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Für Wehrübung: Grünen-Politiker Lindner nimmt Kriegsdienstverweigerung zurück
DPA

Gewissensgründe würden ihn "nicht mehr daran hindern, in der Bundeswehr zu dienen". Grünen-Politiker Lindner hatte einst den Wehrdienst verweigert. Das hat er jetzt rückgängig gemacht - für eine Wehrübung.

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ManRai 27.06.2019, 07:49
1. natürlich im Sommer

während meiner Zeit bei der BW auch einen Winter hatte - und da haben wir oft nicht mehr gelächelt. Schwachsinnig Werbeaktion

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timtom2222 27.06.2019, 07:51
2.

Als Wähler von Bündnis 90 Die Grünen kann ich diesen Schritt leider nicht nachvollziehen!

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mueller1 27.06.2019, 07:51
3. Wendehals oder tatsächliche Meinungsänderung?

Leider geht aus dem Artikel nicht hervor, ob es sich bei Christian Lindner um eine tatsächliche Änderung seiner Einstellung gegenüber der Bundeswehr handelt oder nur ein Anwanzen an den Zeitgeist: Militäreinsatz statt Krieg

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ahloui 27.06.2019, 07:52
4. Kann mir mal jemand erklären,

warum Herr Lindner, als völlig unausgebildeter "Soldat", den Rang eines Oberleutnants erhält?

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motoko_kusanagi 27.06.2019, 07:56
5. Warum

der Grünen-Verteidigungspolitiker Tobias Lindner sich gerade gegenüber der "Welt" offenbaren meinen zu müssen erschließt sich mir nicht so wirklich.
Dennoch macht seine Entscheidung durchaus Sinn. Natürlich direkt - wenn man sich "Verteidigung" als Thema sucht und agiert, sollte mensch entsprechend die materie auch von innen her kennen. Soweit klar.
Es geht - im allgemeinen - noch darüber hinaus: In einer Zeit, wo sich Rechtsextreme in der Bundeswehr rühren (wenn es jemals anders war), ist es durchaus im Sinne des Verfassungspatriotismus nützlich auch als Grüner oder Linker beim Bund zu "dienen", nämlich auch dort gegen rechte Untriebe Zivilcourage zu zeigen.
Wenn fortschrittlich gesinnte Menschen die Bundeswehr und die Polizei meiden, entsteht ein strukturelles Vakuum für rechts-affinierte Menschen eben dort sich auszubreiten.
Leider habe ich das damals nicht verstanden und den Wehrdienst verweigert ...

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elektrofachkraft 27.06.2019, 08:02
6.

Seit Schröder I sollten Grüne und Bundeswehr doch keine Berührungsängste mehr haben, schließlich haben sowohl die Operationen im Kosovo als auch in Afghanistan die Unterstützung der Bundestagsfraktion der Grünen gehabt.
Für Herrn Lindner persönlich mögen vielleicht andere Maßstäbe gelten, aber natürlich ist schon lange klar, dass Grün sein und Militäreinsätze unterstützen sich nicht mehr ausschließen.

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taglöhner 27.06.2019, 08:06
7. Volkspartei

Die Zivilgesellschaft erobert langsam seine Truppe zurück, gut so.

Wer nicht bereit ist, sich für diese unsere Verfassung und die Freiheit unserer Bündnispartner in den Schützengraben zu legen, hat kein Recht, den Widerstand gegen den Faschismus zu feiern.

Für die allgemeine Wehrpflicht.

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chili&pepper 27.06.2019, 08:21
8. Ich sehe da gar kein Problem..

Ich war bei der Bundeswehr habe gedient und mit dem zweier Führerschein dann durch LKW fahren mein Studium finanziert und finde es schade dass die Wehrpflicht in der nächsten Generation abgeschafft wurde. Grundsätzlich wäre ich dafür dass wir ein soziales Jahr wieder einführen und zwar für Jungen und Mädchen. (Sorry bin Gleichberechtigungsfan) Jungen müssen zum Bund können aber sich für Zivildienst oder das THW oder zur Feuerwehr entscheiden und Mädchen müssen zum Zivildienst können sich aber für den Bund oder das THW entscheiden. Damit verhindern wir dass sich teile der Bundeswehr nach rechts driften den es wird dann eine Bürgerwehr bleiben und aufgrund der demographischen Entwicklung werden wir Zivildienstleistende benötigen. Und warum soll sich eine Verteidigungsbereitschaft und eine Grüne Politik den ausschliessen? Welcher grüne Familienvater wird sich den nicht verteidigen wenn seine Familie und sein Heim angegriffen wird? Welche grüne Mutter würde den ihr Kind nicht verteidigen? Gerade im Gegenteil Frauen kämpfen sicherlich nicht schlechter als Männer, siehe die Kurdinnen oder die Israelis an.

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katzenklopfer 27.06.2019, 08:34
9. Nur der konsequente Schritt

nach Joschkas geschichsträchtiger Legitimation des ersten deutschen Angriffskriegs nach dem II. Weltkrieg: "Nicht trotz, sondern wegen des Holocausts". Niemals sind zynischer Zivilisten (Kinder) zum Abschuß frei gegeben worden. Und der kolpoltierte Genozid: Hat so nicht stattgefunden - nicht vor und natürlich dann auch nicht nach dem Angriffskrieg.
Im übrigen der Momemt, in dem die Grünen wie auch die SPD schon zuvor, für mich unwählbar wurden. Je näher sie der Macht kommen, umso mehr verraten sie ihre Ideale. Das wird dann vollmundig Kompromiß genannt. In Wahrheit ist es die Affirmation des Bestehenden.

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