Forum: Politik
Führungsanspruch in EU: Kauder bringt Briten gegen Deutschland auf

Die Großbritannien-Schelte von Unionsfraktionschef Kauder sorgt für Ärger auf der Insel: Berlin und London hätten sich in der Euro-Krise völlig zerstritten, heißt es in der "Times". Das Treffen zwischen Kanzlerin Merkel und Premier Cameron am Freitag könnte ungemütlich werden.

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E0Neun 16.11.2011, 23:17
150. Deutschland, übernehmen Sie!

Landauf landab wird Deutschland ermahnt, eine Führungsrolle innerhalb der EU und insbesondere bei der Bewältigung der Schuldenkrise zu übernehmen. Besonders Briten und Amerikaner tun sich da hervor.

Aber wehe, wenn diese Führung dann konkret beansprucht bzw. wahrgenommen wird! Wie von Kauder jetzt. Dann glauben die Briten anscheinend dem Autor Moers "Adolf, die Nazi-Sau" sei wieder auferstanden und errichte nun das vierte Reich.
Also Führung schon, aber bitte sehr eher im Sinne "guter Führung", so, wie sich die Herrschaften das vorstellen. Sie sagen "Führung übernehmen", sie meinen aber "Rechnung übernehmen", sonst setzt es was.
Wie sieht das konkret aus? Die EZB darf mit Deutschlands Segen weiterhin Anleihen der Schuldnerländer bis zum Umfallen aufkaufen, zumindest solange, bis die Herrschaften ihre alle verkauft haben.

Wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen!

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berpoc 17.11.2011, 09:18
151. have a look

Zitat von Michael Giertz
Vergessen wir einfach mal die Briten. Die sind nicht in der Eurozone drin und auch sonst nicht gerade produktive EU-Mitglieder.
Gute Idee.

Zitat von Michael Giertz
Am besten, liebe Briten, tretet aus. Ist besser für das Commonwealth. Die EU ist ohnehin am Ende, egal, welche Sprache da gesprochen wird.
Da schaun wir doch erstmal. Ich sage, so wird es nicht kommen, im Gegenteil.

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italianofan 17.11.2011, 09:26
152. Also Leute ich sage: Ihr seit Spitze

Zitat von Transmitter
Als Brite würde ich mich auch über die Kauder'schen Anwürfe ärgern. Deutschland spielt sich schon wieder als Lehrmeister für andere Völker auf. Beispielsweise kann man doch nicht Griechenland ....
---
jedes Wort von Ihnen ist mein Denken.
Dazu: ist die Politik schon wieder so weit wie sie es seit 100erten Jahren war? Ja., selbstherrlich und alles muß sein wie wir Politiker es wollen. Wo hat uns das vor Äonen hingebracht? In Verwirrungen und Kriege und Leid. Wo will die Politik hin? Macht über Europa, über die ganze Welt.
Nach dem Krieg, waren WIR Deutschen mit uns beschäftigt. Erkannen was war und Formten UNSER Deutschland zu dem was es bis zu den 70ern war. Außenpolitisch biegsam und anpassend und heute nach dem Motto von ADOLF: heute gehört uns Paris, Morgen die ganze Welt.
Gierig, Raffsüchtig, Machthaberisch, wie vor Urzeiten.
Wenn wir Libyen helfen wollen, so ist es unsere Politik die den Libyern klar macht, DASS wir das RICHTIGE machen und anderes Verkehrt. Wir machen schon lange nicht mehr das RICHTIGE.
Ihnen allen eine schöne Zeit und die Politik die dem Volk nahe steht

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Zuversicht7 17.11.2011, 09:34
153. Meine volle Zustimmung zu Ihrem Beitrag.

Zitat von chgogolok
Meine volle Zustimmung zu Ihrem Beitrag. Dieses Mal könnte es aber sein, dass Großbritannien resp. Cameron etwas übertaktiert haben. Der Handlungsdruck in der Eurozone ist .....
Meine volle Zustimmung zu Ihrem Beitrag.
Zumal jetzt der Cousin über dem grossen Teich sich neu orientiert!
siehe:
http://www.spiegel.de/politik/auslan...798305,00.html

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Michael Giertz 17.11.2011, 09:57
154. Hoffnung

Zitat von berpoc
Da schaun wir doch erstmal. Ich sage, so wird es nicht kommen, im Gegenteil.
Also meine Hoffnung ist schon, dass die "alte EU" endlich zusammenklappt und Platz für was neues schafft.

Zum Beispiel ein demokratisches Europa, dessen erste Pflicht gegenüber dem Souverän (= die Völker) besteht und nicht dem Kapital.
Da dürfen dann auch die Briten wieder am Tisch sitzen, wenn sie denn wollen. Wenn sie akzeptieren, dass Deutschland ein ebenbürdiger Partner ist und kein Zahlemann.

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peterhausdoerfer 17.11.2011, 14:22
155. Sie verwechseln

Zitat von Thomasius111
ist, uns ständig zu schämen, Deutsche zu sein oder ständig nachzufragen, ob man uns auch lieb hat.
deutsche Medien mit deutschen Bürgerinnen und Bürgern.

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TheBrain 18.11.2011, 14:15
156. Lieber John Blank,

Zitat von JohnBlank
Und, Kauder hat nur das getan, was in England passiert. Die Bürger dort sind gegen die EU, die Eliten sind für die EU, weil die Elite am meisten von der EU profitiert.
Die Bürger sind bei uns auch gegen die EU.

Zitat von JohnBlank
Und, England will die Vorteile der EU genießen, aber nicht die Nachteile.
Und welche Vorteile wären das? Ich kann nur Nachteile erkennen, gerade für ein liberales Land, wie England.
Zitat von JohnBlank
Die EU ohne die nervigen Engländer wäre besser und erfolgreicher.
Geht es auch etwas weniger rassistisch?

Zitat von JohnBlank
Die Engländer sollten sich entscheiden, was sie wollen.
Das dürfen sie leider nicht. Genausowenig wie wir es dürfen.
Wenn hier gewä*lt würde wäre doch klar, wie die Entscheidung ausfallen würde.

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woitschi 19.11.2011, 13:22
157. Kauder bringt Briten gegen Deutschland auf

Nachdem das Land der "industriellen Revolution" in erster Linie von seinem Finanzplatz London lebt, verwundert es eigentlich nicht, daß Cameron gegen eine solche Steuer ist, wie der "Cousin" jenseits des grossen Wassers...
Und genau wegen dieser engen Bindung kam und kommt mir England vor wie das Trojanische Pferd im Schoß der EU, es gut mir leid, aber man kann denen einfach nicht trauen...
(genauso wenig übrigens, wie man dem Papandreou und Berlusconi trauen konnte, die beide gottseidank inzwischen "weg vom Fenster" sind... Natürlich kann man diese Personen nicht in einen Topf werfen, da erscheint Cameron zweifellos als der seriöseste, aber um das Ganze objektiv beurteilen zu können, müßte man mehr von den ganzen Vorgängen bzw. von Wirtschaft und wie sie funktioniert oder funktionieren sollte, verstehen. Da dies nicht der Fall ist, und dies wohl auch nicht gewünscht wird, ist es leicht, das eigene Volk hinters Licht zu führen und dann vor vollendete Tatsachen zu stellen...
Kurz, ich persönllich traue Cameron und den Engländern überhaupt nicht, genauso wenig der Aussage, ohne England ginge es nicht, wir wurden in den letzten Wochen schon so oft verschaukelt und falsch informiert, da bleibt das Vertrauen, nicht zuletzt auch in die eigenen Medien, irgendwann zwangsweise auf der Strecke! Traurig, aber wahr!

Zitat von Inuk
Wenn Computerprogramme innerhalb von Sekundenbruchteilen Millionen von Finanztransaktionen durchführen und dadurch massiv Märkte beeinflussen können, ist das hochgefährlich. Deshalb muss eine Steuer her, die solche Geschäfte erschweren bzw. nicht mehr wirtschaftlich machen. Früher mussten die ganzen Fondsgesellschaften Deutschlands ihre Aktien um 12:30 Uhr zum Kassakurs abrechnen und dann war das gedeckelt. Die konnten nicht morgens spekulieren und abends kaufen. Da gab‘s ein Kurs und indem waren 60% der Markttitel enthalten und das hat den Markt stabilisiert. Und das war gut so!

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