Forum: Politik
Für Artenschutz in Bayern: Sieg für die Bienen-Schützer
DPA

Jetzt muss Ministerpräsident Markus Söder reagieren: Das Volksbegehren unter dem Motto "Rettet die Bienen" zum Schutz der Artenvielfalt in Bayern hat die erforderliche Zahl an Unterschriften erreicht.

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_gimli_ 12.02.2019, 19:45
50.

Zitat von Glocknerkönig
und wird die wichtigsten CSU Wähler nicht verärgern. Das Thema wird in den Gremien ausgesessen bis der nächste Aufreger die Schlagzeilen beherrscht und niemand mehr an Bienen denkt. Was ist mit seiner Amtszeitbegrenzung auf zwei Wahlperioden, dem 1€/Tag Öffi-Ticket, Soli-Abschaffen, usw usw ?
Aussitzen ist nicht. Die Staatsregierung hat max. 4 Wochen nach offizieller Feststellung des Erreichens der erforderlichen Unterschriftenzahl Zeit, um das Volksbegehren mit Stellungsnhame dem Landtag zu unterbreiten. Dieser muss das Volksbegehren innerhalb 3 Monaten behandeln und im Fall der Ablehnung kommt es zum Volksentscheid, der wiederum innerhalb 3 Monaten nach Ablehnung durch den Landtag durchzuführen ist. In spätestens 7 Monaten wird es also ein gültiges Gesetz geben, falls auch der Volksentscheid im Sinne der Antragsteller erfolgreich ist.

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foogel 12.02.2019, 19:48
51.

Zitat von Hagbard
So etwas in der Art habe ich vor einer Weile einem Kellner in Pilsen gesagt, mit dem ich ins Gespräch gekommen bin. Seine Antwort war etwa: Lassen Sie sich nicht täuschen. Dieses Land hat 40 Jahre Sozialismus hinter sich. Das Letzte, was in der Zeit interessiert hat, war Umweltschutz.
Vielleicht gab's im Ostblock keinen aktiven Umweltschutz, aber dafür viel Umweltschmutz. Umso mehr drängt sich der Eindruck auf, dass die Gründlichkeit, mit der bei uns Pestizide und Herbizide eingesetzt werden sowie Flurbereinigung betrieben wird, die Killer für die Natur sind. Solche wirksamen Mittelchen, zB Round-up, konnten sich die Sozialisten nicht leisten.
Nur so ein Gedanke. Ob er einer Überprüfung stand hält?

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trex#1 12.02.2019, 19:51
52.

Die Mehrheit der Bürger hat anders entschieden als die Parteien. Die Mehrheit der Bürger ist damit der Meinung, dass direkte Demokratie besser ist als indirekte Demokratie durch Parteifunktionäre.
Hoffentlich macht das Schule und Deutschland Fortschritte auf dem Weg zu einer besseren Demokratie (wobei eine solche Forderung natürlich ein Hauch von "Verfassungsfeindlichkeit" umgibt)

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Mondlady 12.02.2019, 19:53
53.

Da kann man mal wieder sehen, was ideologisch verbrämte Gehirnwäsche anrichten kann! Ich halte jede Wette, dass höchstens 30 % derjenigen, die für dieses "Volksbegehren" gestimmt haben, den Inhalt gelsen und verstanden haben! Ihr seid schuld daran, wenn in Zukunft noch mehr industriell hergestellte Nahrungsmittel aus D oder aus dem Ausland bei uns auf den Markt kommt, weil unsere kleinen Bauern aufgeben müssen, und weil die misten - euch eingeschlossen - sich das teure Bio-Angebot nicht leisten können!

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Freedom of Seech 12.02.2019, 19:55
54. Echtes Engagement wäre....

...wenn alle Grünwähler ausschließlich Nahrung aus ökologischer Erzeugung konsumieren würden. Das ist bedauerlicherweise noch nicht einmal im Ansatz der Fall. Den 20% Anhänger der Grünen steht ein Verbrauch von 5% ökologischen Nahrungsmitteln in Deutschland gegenüber. Außerdem gibt es viele Nicht-Grün Wähler die sich ebenfalls überwiegend ökologisch ernähren (wie z.B. mich). Es ist diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit an der die Grünen immer wieder scheitern werden: den Kopf in den Wolken, die Füße in der Jauchepfütze mit den Nitraten und dem Glyphosat für die Mais Monokulturen zur Bioenergie Erzeugung (=25% der landwirtschaftlicheh Nutzfläche ohne Wald in Deutschland). Klar: auch die Grünen wollen angeblich mittlerweile keine Äcker mehr für Bioenergie. Das ist aber wenig glaubhaft sondern gelogen. Erstens haben die Grünen für Bioenergie von Monokulturen in den Nuller Jahren den Weg bereitet - auch wenn sie das jetzt nicht mehr hören wollen. Dabei wurde Brachland (bis zum Jahr 2006 insgesamt 10% der landwirtschaftlichen Fflächen) zu Biosprit Monokulturen umgewandelt. Zweiten geben die Grünen auch heute noch gerne damit an, und zwar mit Stolz geschwellter Brust, dass die Erneuerbaren (EE) mittlerweile 40% des Stroms erzeugen. Dabei wird geflissentlich verschwiegen (der deutsche Michel wird es schon nicht merken) dass 25% des EE Stroms mit Bioenergie hergestellt wird (weiter 20% ist Wasserkraft, 50% ist Wind/Strom) . Die Grünen haben also wesentlich zum Desaster auf deutschen Äckern und zum Artensterben beigetragen. Liebe Grüne, das ist zum Fremdschämen! So gesehen ist die Volksabstimmung in Bayern vor allem eine Volksverdummung durch grüne Populisten die von ihrem eigenen Totalversagen ablenken wollen.

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claus7447 12.02.2019, 20:03
55.

Zitat von kelcht
vielleicht ist es das gute Bier in Bayern aber wenn z.B. Maisfelder generell oder Getreide das für die Biogasanlage gedacht ist weniger gespritzt werden muss. Aber man fällt nicht gleich vom Stängele wenn man Spritzmittel einsetzt.
Maisfelder sind für Ratten das Paradies. Mais enthält ein bestimmtes Vitamin E. Auf das sind die Viecher scharf. Also zuchtanlage.

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von_oz 12.02.2019, 20:08
56. Richtig

Zitat von StefanSeis
Der durchschnittliche Landwirt ist viel besser als sein (ökologischer) Ruf. Die wirklichen Problemfälle sind meist die Agrarfabriken, landwirtschaftliche Großbetriebe, die auch mal ein saftiges Bußgeld wegstecken können. Aber was soll's, Differenzierung war früher, vor dem postfaktischen Zeitalter. Heute haben wir Dieselfahrverbote, Bauern-Bashing und die verlogene Energiewende. Und der dämliche Michel jubelt darüber und fühlt sich moralisch überlegen...
Und genau diese landwirtschaftliche Großbetriebe und Agrarfabriken meint Söder ja tatsächlich, wenn er vernebelnd volksnah vom einfachen Bauern spricht, dessen Hof quasi von der Familie betrieben wird. Richtig, darauf sollte niemand hereinfallen.

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tinnytim 12.02.2019, 20:08
57.

Zitat von syracusa
Warum trinken Sie dann denn nicht zum Feierabend ein Fläschchen Glyphosat? Wenn ein Unkrautvernichtungsmittel ausschließlich Wirkung auf Unkraut haben kann, dann kann es Ihnen doch nicht schaden, oder?
Vor allem ist es auch gar nicht der Punkt, ob Glyphosat jetzt direkt schädlich für Insekten ist.
Es ist definitiv indirekt schädlich, weil es alles - bis hinein in tiefere Erdschichten - vernichtet, was Insekten als Nahrung zu sich nehmen könnten.
Übrigens war mein Großvater Imker und der erzählt seit Jahren, dass er herbe Verluste hat, wenn ein Bauer die Anwendungszeiten für Pflanzenschutzmittel nicht befolgt. Die benetzten Bienen werden dann nämlich nicht mehr in den Stock gelassen, weil sie anders riechen. Darüber hinaus ist es für viele seiner Kollegen problematisch, dass eigentlich nur noch Raps als verbleibende Anbaupflanze großflächig für Bienen vorhanden ist. Wenn der ausgeblüht hat, siehts vielerorts düster aus, wenn die Bäume mal gerade keine Mastblüte haben.

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fireb 12.02.2019, 20:09
58.

und jetzt setzen wir uns lokal über EU-Richtlinien zu Düngemitteln und Grenzwerten durch? oder wird jeder Bauer der nicht mehr ausreichend Chemisch düngen darf automatisch aus einem Fond ersetzt?

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Freedom of Seech 12.02.2019, 20:13
59. Echtes Engagement wäre....

...wenn alle Grünwähler ausschließlich Nahrung aus ökologischer Erzeugung konsumieren würden. Das ist bedauerlicherweise noch nicht einmal im Ansatz der Fall. Den 20% Anhänger der Grünen steht ein Verbrauch von 5% ökologischen Nahrungsmitteln in Deutschland gegenüber. Außerdem gibt es viele Nicht-Grün Wähler die sich ebenfalls überwiegend ökologisch ernähren (wie z.B. mich). Es ist diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit an der die Grünen immer wieder scheitern werden: den Kopf in den Wolken, die Füße in der Jauchepfütze mit den Nitraten und dem Glyphosat für die Mais Monokulturen zur Bioenergie Erzeugung (=25% der landwirtschaftlicheh Nutzfläche ohne Wald in Deutschland). Klar: auch die Grünen wollen angeblich mittlerweile keine Äcker mehr für Bioenergie. Das ist aber wenig glaubhaft sondern gelogen. Erstens haben die Grünen für Bioenergie von Monokulturen in den Nuller Jahren den Weg bereitet - auch wenn sie das jetzt nicht mehr hören wollen. Dabei wurde Brachland (bis zum Jahr 2006 insgesamt 10% der landwirtschaftlichen Fflächen) zu Biosprit Monokulturen umgewandelt. Zweiten geben die Grünen auch heute noch gerne damit an, und zwar mit Stolz geschwellter Brust, dass die Erneuerbaren (EE) mittlerweile 40% des Stroms erzeugen. Dabei wird geflissentlich verschwiegen (der deutsche Michel wird es schon nicht merken) dass 25% des EE Stroms mit Bioenergie hergestellt wird (weiter 20% ist Wasserkraft, 50% ist Wind/Strom) . Die Grünen haben also wesentlich zum Desaster auf deutschen Äckern und zum Artensterben beigetragen. Liebe Grüne, das ist zum Fremdschämen! So gesehen ist die Volksabstimmung in Bayern vor allem eine Volksverdummung durch grüne Populisten die von ihrem eigenen Totalversagen ablenken wollen.

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