Forum: Politik
Führungsschwacher Premier: EU-Rebellen treiben Cameron in die Enge
REUTERS

In Washington preist David Cameron die Vorzüge der EU, doch daheim tanzen ihm die EU-Gegner sogar in der eigenen Partei auf der Nase herum. Der britische Premier wirkt hilflos: Er müsste ein Machtwort sprechen, aber er scheut den Kampf mit den Rebellen.

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UnitedEurope 13.05.2013, 14:57
10. Titellos

Zitat von pantapan
Letztendlich beugen sich die britischen Politiker dem Volkswillen. Das nennt man Demokratie. Und schließlich ist alles was dieser EU und ihrer kranken Ideologie des Verteilens von unten nach oben Schaden zufügt gut! Europa braucht die Vielfalt und den kulturellen Reichtum seiner unterschiedlichen Völker und keine von Brüssel genormten mediteranen Zwergpreussen.
Ihrer Vorstellung von Demokratie finde ich sehr befremdlich.

Die Tories haben keine absolute Mehrheit, sie koalieren mit den LibDems. Und diese sind für einen Verbleib in der EU, genau so wie Labour. Wenn nun also ein Teil von Abgeordneten einer der beiden Parteien welche zusammen eine Koalition bilden sich gegen den demokratisch gewählten Premier stellen, ist das in Ihren Augen Demokratie?

Zumal die Tories aktuell in Umfragen hinter Labour liegen ..

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blue.sky 13.05.2013, 14:58
11. Tja, Mr. Cameron

soll ein Machtwort sprechen - gegen die Mehrheit in der Bevölkerung? Wie soll denn das aussehen? Machtworte gegen Mehrheiten werden in Diktaturen gesprochen und ggf. durchgesetzt, liebe SPON. Ich hoffe nicht, dass Sie in Europa zum Staatsdiktat aufrufen. Würde allerdings einigen Brüsseler "Aktivisten" sehr ins Konzept passen. Aber in fast 100% aller Fälle war dies nur ein Spiel auf Zeit und wurde mehr oder weniger energisch vom Souverän berichtigt.

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dioskure 13.05.2013, 15:00
12. EU-Rebellen in England?

Es wird sich zeigen wer hier bei uns noch unserer verschworenen EU-Gemeinde die Suppe versalzen wird. Ich jedenfalls wähle auch zu 100% die AfD.

Alleine schon als Signal und Rückbesinnung auf den Begriffsinhalt "Demokratie" der den Willen des Volkes berücksichtigen sollte.
Und hier wurde und wird permanent über den Kopf des Souvereigns, des Wählers, entschieden wie in jeder schönsten Diktatur.

Man wählt eine Regierung/Parlament für vier Jahre. Und dreieinhalb Jahrendavon wird der Wähler nicht mehr in entscheidendsten Beschlüssen befragt die weitreichendste Folgen für ihn haben.
Unfassbar. Ohne Worte. Schlimm.

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LorenzSTR 13.05.2013, 15:02
13. Es nervt

Eine stabile, zukunftsfähige EU aus willigen und fähigen Staaten wäre wirklich besser als eine Gemeinschaft aus immer neuen Rettungskandidaten, rückwärtsgewandten Ländern, die ständig mit Austritt drohen, und dem Selbstbedienungs- und Lobbymoloch in Brüssel.

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stopfiatmoney 13.05.2013, 15:03
14. Realität sehen

Die Sportpalasthaltung der Brüsseler Fanatiker mit "Jetzt erst recht mehr Europa" ist rational gar nicht mehr fassbar.

Anstatt Fanatismus und Rechtsbruch muss der Wille des Volkes in den Vordergrund kommen. Cameron hatte ausdrücklich ein Referendum versprochen...

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dongerdo 13.05.2013, 15:03
15.

Zitat von fc-herrenturnverein
Es geht nicht um Rebellion, es geht nicht um Autorität, sondern um echte Demokratie.
Es geht nicht um Demokratie, es geht um blinden Populismus der mit niedersten xenophoben, nationionalistischen Resentiments spielt. DAS beschreibt die Grundthesen vieler der Leute bei denen Cameron versucht sich für ein paar Stimmen daheim anzubiedern.
Alleine der Ton in dem die Backbencher und auch die UKIP gegen Ausländer hetzen hat sich in den letzten Jahren derart verschärft dass es den Rest der Tories als geradezu tief-rot-linkes Grüppchen erscheinen lässt.
EU oder nicht ist irrelevant - Diese Leute sind ein Problem für GB sollten sie jemals an die Macht kommen.

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fussball11 13.05.2013, 15:07
16.

Zitat von pantapan
Letztendlich beugen sich die britischen Politiker dem Volkswillen. Das nennt man Demokratie. Und schließlich ist alles was dieser EU und ihrer kranken Ideologie des Verteilens von unten nach oben Schaden zufügt gut! Europa braucht die Vielfalt und den kulturellen Reichtum seiner unterschiedlichen Völker und keine von Brüssel genormten mediteranen Zwergpreussen.
Dafür gibt es in Deutschland ja nun die passende Partei, ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der " EU Austritts Partei "
Alle andere Parteien scheinen jedenfalls zu Europa zu stehen. Also wird bei der nächste Wahl ja Volkes Wille zur EU zum Ausdruck gebracht.

Es istschon ein Unterschied die Faust in der Tasche zu ballen und tatsächlich zu Taten zu schreiten.
Der Exportweltmeister als Protektionist, da lachen ja die Hühner.

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Alm Öhi 13.05.2013, 15:09
17. Rule Britania, Britania rules the world!

Schottland passt eher zu Europa als zu England. Kein Wunder das Schottland die Unabhängigkeit sucht.
Von nun an werden wir von Kleinbritannien reden, und der Königin der Tausend Nationen.
Man trinke ein glässchen Pimp auf die englische Krone.
" Röps, and Cheerio"

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okokberlin 13.05.2013, 15:11
18.

niemand braucht diesen eu-moloch in der jetzigen form und den euro als spaltpilz gleich gar nicht,

was wir brauchen und was jahrzehntelang wunderbar funktioniert hat (auch mit mängeln) war die EWG /EG. genau dahin muß der weg wieder führen.

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fussball11 13.05.2013, 15:13
19.

Zitat von stopfiatmoney
Die Sportpalasthaltung der Brüsseler Fanatiker mit "Jetzt erst recht mehr Europa" ist rational gar nicht mehr fassbar. Anstatt Fanatismus und Rechtsbruch muss der Wille des Volkes in den Vordergrund kommen. Cameron hatte ausdrücklich ein Referendum versprochen...
...und ich dachte immer die Briten hätten ihre Regierung selbst gewählt, stattdessen muss ich von Ihnen erfahren das der Wille des Volkes sich nicht in der Zusammensetzung der britischen Regierung wiederspiegelt.

Anscheinend gibt es auf der Insel putinistische Wahlfälschungen und das Volk hat wen ganz anderes gewählt.
In der EU ist kein Platz für Wahlfälscher, also raus mit den englischen Betrügern :-)

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