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G20-Gipfel: Erdogan beantragt offiziell Auftritt in Deutschland
REUTERS

Der türkische Präsident Erdogan hat einen offiziellen Antrag gestellt, um am Rande des G20-Gipfels in Hamburg vor Anhängern sprechen zu können. Außenminister Gabriel hält das für "keine gute Idee".

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bullermännchen 29.06.2017, 09:36
1.

Die Frage: Wenn Donald Trump um eine Rede zu den hier lebenden US-Amerikanern ersucht, würden wir sie ablehnen? Streng genommen sind seine Ziele denen von RE sehr ähnlich - nur hat er, zum Glück, nicht die notwendige Unterstützung.
Lasst ihn reden und berichtet nicht darüber! Und solte er es wagen, mit unserem Grundgesetz unvereinbaree Aussagen zu treffen, Strom abschalten und den Platz räumen!

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oliverschlumberger 29.06.2017, 09:38
2. Es muss doch möglich sein...

Jetzt, , wo der Wahlkampf begonnen hat und die Incirlik-Frage endlich geklärt ist, einmal, wenigstens ein einziges Mal, als Regierung für die Werte unserer Demokratie in unserem eigenen Land klar und deutlich Stellung zu beziehen. Nahostpolitik ist seit 20 Jahren mein Beruf, und ich warte immer noch auf eine sinnhaltige Positionierung der Bundesregierung. Dass Appeasement Policies im Falle der gegenwärtigen Türkei nicht helfen, wissen wir schon allerspätestens seit der Böhmermann-Affaire, als AA und Kanzleramt ebenfalls keine "Bella figura" machten. Hinzu kamen seither unzählige Affronts und Provokationen von Seiten des türkischen autokratischen Regimes. Diese beinhalten, aber beschränken sich beileibe nicht auf Nazi-Vergleiche, Drohungen gegenüber deutschen Parlamentariern, Spionage-Affaire, Besuchsverbote für Abgeordnete in Incirlik, Besuchsverbote für deutsche Konsularbeamte in Sachen Yücel, und die Inhaftierung von Journalisten aufgrund von selbst nach türkischem Recht haltlosen Anschuldigungen. Entgegen des nur vermeintlich smarten Einwurfs von Nils Annen hielte ich auch eine Kundgebung Erdogans, auf der die Freilassung von Herrn Yücel verkündet würde, nicht für Grund genug, dem Ansinnen des Präsidenten stattzugeben. Es ist längst überfällig, dass die Bundesregierung eine klare Ansage macht, die nicht hinterfragbar ist und nicht zur Diskussion steht: Keine öffentlichen Auftritte von Propagandisten ausländischer Diktaturen in diesem Land, egal zu welchem Anlass oder Zeitpunkt, egal wo. Ich bitte sehr inständig!

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Partyzant 29.06.2017, 09:38
3. Bin ganz deiner Meinung Martin

Schulz und Gabriel hat recht !
Seine Reden zur Werbung für Diktatur kann er in der Türkei schwingen aber nicht in einer Demokratie. Hoffe Frau Merkel folgt ihrem "Gewissen" und macht sich los von der Leine an der sie Erdogan an der Nase herumführt.

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spiegelallerlei 29.06.2017, 09:38
4. Da bin ich gespannt,

wie sich die Bundesregierung hier herausredet. Wenn die Meinungen im Kabinett so einheitlich sind, sollte die Antwort ja klar sein.

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Knacker54 29.06.2017, 09:38
5. Solange

Erdogan Deutsche Staatsbürger in Geiselhaft hält (und ich spreche hier nicht nur von Dennis!), solange sollte man diesen Menschen nicht mal hier ins Land lassen!

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Global88 29.06.2017, 09:39
6. Demokratie...

für eigene Zwecke zu missbrauche n " keine gute Idee"? Hier müssen diesmal deutlich Grenzen gesetzt werden, ein klares NEIN ist hier mehr als überfällig! Danke...

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manni.1951 29.06.2017, 09:40
7. Auf keinen Fall !

Er will vor "seinen" Landsleuten reden ? Dann bitte zuhause.
Das können unsere Politiker nicht zulassen.
Sonst können wir auch gleich Kim Jong Un mit einladen.

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aurelis 29.06.2017, 09:41
8. Ablehnen

Alles spricht für Ablehnen! Ich mag die Türken und die Türkei. Ich mag nicht wenn sie verrückt spielen und einen Erdogan mit allem Drum und Dran wählen. Große Veranstaltungen fremder Politiker, vor allem nicht EU, sollte es nicht geben, egal ob sie Obama, Erdogan, usw. heißen.

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Kurt2.1 29.06.2017, 09:41
9. .

Wir dürfen in D einer ausländischen Diktatur sicher keine Plattform für deren Politik geben. Dieses Land hatte vor Jahrzehnten schon Auftritte genug von selbstherrlichen Diktatoren und ihrem verblendeten Fussvolk.
Ich hoffe, die deutsche Politik, namentlich Frau Merkel, hat endlich den erfroderlichen Mumm für die notwendige Konsequenz.
Eher das Gegenteil als ein Auftritt Erdogans sollte geschehen.

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