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Fusionen der Bundesländer: Seehofer lässt sich nicht vor Kramp-Karrenbauer spannen
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Wen den klammen Bundesländern niemand hilft, müssen sie sich mit anderen zusammenschließen: Dieser Vorschlag aus dem kleinen Saarland stößt bei den großen Ländern auf Kritik. Vor allem der Bayer Horst Seehofer keilt dagegen.

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Karl Meyer 25.10.2014, 14:47
1. :-) Der liebe Seehofer

hat Angst wenn er mit Sachsen, Baden Württemberg, Thüringen, teile von Rheinland Pfalz und den Saarland zum Südland fusionieren müsste. Dann wäre die CSU am Ende. Klar das er das " Nicht" will. :-) :-)

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ausmisten 25.10.2014, 14:47
2. Reformen

So notwendig sie erscheinen, koennen ueberall durchgesetzt werden, nur eben hierzulande nicht.Deutschland ist eine andere Bezeichnung fuer ewigen Stillstand bis zum Zusammenbruch.Alleine der Wegfall von Parlamenten und der dazugehoerenden Buerokratie wuerde Milliarden sparen.Wozu braucht das Saarland, ca 1 Million Einwohner, eine Regionalregierung?

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Narn 25.10.2014, 14:48
3.

Verdammt, Fusionen sind längst überfällig!

Das Seehofer dagegen ist, war doch klar. Nachher muss Bayern weniger zum Finanzausgleich beitragen und dann hat er einen Grund weniger zu meckern und ein Drohmittel weniger.

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dickebank 25.10.2014, 14:56
4. Quartalsirrer

Der hat wohl Angst, die anderen Bundesländer könnten ohne ihn und den Freistaat einen neuen Staatsvertrag vereinbaren. Aus 15 mach 6 - und Bayern kann es als österreichisches Bundesland probieren im steten Wettstreit mit dem Burgenland.

Die Gegebenheiten, die nach dem Krieg unter der "Beteiligung der Allierten" zur Gründung der heutigen Bundesländer führten, haben sich geändert. Der industrielle Kern Mitteldeutschlands unter sowjetischer Besatzung sowie die süddeutsche Industrielandschaft unter amerikanischer, die saarländische Montanregion unter französischer und das Ruhrgebiet und die Werftenindustrie im Norden unter britischer Verwaltung, das waren die Überlegungen.

Wie bekloppt es gewesen und immer noch ist, das Ruhrgebiet auf drei Regierungsbezirke aufzuteilen und daraus keinen eigenständigen Verwaltungsbezirk zu machen, kann auch nur verstehen, wer die nachkriegssituation und ihre Energieknappheit sowie den Grundsatz "divede et impera" kennt. Die Großkonzerne für Kohle und Stahl durften sich somit mit drei Regierungspräsidenten plus der Landesregierung herumschlagen, das bremst ...

Unter den heutigen Bedingungen bezogen auf die Wirtschaftskraft und die Bevölkerungsverteilung sind höchstens sechs Bundesländer vorstellbar. Der gesamte Osten ohne MV und TH, ein Küstenstaat im Norden, NRW im Westen, Hessen-Thüringen, Rheinland-Pfalz und Baden-Würthenberg und das Saarland im Südwesten und Bayern im Süden.

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raber 25.10.2014, 15:01
5. Lieber fusionieren als Überbürokratisierung

Die Bundesländerfusion würde Sinn machen. Es würden durch Bürokratiereduzierung nicht nur Riesenbeträge eingespart werden, sondern auch alles schneller vorangehen. Das solte auch irgendwann EU-Thema werden da sich diese Situation in vielen anderen Ländern wiederholt. Bürokratie pro Bundesland, Bürokratie der Bundesregierung und obendrauf noch einmal EU-Bürokratie. Ein bisschen zu viel.

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sanctum 25.10.2014, 15:01
6.

Bayern würde nie mit einem ostdeutschen Bundesland fusionieren. Allgemein mit überhaupt keinem. Bayern war und ist seit Jahrhunderten Bayern. Lieber würden die Bayern in Armut leben!

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rbn 25.10.2014, 15:02
7. nie wird ein süddeutsches Bundesland sich mit Sachsen vereinigen

Zitat von Karl Meyer
hat Angst wenn er mit Sachsen, Baden Württemberg, Thüringen, teile von Rheinland Pfalz und den Saarland zum Südland fusionieren müsste. Dann wäre die CSU am Ende. Klar das er das " Nicht" will. :-) :-)
dann schon eher mit Österreich und der Schweiz. Bayern und BaWü, Österreich und die Schweiz. dies wäre ein echter deutscher Südstaat mit sogar einem eigenen Epos: dem Nibelungenlied, geschrieben um 1200 in Österreich.

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abrigal 25.10.2014, 15:03
8.

Als Saarlaender der noch in der Frankenzeit geboren wurde koennte ich mir fuer die Regionen Saarbruecken Sarrlouis und Merzig eher einen Anschluss
An Lothringen vorstellen. Aber bitte nicht mit der Pfalz

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dickebank 25.10.2014, 15:04
9. ja, wozu

Zitat von ausmisten
So notwendig sie erscheinen, koennen ueberall durchgesetzt werden, nur eben hierzulande nicht.Deutschland ist eine andere Bezeichnung fuer ewigen Stillstand bis zum Zusammenbruch.Alleine der Wegfall von Parlamenten und der dazugehoerenden Buerokratie wuerde Milliarden sparen.Wozu braucht das Saarland, ca 1 Million Einwohner, eine Regionalregierung?
Nur sollten sie sich einmal die Bevölkerungszahlen der FNBL ansehen, da hat auch Berlin die meisten Einwohner.

In NRW leben in den fünf Regierungsbezirken schon jeweils mehr Einwohner als in den östlichen fünf Bundesländern. Allein die Stadt Köln muss soviele Asylsuchende aufnehmen wie das Bundesland Thüringen. Noch Fragen bitte?

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