebensgefährlichem" Nein zur GroKo
DPA

Der ehemalige SPD-Vorsitzende Rudolf Scharping wirbt für die Zustimmung seiner Genossen zum Koalitionsvertrag mit der Union. Die sei entscheidend für das Überleben der Partei.

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charly11 22.02.2018, 09:07
60. Schoon lange vorhergesagt ....

Ich will ja nicht besserwisserich daher kommen. Aber schon kurz nach der Einführung der Agenda 2010 habe ich prophezeit, dass sich die SPD einmal sehr über die 5 % Hürde ärgern wird, wenn sie nicht Folgendes veranläßt: Trennung von den für die Agenda mit verantwortlichen Führungskräften. Entschuldigung ans Volk für dieses Agenda Desaster ! Danach Eingehen einer sinnvollen Koalition mit solchen Parteien, die die soziale Gerechtigkeit und den sozialen Ausgleich schon immer auf ihren Fahnen stehen hatten, ob das nun eine erneuerte Linkspartei ist oder eine neue linke Sammlungsbewegung, ist ziemlich egal. Nur so wird wieder was draus. Und das wäre für Deutschland dringend nötig.

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quark2@mailinator.com 22.02.2018, 09:08
61.

Scharping was genau in der Mitte der Dinge, als die Wurzel des heutigen Elends der SPD gepflanzt wurde. Das Mann sollte lieber nichts dazu sagen, solange er nicht glaubhaft zur Rücknahme der Agendapolitik aufruft. Die SPD wird nur nach einer Rückkehr zur Sozialpolitk gebraucht. Solange das nicht passiert, wählt man CDU oder Links, aber doch nicht diese unsicheren Kandidaten.

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winello 22.02.2018, 09:09
62. Dieselbe Partei

CDU und SPD unterscheiden sich in entscheidenden Punkten heute kaum noch, wenn man vom "blahblah" für die Wählerschaft absieht. Eine neue Regierung die vorher eigentlich abgewählt wurde steht bei den Wählern auf dünnem Eis.

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gekreuzigt 22.02.2018, 09:09
63. Wenn Scharping und Schröder dafür sind,

kann es für einen Sozialdemokraten eigentlich nur noch eine Wahl geben.

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mirdochwurscht 22.02.2018, 09:09
64. Demokratie kann doch funktionieren

Gerade dann wenn eine Volkspartei für die Untaten der Vergangenheit, z.B. Ausverkauf des Sozialsystems, abgestraft wird. Scheinbar hängt Planschi-Scharping noch am Tropf der SPD und hat jetzt Angst dass bei einem Nein auch für ihn keine Krümel mehr abfallen. Ich kann nur hoffen , dass es zu Neuwahlen kommt und die Regierenden zu einem zukunftsweisenden Programm gedrängt werden. Nebenbei hoffe ich auch für die FDP dass sie unter die 5% -Marke fällt. Sich wählen zu lassen und dann nicht regieren zu wollen ist schon reichlich unverschämt. Und die Ausflüchte von wegen Sie kann das Regierungsprogramm nicht mittragen ist ja wohl lächerlich, als wenn jemals ein Politiker sich hiervon hätte abbringen lassen . Da hatte wohl jemand Angst das er liefern muss.

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qoderrat 22.02.2018, 09:13
65.

Zitat von Listkaefer
... dass das Schmierenblatt Bild keine Gelegenheit auslässt, der SPD einen Tritt zu versetzen. Dasselbe gilt offensichtlich für den durchschnittlichen Foristen bei SPON. Da äußert sich ein Scharping, und die Meute hier verschüttet natürlich reflexartig kübelweise nichts als Häme. War ja klar!
Wobei das schon einen grossen Unterschied macht. Die Bildzeitung ist leider immer noch mit Abstand die meistgelesene Zeitung in D und damit meinungsbildend, ob einem das gefällt oder nicht.

Ob hier der enttäuschte Forist ein bisschen Ärger ablässt oder nicht, interessiert real betrachtet doch keinen Menschen, die Reichweite dürfte minimal sein. Wäre mal interessant eine Statistik zu sehen wie viele denn wirklich die Kommentare lesen.

Davon abgesehen halte ich es auch nicht für der Sache förderlich, wenn sich ausgerechnet Leute mit Verdiensten in der Bundespolitik wie Hr. Scharping oder Hr. Steinbrück äussern, das kann man dann schon als Empfehlung zum Gegenteil auffassen. Dass ausgerechnet die Leute, die für die aktuelle Vertrauenskrise der SPD persönlich mitverantwortlich sind, jetzt um Vertrauen bitten, hat schon etwas absurde Züge.

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pit.duerr 22.02.2018, 09:13
66. Wieso bitte schön,

kapieren die jetzigen und einstigen Parteioberen eigentlich nicht, das ein Ja und ein Nein zur Groko, für die SPD das gleiche Resultat haben kann. Egal, wie sich jetzt entschieden wird, die Partei bleibt bei 15% plus -X . Nur das es bei einem Ja für die Groko wesentlich schwerer wird die ehemaligen überzeugten Sozialdemokraten wieder zurück zu gewinnen. Ein Ja nützt nicht der Partei ,nur den Politbonzen, die am Trog sitzen wollen. Ganz nach dem Motto: Nach mir / uns die Sintflut!!

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qoderrat 22.02.2018, 09:16
67.

Zitat von Guerilla_77
Für Deutschland, so wie sie es so gerne sagt, muss auch bedeuten eine Koalition mit der AFD(von der Union aus) zu verhindern und das bedeutet sich die nächsten 4 Jahre ausserhalb der GroKo so frisch zu machen das sie VOR der AFD bleibt.
Das ist ein beängstigender Gedanke, vor allem weil mir als erstes die Replik einfällt, da können wir nur hoffen dass die Afd sich entweder selbst zerlegt oder so weit nach rechts abdriftet dass sie auch für den Protestwähler zu extrem werden.

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geris 22.02.2018, 09:18
68. Wenn alle Seeheimer

... für die GroKo sind, kann es für die SPD nur gut sein, wenn sich die Jusos mit ihrer Anti-GroKo-Kampagne durchsetzen.

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Havel Pavel 22.02.2018, 09:19
69. Dass dieser Komiker sich sich noch aus der Deckung traut

Super Idee dieses Jahrhundertpolitikers sich nochmal zu melden. Viele Ältere werden sich noch gewiss an die vielen lustigen Eskapaden deses Herrn und dessen ruhmreichen Abgangs erinnern. Ob er durch seine gut gemeinten Äusserungen seiner Partei weiterhilft oder ihr eher einen Bärendienst erweist wird sich zeigen. Aber was macht es schon, bei sovielen Versagern innerhalb der SPD kommt es auf einen mehr oder weniger schon gar nicht mehr an, der Wähler weiss ohnehin was in dieser Partei sich so alles abspielt und wird seine Konsequenzen daraus ziehen!

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