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Früherkennung: Gröhe will Vorsorgeuntersuchungen für Grundschüler
DPA

Gesundheitsminister Gröhe will das System der Vorsorgeuntersuchungen für Kinder ausweiten. Bisher gibt es nach dem Schuleintritt eine große Lücke. Künftig soll es bis zum 18. Lebensjahr drei weitere Untersuchungen geben.

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dererzer 08.12.2014, 09:57
20. Ich finde es gut

damit wäre so manche Misshandlung oder Krankheit früher aufgefallen. Ich kann das Gefasel von wegen "Bevormundung" und "Kontrollwahn" nicht verstehen. Was soll daran falsch sein sich um das Wohl der Kinder zu sorgen? Haben da etwa Eltern Angst, dass was Schlimmes ans Licht kommen könnte...?

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auf_dem_Holzweg? 08.12.2014, 09:57
21. es ist dir richtige Richtung...

endlich mehr auch für Kinder in Deutschland zu tun.
Natürlich gibt es viele Menschen die bis Mitte 40 kerngesund sind - wenn diese Maßnahme aber auch nur EIN Menschenleben rettet so ist es die richtige Entscheidung! Und viele Eltern kümmern sich nicht ausreichend um ihre Kinder - wer selbst Kinder hat und diese zur Grundschule schickt der wundert sich oft in welchem Gesundheitszustand manche ihre Kinder zur Shcule schicken. Und eben diese Kinder sehen fast nie einen Arzt.
Eben deswegen sind ein paar Routine-Untersuchungen nur richtig.
Schade, daß der Plan wegen der Regierung scheitern wird. Hier geht es nur um die schwarze Null und um die Wirtschaftsbosse, deren Interessen gedeckt sein müssen. Sich um Kinder zu kümmern steht nicht auf dem Plan.

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maikäfer 08.12.2014, 10:02
22. Profilneurotischer Quatsch

Die sollten lieber U 1-9 engmaschiger knüpfen, da die Untersuchungen zu oberflächlich sind und Kinder mit Entwicklungsverzögerungen schnell und unerkannt durchflutschen.

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StefanXX 08.12.2014, 10:09
23. Egozentrische Sichtweise

Zitat von tims2212
...sich aber jemand für einen Posten im Ärzteverband!Also ich bin jetzt Mitte 30 und hab den zweiten BSV hinter mir.Ansonsten bin ich Kerngesund und die meisten meiner Altersgenossen auch! Hätte uns die weitere Vosorge IRGENDWAS gebracht? Eher nein. Sind Haus- und Kinderärzte am knappsen? Eher ja! Also Herr Gröhe: Worum gehts hier? Die KK Beiträge hoch zu halten? Die Kinderärzte zu unterstützen, weil man nich mehr leugnen kann, das es einfach zu viele bzw. ungerecht verteilte Ärzte gibt?
Es geht hier aber nicht um SIE und Ihre persönlichen Erfahrungen, die sind in diesem Zusammenhang völlig irrelevant und in keinster Weise repräsentativ. Schon mal drüber nachgedacht dass es evtl. auch Kinder gibt die nicht kerngesund sind so wie Sie? Und die vielleicht ein schwieriges Elternhaus haben? Die unterernährt sind .. die misshandelt werden. Das gibt es alles nicht, weil es ja bei Ihnen und in Ihrem Bekanntenkreis nicht vorkommt, weil Sie sind ja kerngesund und deshalb braucht man sowas nicht, nicht wahr?

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SabineHäberle 08.12.2014, 10:17
24.

Zitat von StefanXX
Es geht hier aber nicht um SIE und Ihre persönlichen Erfahrungen, die sind in diesem Zusammenhang völlig irrelevant und in keinster Weise repräsentativ. Schon mal drüber nachgedacht dass es evtl. auch Kinder gibt die nicht kerngesund sind so wie Sie? Und die vielleicht ein schwieriges Elternhaus haben? Die unterernährt sind .. die misshandelt werden. Das gibt es alles nicht, weil es ja bei Ihnen und in Ihrem Bekanntenkreis nicht vorkommt, weil Sie sind ja kerngesund und deshalb braucht man sowas nicht, nicht wahr?
Und, um es nicht zu vergessen: Geld kostet's auch noch!! ;-)

Vieleicht könnten einige Kinder, die misshandelt/schlecht versorgt werden, so viel früher erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.
Ich würde es diesen Kindern wünschen.

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zickezackehoihoihoi 08.12.2014, 10:22
25. Sie scherzen

Zitat von egal
Aber den kinderärzten und Hausärzten soll der Hintern gepudert werden. Eigentlich bräuchte man diese kaum, wenn es eine ordentliche Kommunikationsschnittstelle zwischen den Fachärzten gäbe.
hoffe ich. Mich würde interessieren, ob Sie den Schneid hätten, dies auch der KÄ meiner Steppkes ins Gesicht zu sagen.

Ich jedenfalls, sehe meine Kinder in guten Händen.

Danke.

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townsville 08.12.2014, 10:36
26. Dummheit kaum behandelbar

schon witzig, dass 90% der Kommentatoren den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden haben. Die Untersuchungen sind weder neu noch verpflichtend, sie sollen nur generell von den KK bezahlt werden, was bisher nicht der Fall ist. Wer sie heute will, muss selber zahlen. Das soll wegfallen, sonst nix.

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townsville 08.12.2014, 10:40
27.

Mit 30 "zwei BSV, aber sonst gesund". Toll, junger Mensch mt chronischem Rueckenleiden, liegt wochenlang Arbeitgeber und KK auf der Tasche, vermutlich mit 50 arbeitsunfähig und in Dauerbehandlung mit horrenden Kosten. Toll, dass sie "sonst gesund" sind und Vorsorge was überflüssiges fuer Weicheier ist.

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rolf.piper 08.12.2014, 10:51
28. Reihenuntersuchungen in der Schule

sind gut und wichtig, wohlgemerkt, in der Schule! D.h. es muss Schulärzte geben bzw. Kinderärzte, die turnusgemäß Schulen aufsuchen. Das Gerede von Notwendigkeit bzw. Einschränkung der persönlichen Entscheidungsfreiheit ist, freundlich gesagt, nicht hilfreich. Und wenn´s nur eines ist, dessen Kranksein o.ä. abgeholfen werden kann, schon da hat sich diese Art Untersuchungen gelohnt. Einige, die so klug daher reden, sollten auf ihre Deutschkenntnisse achten, aber das ist leider schon zu spät: was Hänschen nicht lernt...

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klugscheißer2011 08.12.2014, 10:58
29. Bei Margot Honecker abgeguckt?

Oh hat er das von Margot abgeguckt?
In der DDR waren regelmäßige Untersuchungen der Kinder im Schulalter in den 70ern Pflicht.
Da kamen sogar in entlegenste Schulorte mobile Röntgenzüge und Ambulanzen. Zwei bis drei Tage blieben diese an der Schule, bis alle Kinder untersucht waren. Schwerpunkt: Lungenerkrankungen, Wirbelsäulenschäden etc.
Heututage setzt das moderne von Krankenkassenmitgleidern hoch finanzierte Gesundheitssystem mal abgesehen von der pflichtgemäßen Einschulungsuntersuchung auf Freiwilligkeit und Einsicht der Eltern. Und die gehen mit ihrem Sprössling nur dann zum Arzt, wenn er krank ist.

Würde man tatsächlich heute bei Schulkindern regelmäßige Untersuchungen einführen, dann wohl mit dem Schwerpunkt Bewegungsarmut und Fettleibigkeit.

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