Forum: Politik
G20-Gipfel in Hamburg: Nach dem Gipfel keine Ruh'
DPA

Der Hamburger G20-Gipfel ist gelaufen. Im Schatten der Krawalle finden Angela Merkel und ihre Gäste Mini-Kompromisse. Die Gewaltexzesse werden die Kanzlerin im Wahlkampf noch beschäftigen.

Seite 10 von 28
monopinion 08.07.2017, 22:57
90. Merkel ist doch nicht Schuld

dass ein seit Jahrzehnten überwiegend SPD-regiertes Hamburg seinen Laden nicht im Griff hat - Hafenstraße früher, rote Flora. Wenn die lokalen Verantwortlichen solche meiner Meinung nach rechtsfreien Räume bieten, mich wundern die Ereibnisse nicht.
Übrigens kann Scholz die Versäumnisse seiner Vorgänger auch nicht ohne Gesichtsverlust reparieren.
Ich hätte aber ein wenig mehr Konsequenz ggü. den Randalierern erwartet, trotz der insgesamten Milde, die den Linken hier entgegen gebracht wird.
Schade, dass eine traditionsreiche und früher durchsetzungsfähige Hansestadt auf Wattebäuschchenniveau gesunken ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
echoanswer 08.07.2017, 22:57
91. Für 120 Mio

oder Mehr gibt es leeres Geschwätz an das sich die Beteiligten nicht mal 4 Stunden gehalten haben. Tolle Show, Frau Merkel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wynkendewild 08.07.2017, 22:58
92. Richtige Spur

Zitat von ansv
[...] Die Polizei war in der Lage ein gerichtlich genehmigtes Camp zu Räumen - und da sollen wir glauben, die Randalierer seien unaufhaltsam gewesen? Das ist doch ein schlechter Scherz!
Naja, Sie befinden sich mMn schon auf der richtigen Spur.

Die gesamte Politik sitzt hier in einem Boot. Auf der einen Seite wird eine harte Linie gefordert während die "Gegenseite" auf Deeskalation setzt. Im Endeffekt wird der Fokus fast ausschließlich auf eine relativ kleinen Gruppe von Störern gerichte, weil diese im Sinne der Politik den Bürgerprotest torpedieren.

Diese hat es schließlich in der Hand muss sich aber mit niemanden an einen Tisch setzen und behält sozusagen auch die Hoheit über den runden Tisch .

MfG:
wynkendewild

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kaltmamsell 08.07.2017, 22:59
93. Sonntagsschule ist erst morgen

deren klassische Anliegen haben durchaus das Potential Protestinhalte zu nähren. Ich meine, dass sie das an sich könnten. Umgeben von Krawallgewalt und Distanzierungseifer muss man das ja auch mal noch klar sehen. Was getan hat sich übrigens bei Vehikeln, die in ferner Zeit gegen Strassenaufstände eingesetzt werden könnten. Sie können Absperrwände ausfahren und werden Remote gesteuert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Urban Spaceman 08.07.2017, 23:16
94.

Zitat von wasistlosnix
Man darf Gewalt nie gutheißen, sollte sich aber immer bewusst sein das solch eine Gewalt von Unterdrückten ausgeht, die meinen anders nicht die Aufmerksamkeit zu erreichen.
Unterdrückte? Sie haben mir die Augen geöffnet. Die Spargelsaison ist vorüber und die armen augebeuteten Erntehelfer rotten sich nun als "Schwarzer Block" zusammen.

Ist nur eine Vermutung. Es könnten auch andere "Unterdrückte" sein. Man weiß es nicht. Die haben sich erst einmal vermummt als Unterdrücker der eigenen Identität präsentiert. Vielleicht auch, weil die reichen Väter ihnen kein Monatssalär mehr schicken, wenn sie ihr Gesicht zeigen?

Väter sind manchmal furchtbare Unterdrücker.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
commandertom 08.07.2017, 23:20
95. Kann man bitte wieder die Österreicher reinholen?

Da die organisierten marodierenden Banden offenbar noch nicht genug kaputt gemacht haben und weiterhin ihre perfide Lust am Zerstören in der Schanze fortsetzen, könnte man doch bitte wieder die österreichische Cobra mit ihren MGs reinholen? Die Wasserwerfer reichen leider nicht aus....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
braunsfelde72 08.07.2017, 23:20
96. Erbärmlicher geht es ja wohl kaum

Jeder der dort sitzenden "Statisten" hätte diesen Verbrechern sofort in den A**** treten müssen. Nein, sie grinsen noch dümmlich und den "Volksvertretern" sabbert die Betroffenheit aus den Mundwinkel. Einfach nur zum K*****.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuac 08.07.2017, 23:32
97.

Zitat von Jeanne E. Maar
Natürlich war es das wert. Da fanden Gespräche statt, die hätten sonst so nie stattgefunden. Das alleine ist es schon wert .....
Sie sind aber sehr gut gläubig. Nicht die Staatschefs erzielen die Vereinbarungen, sondern die tausende Sherpas, die Tag und Nacht unermüdlich miteinander verhandeln und das beste für eigenes Land aushandeln. Die Staatschefs treten dann vor die Presse und feiern sich selbst als MacherIn.
Sehr komplizierte Verträge wie TTIP oder Freihandelsabkommen mit Japan wurden auch ohne G20 Gipfel ausgehandelt. Also, man kann es auch viel billiger haben. 150 Millionen Euro sind einfach viel zu viel für Gespräche ohne konkrete und verbindliche Ergebnisse.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuac 08.07.2017, 23:39
98.

Zitat von KingTut
Offenbar haben Sie sich nicht im Detail mit dem Gipfel befasst, denn dann wäre Ihnen klar, dass das eine Schnapsidee ist, angesichts der Tatsache, dass zum G20-Gipfel insgesamt 10.000 (!) Delegierte kamen (die ganzen Arbeitsgruppen inbegriffen). Wie wollen Sie so eine Megaveranstaltung auf einer kleinen Insel oder - was hier auch schon vorgeschlagen wurde - auf der Zugspitze abhalten? Etwas mehr Realismus würde die Diskussion in diesem Forum qualitativ bereichern.
10.000 Leute? Genau das ist das Problem. Wieso müssen diese Leute in Hamburg verhandeln? Warum nicht bereits im Vorfeld? TTIP und die Freihandelsverträge mit Japan oder Kanada wurden auch ohne 150 Millionen Euro und Belagerung einer Großstadt ausgehandelt.
Aber, darum geht es ja nicht. Die Staatschefs wollen ja auf Kosten der Steuerzahler feiern und sich selbst als MacherIn darstellen. Dafür braucht man solchen Gipfel!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuac 08.07.2017, 23:44
99.

Zitat von Entsetzen
hat irgend etwas mit Armut, Not oder Zerstörung der Umwelt zu tun. Und wenn Schuldige gesucht werden, spotte man sich zuerst an die Medien, allen voran an den NDR, wenden, die bereits vor Beginn des Gipfels den Gipfelgegnern so viel Medienzeit eingeräumt haben, dass sich die Gewalttäter genau wussten, auf welch fruchtbaren Boden bürgerkriegsähnliche Zustände fallen würden.....
NDR hat Glück, das er sich in DE befindet. Bei Erdogan oder Putin hätte man ihn danach geschlossen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 10 von 28