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G20-Dilemma der SPD: Hamburg, wir haben ein Problem
AFP

Die Randale von Hamburg sind keine lokale Turbulenz, sie bringen die ganze SPD in Bedrängnis. Kanzlerkandidat Schulz und Bürgermeister Scholz wird das G20-Desaster noch lange beschäftigen - aus vier Gründen.

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innpörspecktiff 10.07.2017, 20:47
10. Hybris

Ich dachte, Scholz wäre Profi. Der Vergleich mit dem Hafen Geburtstag hat ja schon fast niedlich - aber eben auch nur fast... Und die Ausrichter des Seifenkistenrennens nordwestliches Südholstein bewerben sich dann um die Ausrichtung eines Formel 1-Rennens!?

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barstow 10.07.2017, 20:49
11. Andere Staedte

Ob das nun in anderen Staedten auch passiert waere oder nicht ist hypothetisch, aber NRW im allgemeinen, sowie Koeln 2015 und Hamburg 2017 im Speziellen zeigen, dass die SPD unfaehig ist.
Aber geradezu gefaehrlich inkompetent wird, wenn es zu einer Koalition mit den Gruenen kommt.
Sicherheit der Buerger hat da Nachrang, solange die welt-und realitaetsfremde Gesinnung stimmt.

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peter.di 10.07.2017, 20:50
12. "Hamburg, wir haben ein Problem"

Nein, diese Problem hat ganz Deutschland und ganz Europa. Das Problem eines kriminellen, linksradikalen, antidemokratischen Mobs. Die SPD hat sich erfreulich klar davon distanziert. Anders die Linken und die Grünen, die das nicht getan haben und die sich damit ganz offen gegen die Demokratie gestellt haben. Wenn ich im Wahlkampf Vertretern dieser beiden Parteien begegne, werde ich sehr das sehr deutlich zum Ausdruck bringen, natürlich innerhalb des Rahmens der Meinungsfreiheit und selbstverständlich friedlich.

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sebtur 10.07.2017, 20:51
13. SPD links?!

Wie viele Jahre muss man nichts mitbekommen, um die SPD noch als links zu bezeichnen? Die Partei, die die Agenda2010 eingeführt hat. Das hätte die FDP nicht besser gekonnt. Deswegen ist die SPD nicht mehr wählbar. Eine linke SPD wie in früheren Jahrzehnten, wäre durchaus wählbar....

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cvdheyden 10.07.2017, 20:52
14. Bullshit zweiter Teil

.... Ja der Scholz sollte schnellstmöglich zurücktreten und zwar augenblicklich alles hinschmeißen und sich wirklich ein schönes Leben machen. Diesen Schwachsinn, der jetzt durch die Presse geistert hat er nicht verdient.

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Hatch99 10.07.2017, 20:52
15.

"3. Die offene Flanke beim Thema Sicherheit"

wieso wird hier nicht erwähnt, dass das Sicherheitskonzept mit dem Kanzleramt abgestimmt war ?

Und bei den 4 Punkten fehlt auch noch gleich der wichtigste: Die Medien. Wer konzentriert sich denn nur auf die Krawalle und so gut wie gar nicht auf den Gipfel selber, geschweige denn auf den überwiegend friedlichen Protest ?
Wer schreibt denn in dem Zusammenhang über SPD, Grüne, Linke, aber kein Wort zum Versagen der CDU ?

Ja, das Thema wird die SPD so schnell nicht loslassen, auch SPON sei Dank.

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sfk15021958 10.07.2017, 20:55
16. Um gegen derartig organisierte Chaoten vorzugehen,...

..braucht man nicht nur Polizei in der herkömmlichen Form, die mit Schutzschild und Knüppel neben den Wasserwerfern her marschieren. Hier hätte prophylaktische Telefonaufklärung die Taktik sicherlich erkennen lassen, aber dank unserer Datenschützer wurde diese Möglichkeit vergeben. So wäre sicherlich vereint mit dem Einsatz von Hubschraubern vermieden worden, dass Steine, Flaschen und Mollies vom Dach auf die Polizei hätten geworfen werden können. Hoch lebe der Datenschutz und das Verbot der Telefondatenspeicherung, so käme man ihnen vorher wie nachher sehr viel leichter auf die Schliche!

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dasmagazin2017 10.07.2017, 20:57
17. Wem Innere Sicherheit am Herzen liegt, der darf nicht SPD, Grüne oder Die Linke wählen

Dass die sog. linken Parteien Sicherheit nicht können und Toleranz in dem Sinne verstehen, dass man halt auch zulassen muss, dass die Rechte anderer verletzt werden, das sieht man in den SPDregierten Bundesländern. Was für ein Willkommen z.B. am Bremer Hauptbahnhof: da findet man behördliche leuchtend gelbe Schilder mit dem Hinweis "waffenfreie Zone" und beispielhaften Bildern wie Pistole und Messer drauf. Da fühlt man sich doch gleich so richtig wohl und sicher. Das brauchen wir unbedingt auch bundesweit! Nee, bin froh, dass ich seit Jahren in Bayern wohne!

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dandy 10.07.2017, 20:58
18. Merkel wollte den Gipfel

Merkel wollte den Gipfel um damit Glanz auf sich zu ziehen
Nun hat es nicht geklappt und alles liegt in Scherben ! Da geht die Kanzlerin (mit fragwürdiger DDR Vergangenheit) natürlich sofort in Deckung und schiebt alles auf den SPD Bürgermeister. Warum sagt Scholz nicht mal , Merkel hat Schuld daran. Merkel, übrigens geboren in Hamburg, hat doch nicht genügend Polizei nach Hamburg mitgebracht bzw. geschickt. Der Innenminister ist auch von der CDU !
Wenigstens bei dem könnte die SPD mal Haltung zeigen und den Rücktritt fordern ! Man muss ja manchmal denken die SPD will die Wahl nicht gewinnen !

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WeissAuchAllesBesser 10.07.2017, 20:58
19. Es sind ja nicht nur die Randalierer

Wie man erst vor kurzem bei Dunja Hayali sehen und hören konnte, gibt es eine signifikante Zahl politisch motivierter Unterstützer der Autonomen; denen geht es nicht nur um Krawall, sie fühlen sich moralisch überlegen: Gewalt wird relativiert und gerechtfertigt, da es in der Welt ja nicht gerecht zugehe, der kleine Mann nicht bekommt was ihm zusteht, und die Eliten unsere Demokratie und den Rechtsstaat sabotieren.

Auch wenn der durchschnittliche Sozialdemokrat bei den Auschreitungen in Hamburg genauso fassungslos und entsetzt ist wie der Rest der Bürger, würde sich für die SPD aber durchaus ein selbstkritischer Blick ins eigene Wahlprogram lohnen: Bei Der SPD werden die Bürger nicht wegen sprudelnder Steuerquellen entlastet, sondern es wird umverteilt. Denn auch im Gesellschaftsbild der SPD geht es den einen nur gut, wenn es den anderen etwas schlechter geht. Eine Gesellschaft in denen es allen besser geht, einer Gesellschaft ohne Feindbilder und ohne vom System benachteiligte Opfer gibt es bei der SPD nicht. Und wenn man Lafontaine nicht öffentlich nachtrauern darf, dann besinnt man sich eben auf den Klassenkampf aus Sarah Wagenknechts Mottenkiste.
Ein Martin Schulz der wochenlang keine Inhalte liefert, aber über Ungerechtigkeiten spricht, ist letztendlich auch nur ein Populist der die Menschen aufhetzt und das Vertrauen in unsere Gesellschaft untergräbt.


Das macht die Linksextremisten noch lange nicht zu Kindern der SPD, aber Neffen und Nichten könnten es durchaus sein...

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