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Führungsschwacher Premier: EU-Rebellen treiben Cameron in die Enge
REUTERS

In Washington preist David Cameron die Vorzüge der EU, doch daheim tanzen ihm die EU-Gegner sogar in der eigenen Partei auf der Nase herum. Der britische Premier wirkt hilflos: Er müsste ein Machtwort sprechen, aber er scheut den Kampf mit den Rebellen.

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Woolloomooloo 13.05.2013, 14:40
1. ja, leider...

Zitat von sysop
In Washington preist David Cameron die Vorzüge der EU, doch daheim tanzen ihm die EU-Gegner sogar in der eigenen Partei auf der Nase herum. Der britische Premier wirkt hilflos: Er müsste ein Machtwort sprechen, aber er scheut den Kampf mit den Rebellen.
so funktioniert die Demokratie. Wenn die "Rebellen" die Mehrheit haben, haben sie gewonnen.

Also ganz anders, als in der EU und in D....

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pantapan 13.05.2013, 14:44
2. Das Volk macht Druck

Zitat von sysop
In Washington preist David Cameron die Vorzüge der EU, doch daheim tanzen ihm die EU-Gegner sogar in der eigenen Partei auf der Nase herum. Der britische Premier wirkt hilflos: Er müsste ein Machtwort sprechen, aber er scheut den Kampf mit den Rebellen.
Letztendlich beugen sich die britischen Politiker dem Volkswillen. Das nennt man Demokratie. Und schließlich ist alles was dieser EU und ihrer kranken Ideologie des Verteilens von unten nach oben Schaden zufügt gut! Europa braucht die Vielfalt und den kulturellen Reichtum seiner unterschiedlichen Völker und keine von Brüssel genormten mediteranen Zwergpreussen.

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dongerdo 13.05.2013, 14:45
3. 0 Mitleid

Zitat von sysop
In Washington preist David Cameron die Vorzüge der EU, doch daheim tanzen ihm die EU-Gegner sogar in der eigenen Partei auf der Nase herum. Der britische Premier wirkt hilflos: Er müsste ein Machtwort sprechen, aber er scheut den Kampf mit den Rebellen.
Seit Jahren spielt Cameron mit dem Feuer und hat versucht der nationalischen UKIP die Stimmen abzugraben, hat aber deren "Führer" Nigel Farange nie ernsthaft in Bedrängnis gebracht während er sich selbst das Leben schwer machte indem er den ultra-rechten-backbencher-Flügel dadurch stärkte.
Genau wie bei seiner monumentalen Jahrhundert- ach was - JahrTAUSEND-EU-Rede ist auch diesmal festzuhalten: Pech,verzockt.

Wäre er nicht so fürchterlich unsympathisch könnte man mit Ihm, da so ziemlich alles was er anfasst quasi sofort zu Sche**e wird, fast schon Mitleid haben. Aber eben nur "fast".

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ak-73 13.05.2013, 14:46
4. CDU aufgepasst!

Das sind die Vorboten der Debatte, die auch Eure Partei zerreissen wird.

Die Frage Bundesstaat oder Staatenbund lässt sich nicht so einfach wegwischen. Grüne und SPD haben sich als Bundesstaat-Befürworter positioniert. Die CDU *muss* die Kehrtwende vollziehen und den Staatenbund-Befürwortern eine Repräsentation im Parlament geben.
Tut sie dies nicht, dann trifft sie das Schicksal der griechischen PASOK.

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Fusselkopf 13.05.2013, 14:51
5. Wenn man das mal auf den Alltag uebertraegt

Man moechte gerne mitbestimmen wie es in einem Club so vor sich geht, ohne ueberhaupt Mitglied zu sein...

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elektroson 13.05.2013, 14:51
6. wie ein trotziges Kind

Die GBler sind halt verärgert, weill aus der EFTA nix geworden ist, und die EU mit dem feind Deutschland als Gründungsmitglied wurde was. Und zu allem Überfluss profitiert D auch noch massiv..

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relief 13.05.2013, 14:52
7. Wie sagte schon Ralf Dahrendorf, damals Direktor der renommierten London School of Economics:

schon vor der Einführung des €?
Der Euro ist ein Sprengsatz für Europa.
Es wäre naiv zu glauben, daß die nun schon seit Jahren andauernde €-Krise die Anti-Europa-Bewegung in GB nicht weiter angefacht hätte.

Dieses Experiment am offenen Herzen muss so rasch wie möglich KONTROLLIERT beendet werden, bevor alles in Scherben fällt.

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fc-herrenturnverein 13.05.2013, 14:53
8. Demokratieverständnis des Spiegel

Zitat von sysop
In Washington preist David Cameron die Vorzüge der EU, doch daheim tanzen ihm die EU-Gegner sogar in der eigenen Partei auf der Nase herum. Der britische Premier wirkt hilflos: Er müsste ein Machtwort sprechen, aber er scheut den Kampf mit den Rebellen.
ist irgendwie nicht mehr ganz geerdet. Reformkommunismus a la Angela Merkel? Die Sprache entlarvt den autoritätsgläubigen Pro-EU-Agitator an der Tastatur. Es geht nicht um Rebellion, es geht nicht um Autorität, sondern um echte Demokratie. Wenn viele - fachlich versierte Politiker - glauben, es wäre Zeit der EU den Rücken zu kehren, und sie vielleicht eine Mehrheit für Ihre Idee finden, dann ist das gelebte parlamentarische Demokratie. England war hier schon immer Vorbild und das verwundert Anhänger einer Art SED-Einheits-Diktatur natürlich. Es wäre ja nicht auszudenken, wenn eine echte Demokratie sich gegen die EU entscheiden würde. Das wäre ein echter Offenbarungseid, denn UK hat nichtmal den Euro!

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hottrod 13.05.2013, 14:54
9. ...

Und Tschüss Grossbritannien, Willkommen Schottland! ;)
Wird spannend zu sehen, ob ein EU-Austritt von GB in Europa eine Lawine lostreten wird...Nationalisten, EU- und Euro-Skeptiker sind ja vielerorts auf dem Vormarsch.

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