Forum: Politik
Fusionen der Bundesländer: Seehofer lässt sich nicht vor Kramp-Karrenbauer spannen
REUTERS

Wen den klammen Bundesländern niemand hilft, müssen sie sich mit anderen zusammenschließen: Dieser Vorschlag aus dem kleinen Saarland stößt bei den großen Ländern auf Kritik. Vor allem der Bayer Horst Seehofer keilt dagegen.

Seite 2 von 11
Europa! 25.10.2014, 15:08
10. €€€

Die Stimme der Vernunft hat es immer schwer. Natürlich hat die Ministerpräsidentin vollkommen recht. Und dass ausgerechnet die Bremer mit ihrer jämmerlichen Bilanz widersprechen, ist schon tragikomisch. Bayern kann diese Diskussion ganz entspannt sehen: Außer Thüringen haben die Bayern keine armen Nachbarn - und im Übrigen sind sie eh' schon das größte Bundesland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alterogws 25.10.2014, 15:09
11. Seehofer

Es ist wieder typisch und zeigt, wie sehr die Länder an Ihre Kleinstaaterei festhalten. Es wird von einem einigen und großen Europa geschwafelt, aber bei sich selber, nein, danke. Wo wäre eigentlich Bayern geblieben. Es war doch ebenfalls über Jahrzehnte ein Nehmerland ?
Hört auf mit den Kleinstaaten und schafft vernünftige ,leistungsstarke Bundesländer, die dann in Europa auch viel besser auftreten können. Würde auch Kosten sparen, ich denke nur an die ganzen Wahlen, einzelnen Gesetzgebungen, Schulreformen ...usw.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
birka12 25.10.2014, 15:11
12. War doch klar!

Die Anzahl der Bundesländer zu verringern ist völlig richtig, aber es wird natürlich nicht dazu kommen.
Keiner der sechzehn Fürstentümern gibt freiwillig seine Privilegien auf, auf den Steuerzahler wird natürlich in diesem Falle keinerlei Rücksicht genommen. Auch sonst hätte es nur Vorteile, aber auch das spielt keine Rolle.
Selbst wenn es dazu kommen sollte, würde die Zahl der Landtagsabgeordneten nicht keiner, nein, man würde riesige Landtage eröffnen. Ähnlich wie nach der Wiedervereinigung, man erhöhte die Anzahl der Bundestagsabgeordneten ins absurde, nicht aus demokratischen Gründen, sondern nur um ja nicht seine Privilegien zu verlieren. Gott sei Dank, dass es nicht zu weiteren Wiedervereinigungen kommen kann, sonst hätten wir tausende von Abgeordneten im Bundestag.
Will man Geld sparen, kann man erstmal die Anzahl mit 50% verringern, alles funktioniert wie bisher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
omguruji 25.10.2014, 15:12
13. Allerhöchste Zeit für eine Reduktion auf acht Länder

Nicht nur die Franzosen sind reformunwillig, sondern auch wir.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Berg 25.10.2014, 15:17
14.

Zitat von dickebank
Unter den heutigen Bedingungen bezogen auf die Wirtschaftskraft und die Bevölkerungsverteilung sind höchstens sechs Bundesländer vorstellbar. Der gesamte Osten ohne MV und TH, ein Küstenstaat im Norden, NRW im Westen, Hessen-Thüringen, Rheinland-Pfalz und Baden-Würthenberg und das Saarland im Südwesten und Bayern im Süden.
Nur sechs Bundesländer vorstellbar? Und Sie mogelten sich geschickt darum herum, dass nicht einmal bei den Bezeichnungen eine Einigung erzielt werden würde. Allein Bayern überlassen Sie den alten Namen. Ganz neu: Hessen-Thüringen. Naja, Sie haben wohl nur mal so mit dem Finger auf der Landkarte herumgezeigt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herent 25.10.2014, 15:19
15. Das neue Prekariat

Also z. B. nur noch 6 Länder. Das bedeutet den Wegfall von 10 Ministerpräsidenten.. Mindestens 100 Minister und wenigstens gleichviel Staatssekretäre wären plötzlich überflüssig. Eine vierstellige Zahl von sog. Abgeordneten ständen vor dem Nichts. Eine mindestens fünfstellige Zahl von nachgelagert Beschäftigten rutscht ins Elend. Das Grauen hat einen Namen : schlanker Staat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
u.loose 25.10.2014, 15:20
16. Von mir aus können

auch nur zwei Länder übrig bleiben, so lange eines davon der Freistaat Bayern in jetziger Größe ist (;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jamguy 25.10.2014, 15:21
17. Zusammenschluss ärmerer Bundesländer

Ich bezweifel das das was an der Armut ändert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zorin 25.10.2014, 15:22
18. Das

schlimmste an der ganzen Sache ist, dass man Bayern und die CSU anbieten könnte wie Sauerbier, kein Land würde denen Asyl geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doofnuss 25.10.2014, 15:22
19. die fröschen legen eigenhändig ihren teich trocken - im leben nicht!

länder-fusionen bedeuteten den wegfall von mindestens einer regierung und sonstigen dienstwagenberechtigungsämtern, einem parlament, ebenfalls mit schönen, warmen versorgungspöstchen, und ganz zu schweigen vom ebenso kuscheligen verwaltungsbeamten-wasserkopf.
wer will denn das, außer nicht maßgebliche wähler und -innen draußen im lande?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 11