Forum: Politik
Führungsanspruch in EU: Kauder bringt Briten gegen Deutschland auf

Die Großbritannien-Schelte von Unionsfraktionschef Kauder sorgt für Ärger auf der Insel: Berlin und London hätten sich in der Euro-Krise völlig zerstritten, heißt es in der "Times". Das Treffen zwischen Kanzlerin Merkel und Premier Cameron am Freitag könnte ungemütlich werden.

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Xircusmaximus 16.11.2011, 11:49
30. Alle Jahre wieder kommt das Christuskind

Und alle paar Jahrzehnte, wenn der wunderbare alternativlose Kapitalismus wieder einmal ( weil determiniert d.h. zwangsläufig )am Zuammenbruch steht, initiieren die jeweils nationalen Bourgeoisie`n, mittels der Ihnen gehörenden Medien, der von Ihnen gekauften Politikern usw. nationalistische Ressentiments unter den von Ihnen Beherrschten. Der deutsche Lohnabhängige soll mit den grieschichen, italienischen, britischen usw. Lohnabhängigen um die Gunst seiner Herren streiten.
Siehe auch Bertolt Brecht`s " Wenn die Haifische Menschen wären."
http://mthielicke.blogsport.de/2011/...n-waeren-1948/

...
Das große Karthago führte 3 Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, bewohnbar nach dem zweiten, es war unauffindbar nach dem Dritten. Die deutsche Bourgeoisie hat der Welt 2 Weltkriege aufgenötigt, hurra wir leben noch.
Nach dem dritten wird es Deutschland nicht mehr und wahrscheinlich wird es sogar die Menschheit nicht mehr geben.
Menschen aller Länder macht Schluss.







Zitat von sysop
Die Großbritannien-Schelte von Unionsfraktionschef Kauder sorgt für Ärger auf der Insel: Berlin und London hätten sich in der Euro-Krise völlig zerstritten, heißt es in der "Times". Das Treffen zwischen Kanzlerin Merkel und Premier Cameron am Freitag könnte ungemütlich werden.

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Ossi Ostborn2.0 16.11.2011, 11:49
31. Prof. Dr. hc

Zitat von Transmitter
Als Brite würde ich mich auch über die Kauder'schen Anwürfe ärgern.
Wer lang hat, kann lang hängen lassen oder: Wer die Zeche zahlt, bestimmt was auf den Tisch kommt.

Zitat von Transmitter
Deutschland spielt sich schon wieder als Lehrmeister für andere Völker auf.
Zu Recht, schliesslich zahlen wir Steuerbürger auch genug für unsere Schüler. Das wir in Deutschland vieles besser machen (nicht unbedingt richtig, aber immerhin), läßt sich an genügend Faktoren ablesen.

Zitat von Transmitter
Beispielsweise kann man doch nicht Griechenland Jahre lang unkontrolliert mit immer neuem EU-Geld alimentieren und dann plötzlich auf Rückzahlung von Staatsschulden beharren.
Doch kann man. Die Rückzahlungsforderungen kommen auch nicht "plötzlich" sondern die Laufzeiten der Saatsanleihen sind allen Beteiligten vorher bekannt.

Zitat von Transmitter
So fällt auseinander, was nie zusammenpasste. Nämlich die EU(dSSR). Die meisten Politiker wissen das, auch die meisten Medien. Aber - noch - wird die Information über diese Tatsache hierzulande perfide unterdrückt. Wie lange noch?
Da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Von einem Zerfall der EU sind wir noch ein ganzes Stück entfernt. Dank Deutschland und seiner Wirtschaftsleistung...

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Paul Kessler 16.11.2011, 11:50
32. Titel

Zitat von Horst Nöhring
retten wir die Briten dann auch noch. Vorher lassen wir uns aber noch beleidigen. Gewohnt sind wir es ja.
In UK müssen Sie nichts retten. Die erklären dem Michel nur, wie die Welt funktioniert.

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jetztwirdsgut 16.11.2011, 11:52
33. Schon interessant...

Die Briten haben in Ihrer langen Geschichte nicht nur eine Menge Menschenleben auf dem Gewissen... sondern haben uns einen Teil der Suppe miteingebrockt. Über Jahre haben die in der "City" aus Schrott Geld gemacht. Und jetzt? Jetzt ist Schluß damit, dass die Anglo-Amerikaner uns ausnehmen wie Weihnachtsgänse. Sollen Sie doch Ihre City einmotten. Die Musik spielt in Zukunft ganz woanders. Da hilft kein lamentiern, sondern vielleicht zur Abwechslung mal konstruktive Mitarbeit. Am britisschen Wesen wird die Welt auch nicht genesen. Den Ausflug in die soziale Struktur der Insel spare ich mir hier.

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ArnoNyhm1984 16.11.2011, 11:52
34. Sehr gut!

Zitat von sysop
Das Treffen zwischen Kanzlerin Merkel und Premier Cameron am Freitag könnte ungemütlich werden.
Endlich Schluss mit der penetrant vorgetäuschten Friede-Freude-Eierkuchen-wir-haben-uns-alle-lieb-Harmonie!

Jetzt kommen endlich mal die harten Themen auf den Tisch: Entweder soll sich ein Land zur EUdssr bekennnen (mit allen Konsequenzen) oder dagegen entscheiden (ebenfalls mit allen Konsequenzen).
Gut so!

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zaphod_beeblebroxiii 16.11.2011, 11:56
35. Ehrlich?

Zitat von soisses1
einen französichen Staatspräsidenten zu zitieren: "... das Einzige, was die Engländer bisher zur EU beigetragen haben, ist BSE ..."
Ist der Spruch echt wahr? Das ist Comedy pur... und Recht hat der Urheber auch noch.

Es ist für meine Begriffe Selbstmord, wenn ein Land aus so ziemlich allen produktionstechnisch relevanten Industrien aussteigt und den Hauptteil seiner Einnahmen durch Geldverschieberei deckt. Das die dann nicht auf eine Transaktionssteuer stehen ist ziemlich klar... Aber nicht das Problem vom Rest Europas.

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herbert 16.11.2011, 11:57
36. das hätte ich dem Kauder nicht zugetraut !

er macht plötzlich Weltpolitik ! WOW !
Das hätte vom Westerwelle kommen müssen als Außenminister.
Bin mal gespannt, wie die Briten da wieder rauskommen.
Jetzt werfen sie sicher mit den Sauerkrautsprüchen !

Die Briten wussten schon damals, der Euro ist mit den Pleiteländern nicht durchsetzbar.
Das ist der Unterschied zu Deutschland, wo der deutsche Michel alles bezahlt.

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Flugwuppich 16.11.2011, 11:58
37. Die allermeisten

Zitat von taubenvergifter
Sie wissen schon, was in Europa alle paar Jahre los war, bevor man das "Projekt Europa" startete? Sie zählen sicherlich zu den anstrengungslosen Profiteuren und Wohlstandsjünglingen, die nie einen Krieg am eigenen Leibe erfahren mussten. Europa ist kein Luxus sondern überlebenswichtig.
von Ihnen so genannten „Wohlstandsjünglinge” haben in der Tat keinen Krieg je begonnen, erlebt oder auch verloren.
Gerade ersteres sollte ab und zu einmal laut gesagt werden, weil eben diese Jünglinge unter Nutzung nationalsozialistischen Gedankengutes - nähmlich der Sippenhaft durch unsere lieben Nachbarn immer wieder zur Kasse gebeten werden.
Auch Sie suggerieren ja mit Ihrer Aussage, daß die Europäer mit dem Eingeständnis des Scheiterns der schon gescheiterten EU, daß die Europäischen Länder sofort über einander herfallen würden.
Das ist ähnlich seriös wie der mittelalterliche Ablasshandel , genauso wissenschaftlich wie das geozentrische Weltbild der Kirche und genauso unanständig, wie haftungsbefreite wohlfahrtsversprechende Politiker.

Die EU ist alternativlos.
Die Renten sind sicher.
Die Welt ist eine Scheibe.

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tritop 16.11.2011, 11:58
38. Läuft

doch alles nach Plan.
Die Briten wurden beim großen Währungscoup ausgenommen, sie durften ihre Währung behalten; unser grosser Bundeshistoriker tappte in die Falle; nun dürfen die Briten Gründe suchen, sich komplett vom "Turmbau zu Brüssel" zurückzuziehen und von ihrer Insel aus zuzusehen, wie der Teufel sein Werk fortsetzt.
Im Wald von Compiègne waren wir in einer aussichtsreicheren Lage, mein lieber pfälzer Geschichtslehrer.

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willi2007 16.11.2011, 11:58
39. Großbritannien

ist wie kein anderer EU-Staat von der Finanzbranche abhängig. Vor diesem Hintergrund ist das Nein der Briten zu einer Finanztransaktionssteuer nachvollziehbar. Im Lichte betrachtet scheint es doch so zu sein, dass die USA, Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Irland, Frankreich und auch Deutschland schlicht und einfach überschuldet sind. Ohne drastische Einschnitte bei den Ausgaben und Erhöhung der Steuern werden diese Staaten niemals in der Lage sein, die Schulden zurück zu zahlen. Einzige Alternative ist eine kräftige Inflation, Wenn selbst in einem boomenden Deutschland im Jahre 2012 immer noch über 20 Milliarden neue Schulden gemacht werden, sagt das doch schon viel aus. Großbritannien hat auch zu viele Schulden aber eben nicht den Euro und damit keine unwägbaren Risiken zu tragen, wie Deutschland. Auch ein Herr Kauder sollte begriffen haben, dass es sich zur Zeit nicht um eine Finanzkrise sondern in erster Linie um eine Schuldenkrise überschuldeter Staaten handelt.

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