Forum: Politik
G20-Gipfel in Osaka: Staaten einigen sich trotz Klimastreits auf Erklärung
Kazuhiro Nogi/Pool via REUTERS

Die Staats- und Regierungschefs beim G20-Gipfel haben sich doch noch auf eine gemeinsame Abschlusserklärung verständigt. Kanzlerin Merkel sagte, die USA akzeptierten den Passus der anderen Staaten zum Klimaschutz.

eichenbohle 29.06.2019, 09:33
1. Gemeinsame Abschlußerklärung?

Ist Trump schon auf dem Rückflug?
Mal sehen, was er noch twittert, wenn er im Flieger sitzt.
Kennt man ja.

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karl-felix 29.06.2019, 09:39
2. Nun

müssen Taten folgen . Die Zeit läuft uns auch in den gemässigten nördlichen Breiten davon . Gestern wurde in Frankreich der Allzeit-Temperaturrekord geknackt : um satte 1,8° über dem bisherigen Rekord, in Deutschland war der Juni um 4 Grad zu warm .

Jetzt geht es richtig los. Wir sind mitten drin im Klimawandel .
Also : Raus aus der Kohle, raus aus der Erdöl - Verbrennung so schnell es geht. Wir brauchen weder Öl noch Kohle um uns mit der erforderlichen Energie, Wärme und Kraft zu versorgen . Die Sonne schickt uns das Zehntausendfache an Energie die wir benötigen .

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Biraso 29.06.2019, 09:44
3. Dann halt die USA

Indirekt dazu zwingen. Eine Europaweite CO2 Steuer einführen und schon sind alle Unternehmen der USA die mit Europa handeln im gigantischen Nachteil, wenn diese nicht auf Ökologisch umstellen. Wenn sie Ihre Produktion in der Hinsicht Transparent gestallten werden einfach sehr hohe prinzipielle CO2 Steuer erhoben auf die jeweiligen Produkte der Unternehmen. Dann überlegen sich die Europäischen Unternehm zwei mal, wer als Zulieferer Dienen soll.
Dann brauchts auch den Präsidenten nicht, sondern die Unternehmen selbst müssen im Berreich der ökolgie ordentlich investieren, sonst verlieren sie den stärksten Absatzmarkt der Welt und zwar Europa.

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Freedom of Seech 29.06.2019, 10:51
4. Klimapolitik: es zählt was am Ende raus kommt

Die USA (mit/ohne Trump) tun mittlerweile einiges gegen den Klimawandel. Das ist es was am Ende zählt. In USA schreitet der Ausbau der Erneuerbaren rasch voran und erst vor Kurzem wurde im US-Kongress mit überwältigender Mehrheit (Demokraten und Republikaner) ein Gesetz verabschiedet welches sämtliche bürokratischen Hindernisse bei der Entwicklung und dem Bau von modernen Kernkraftwerken drastisch reduziert um damit die mittlerweile ausufernden Baukosten wieder zu reduzieren und moderne Technology Konzepte zu beschleunigen.* Dei Amerikaner handeln während die Europäer wie jetzt wieder bei G20 quatschen, wohlfeile Klimaziele formulieren und dabei illusorische Annahmen zugrunde legen. Bei Anwendung des Dreisatz sollte mittlerweile auch die letzte Milchkanne im Land begriffen haben: Der Flächenbedarf von Erneuerbaren ist um Größenordnungen zu hoch um eine vollständige Dekarbonisierung bis 2050 in Industirenationen (z.B. Deutschland) erreichen zu können. Schon aus diesem Grund wird es bis zur Verfügbarkeit von Kernfusionskraftwerken ohne Kernkraft in den Industirenationen inkl. Dutschland nicht funktionieren. Eine glaubhafte Energiepolitische Strategie zur Dekarbonisierung bis 2050 kommt um die Anerkennung dieser Banalität nicht herum. Wer diese Banalität schön redet oder verleugnet ist ein Klimafeind - wie zurzeit fast alle Politiker sowie die Mehrheit der Bevölkerung, der Friday Kids und der Forum Teilnehmer. Es wird Zeit, Prioritäten zu benennen. In den kommenden Jahrzehnten ist die Priorität energiepolitischen Handelns: Dekarbonisierung mit allen verfügbaren Mitteln und dazu gehört eben nun mal Kernkraft. Das Sicherheits- und Endlagerproblem sind dabei von nachgeordneter Bedeutung - zumal diese Probleme bei rationaler Betrachtung doch eher überschaubar sind.

*http://world-nuclear-news.org/Articles/US-nuclear-innovation-act-becomes-law

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gesell7890 29.06.2019, 11:55
5. Das Klima

streitet sich nicht. Es gibt nur Menschen, die zu blöd und/oder korrupt sind, die Ergebnisse der Klimawissenschaftler zu begreifen. Aber: Auch ihre Enkel werden dann draufgehen.

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Beat Adler 29.06.2019, 12:04
6. Atomkraftwerke, Dinosaurier der Technologiegeschichte, sterben ALLE au

Zitat von Freedom of Seech
Die USA (mit/ohne Trump) tun mittlerweile einiges gegen den Klimawandel. Das ist es was am Ende zählt. In USA schreitet der Ausbau der Erneuerbaren rasch voran und erst vor Kurzem wurde im US-Kongress mit überwältigender Mehrheit (Demokraten und Republikaner) ein Gesetz verabschiedet welches sämtliche bürokratischen Hindernisse bei der Entwicklung und dem Bau von modernen Kernkraftwerken drastisch reduziert um damit die mittlerweile ausufernden Baukosten wieder zu reduzieren und moderne Technology Konzepte zu beschleunigen.* Dei Amerikaner handeln während die Europäer wie jetzt wieder bei G20 quatschen, wohlfeile Klimaziele formulieren und dabei illusorische Annahmen zugrunde legen. Bei Anwendung des Dreisatz sollte mittlerweile auch die letzte Milchkanne im Land begriffen haben: Der Flächenbedarf von Erneuerbaren ist um Größenordnungen zu hoch um eine vollständige Dekarbonisierung bis 2050 in Industirenationen (z.B. Deutschland) erreichen zu können. Schon aus diesem Grund wird es bis zur Verfügbarkeit von Kernfusionskraftwerken ohne Kernkraft in den Industirenationen inkl. Dutschland nicht funktionieren. Eine glaubhafte Energiepolitische Strategie zur Dekarbonisierung bis 2050 kommt um die Anerkennung dieser Banalität nicht herum. Wer diese Banalität schön redet oder verleugnet ist ein Klimafeind - wie zurzeit fast alle Politiker sowie die Mehrheit der Bevölkerung, der Friday Kids und der Forum Teilnehmer. Es wird Zeit, Prioritäten zu benennen. In den kommenden Jahrzehnten ist die Priorität energiepolitischen Handelns: Dekarbonisierung mit allen verfügbaren Mitteln und dazu gehört eben nun mal Kernkraft. Das Sicherheits- und Endlagerproblem sind dabei von nachgeordneter Bedeutung - zumal diese Probleme bei rationaler Betrachtung doch eher überschaubar sind. *http://world-nuclear-news.org/Articles/US-nuclear-innovation-act-becomes-law
Atomkraftwerke, Dinosaurier der Technologiegeschichte, sterben ALLE aus.

Ganz einfach darum, weil sie unbezahlbar wurden. Alternative, CO2 neutrale Energieumwandlung im Vergleich dazu, geradezu spottbillig geworden ist.
mfG Beat

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rolforolfo 29.06.2019, 17:14
7. das ist lächerlich.,....

"Das Abkommen sieht vor, den Anstieg der globalen Temperatur bei weniger als zwei Grad und möglichst sogar bei nur 1,5 Grad zu stoppen. Vergleichsmaßstab ist die Zeit vor der Industrialisierung." - Mit welcher Wünschelrute will jemand einen Temperaturanstieg stoppen? Sollen wir jetzt aufhören zu heizen? Deindustrialisieren? Die Deutschen legen doch sogar ihre AKWs still, die in Frankreich zu 75% zur guten Klimabilanz beitragen. Was dort gut ist ist hier böse?

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foxtrottangohamburg 30.06.2019, 10:20
8. Was für eine Farce

Dass die Merkel sich überhaupt traut davon zu sprechen man sei ...“ein gutes Stück weiter gekommen“ im Sinne eines ...“"freien, fairen, nicht diskriminierenden transparenten Handel und einem guten, nachhaltigen Investitionsklimas", ist eine Unverschämtheit. Wenigstens wurde deutlich, welches Klima den Marionetten der Wirtschaftseliten am wichtigsten ist.Nämlich das Klima, bei dem die Kohle der 1%, die 90% von allem besitzen, am besten wächst und gedeiht - zu Lasten des Restes der Welt.

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