Forum: Politik
Frust bei Republikanern: Aufstand der Rechtsausleger
AP

Die US-Republikaner stürzen sich in die nächste Schlacht: Nach der Niederlage von Mitt Romney tobt in der Partei eine Kursdebatte, besonders die konservative Tea-Party-Bewegung lässt ihrem Frust freien Lauf. Die Partei könnte noch weiter nach rechts rücken.

Seite 1 von 8
TangoGolf 07.11.2012, 17:50
1. bitte:

Zitat von sysop
Die US-Republikaner stürzen sich in die nächste Schlacht: Nach der Niederlage von Mitt Romney tobt in der Partei eine Kursdebatte, besonders die konservative Tea-Party-Bewegung lässt ihrem Frust freien Lauf. Die Partei könnte noch weiter nach rechts rücken.
Von "der Partei" zu schreiben ist typisch für europäische Kommentatoren - aber sachlich falsch! Auch wenn es eine zunehmende Polarisierung entlang der Parteilinien festzustellen gibt, so ist jene Bezeichnung eine Vereinfachung, die mehr verwirrt, als die politische Wirklichkeit der USA zu beschreiben - das sollte bitte unterlassen werden. Ebenso wie ähnlich grausame Formulierungen wie "die oppositionellen Republikaner" oder gar nur "die Opposition"!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
toniclif 07.11.2012, 17:51
2. Mit Puerto Rico als 51. Staat

wird es für die Tee Liebhaber nicht leichter.

Auch wenn jetzt das Geheule groß ist, auch 2016 kommen sie nicht um einen moderaten Herausforderer herum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rst2010 07.11.2012, 17:56
3. 'minderheiten erreichen'

das, was die weiße 'elite' für eine minderheit hält, ist schon lange keine mehr (hispanics, farbige, demokraten, liberale, linke;-))
.. oder sie sehen ihre felle davonschwimmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
prince62 07.11.2012, 17:59
4. Hört doch endlich mal auf!

Zitat von sysop
Die US-Republikaner stürzen sich in die nächste Schlacht: Nach der Niederlage von Mitt Romney tobt in der Partei eine Kursdebatte, besonders die konservative Tea-Party-Bewegung lässt ihrem Frust freien Lauf. Die Partei könnte noch weiter nach rechts rücken.
Na und, wenn juckt´s?

Bitte, bitte SPON, hört jetzt endlich mal mit dieser ständigen US-Themenberieselung auf, gibt es denn in Deutschland und Europa wirklich nichts berichtenswertes?

Die Wahl in den USA ist Gott sei Dank vorbei, laßt die Amis jetzt in ihrem eigenen Dreck baden, das machen die ja eh so gerne!

Es könnte natürlich auch sein, daß gerade die deutschen Medien, egal ob Print oder TV vor lauter tiefen Bücklingen und unterwürfigem (hündischem) Verhalten gegenüber den USA jetzt erst recht den Rücken nicht mehr gerade kriegen, ist ja nicht gerade gesund, anderen immer ganz tief gebückt irgendwo reinzukriechen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lutzdonnerbolzen 07.11.2012, 18:17
5. @prince62

Wem die internationale Berichterstattung nicht gefällt, der lese halt statt dessen die regionalen Tageblätter. Dort wird dann Spannendes über Kaninchenzüchtervereine, Karnevalsvereine und Lokalpolitik berichtet. Aber bitte nicht den eigenen Anti-Amerikanismus und Provinzialismus hier in den Kommentarspalten auskotzen. Merci!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
el-gato-lopez 07.11.2012, 18:19
6. Nix gelernt

Zitat von sysop
Die US-Republikaner stürzen sich in die nächste Schlacht: Nach der Niederlage von Mitt Romney tobt in der Partei eine Kursdebatte, besonders die konservative Tea-Party-Bewegung lässt ihrem Frust freien Lauf. Die Partei könnte noch weiter nach rechts rücken.
Wer einen endgültigen Beweis für die Verflüchtigung des letzten Rests an politischem Sachverstand innerhalb der GOP braucht, findet ihn in dieser Debatte. Nach dem Debakel des Hetzers Goldwater in den 60ern bewegte sich die GOP vernünftigerweise wieder hin zur Mitte und einem pragmatischen Wertkonservatismus. Heute ist die Antwort auf eine gescheiterte radikal-rechte Politstratege? Richtig - noch weiter nach rechts rutschen. Die Angst vor einer Abspaltung der Tea Party Spinner scheint innerhalb der GOP gigantisch zu sein - deshalb versucht man sie mit dem radikalen Paul Ryan ruhigzustellen. M.E. könnte das am Ende ziemlich in die Hose gehen, wenn sich u.U. eine moderat-konservative Gruppe von der GOP abspaltet, die bei Mittewählern einige Chancen hätte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
shokaku 07.11.2012, 18:20
7. Hier könnte ein Titel stehen

Zitat von sysop
Die Partei könnte noch weiter nach rechts rücken.
Wenn sie das machen, so wird diese Partei in Zukunft wohl keine Rolle mehr spielen. Bei denen wäre ja langsam selbst Reagan ein Linksextremer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
prologo1 07.11.2012, 18:22
8. Genauso kommt es bei uns auch, denn.....

Zitat von sysop
Die US-Republikaner stürzen sich in die nächste Schlacht: Nach der Niederlage von Mitt Romney tobt in der Partei eine Kursdebatte, besonders die konservative Tea-Party-Bewegung lässt ihrem Frust freien Lauf. Die Partei könnte noch weiter nach rechts rücken.
.....denn die Mitterechts zerstrittenen Schlaftabletten Parteien CDU/CSU/FDP mit ihrer alternativlosen aussitzer murks Merkel Chefin, die werden jetzt überholt von einem dynamischen, und öffentlichen, und ehrlichen, Transparenzforderer Steinbrück, links überfahren!!

Steinbück treibt diese Klientelkoalition doch schon täglich wie eine angeschlagene Wildsau durchs Dorf, und diese flaschen Koalition liefert doch täglich neue Munition dazu.

Jetzt der durchsichtige Praxisgebühren Bestechungsversuch der FDP, dazu der dämliche Betreuungeldunsinn, über den jeder schon einen Lachkrampf bekommt!

Alle warten schon auf die nächste EURO Rettungs- und Griechenlandlüge von Opa Schäuble und murks Merkel!! Das wird genau so spannend zuzuschauen, wie OBAMA jetzt die Reps vorführen wird. Die streiten ja auch schon unter sich, wie man hier lesen kann.

Das wird noch richtig spannend hier, oder.....?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
box-horn 07.11.2012, 18:43
9.

Zitat von sysop
Die US-Republikaner stürzen sich in die nächste Schlacht: Nach der Niederlage von Mitt Romney tobt in der Partei eine Kursdebatte, besonders die konservative Tea-Party-Bewegung lässt ihrem Frust freien Lauf. Die Partei könnte noch weiter nach rechts rücken.
naja, man sollte vielleicht nicht den Fehler machen, die Republikaner auf die Tea-Party-Bewegung zu reduzieren. Und ob die tatsächlich weiter nach außen driftet, wenn sich die erste Aufregung gelegt hat, bleibt abzuwarten.
Viele "Werte", für die sie stehen, sind historisch "uramerikanisch" und lassen sich auf die "Frontier"-Haltung der Siedler zurückführen.
Sowohl ihre Abneigung zu gegen "zu viel Staat" als auch ausgeprägtes persönliches soziales Verantwortungsbewußtsein - nicht der Gesellschaft, sondern des Einzelnen, was ihnen hierzulande immer gerne abgesprochen wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8