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G20-Mythen: Vorwürfe, Verschwörungstheorien, Fakten
DPA

Nach den G20-Krawallen sind die Aufräumarbeiten in Hamburg nahezu beendet. Aber der Kampf um die Deutungshoheit geht weiter. Ein Blick auf sechs Mythen - und was an ihnen dran ist.

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Rikyu 15.07.2017, 06:23
140.

Das ist schon fies: Da hat sich das Mädel extra fein gemacht, mit Glitzerleggins und Adidas-Sneakern, um gegen kapitalistische Ausbeutung zu demonstrieren, steigt für ein nettes Erinnerungsfoto auf ein Polizeifahrzeug und wird dann mir-nichts-dir-nichts mit Pfefferspray traktiert. Sie hätte doch zumindest erwartet, dass einer dieser schwarz Uniformierten hinaufsteigt, um mit ihr für ein Selfie zu posieren. Bringt den Polizeibeamten doch endlich etwas feine Lebensart bei!

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Reissack 15.07.2017, 06:39
141. wer Ordnung nicht schützt

bekommt Unordnung. Und wer Unordnung zulässt, bekommt Chaos. Wer Gesetze nicht achtet, bekommt Gesetzlose. Wir ernten lediglich das Ergebnis jahrzehntelanger rotgrüngelber Politik.
Wieviel mangelnde Intelligenz ist nötig, um sich z. B. auf einen Einsatzwagen der Polizei zu stellen?
Oder einfach ein gestelltes Stimmungsbild, welches offensichtlich seinen Zweck auch erfüllt hat.

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Thomas Schröter 15.07.2017, 06:45
142. Verantwortung der Bundesbehörden

Zitat von m.sielmann
Die Verwendung des Begriffs "Verschwörungstheorien" erscheint mir verbraucht und sollte dringend unterbleiben. Mal ist es ein Argument, um eine Diskussion nicht zuzulassen, mal ist es die Beschreibung von etwas, dass zutreffender unwahr oder falsch nennt. Der Begriff ist zwischenzeitlich zum Unwort verkommen und sollte vollständig entfallen, besonders in einer Überschrift und im seriösen Journalismus.
Der Begriff "Verschwörungstheorien" wird regelmäßig als Waffe gegen Diskussionen zu umstrittenen staatlichen Handeln eingesetzt und erlebte eine besondere Konjunktur nach dem 11.September 2001.
Hier geht es wohl darum das erneute Versagen nicht nur der Hamburger Landesbehörden sondern des Bundesinnenministeriums zu verschleiern das letztlich für den Schutz des G20 Gipfels verantwortlich zeichnete.
Das man bei solchen Veranstaltung mit mindestens 3-4 kritischen Konfliktherden rechnen und entsprechend viele und günstig gegliederte Kräfte vorhalten muß, ergeben schon simple strategische Überlegungen. Entweder fehlte es an ausreichender Kompetenz in den Behörden (was eher unwahrscheinlich ist) oder jemand in der Führungsspitze der zuständigen Behörden hatte ein Interesse daran, das der Konflikt in dieser Art eskalierte.

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hornochse 15.07.2017, 06:59
143. SEK Sachsen und Bremen als auch GSG 9

waren in ganz Hamburg binnen 45 Min. einsetzbar. Das geht aus einem Interview mit dem SEK Leiter Zwille hervor. Weiterhin gab es ein Schiessbefehl und die Einheiten warteten auf ihren Einsatz in einer Tiefgarage. Wieso weiß der Spiegel davon nichts? De Maizere sollte sich lieber Gedanken darüber machen dass Benzin auch an deutschen Tankstellen erhältlich ist und nicht monatelang über Grenzen geschafft wurde oder auf welche Materialien spielt er an?

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kwoik 15.07.2017, 07:01
144. Fake News

Hier ein gutes Beispiel wie Fake News verbreitet werden. Die Junge Union wieder einmal. Sehr bedauerlich. Wie werden mit Lügen überhäuft. Daher unwählbar.

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redwed11 15.07.2017, 07:05
145.

Zitat von bukowski1920
Ist doch ein lecker Mädchen gewesen, mit ihrer roten Hose. Früher hätte sich das ein anständiger Polizist nicht nehmen lassen, die Maid eigenhändig nach King Kong-Manier vom Wagen zu holen. Die Polizei ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Ansonsten viel Lärm um nichts. Ein paar ausgebrannte Autos und eingeschlagene Schaufensterscheiben sind doch nun wirklich kein Grund, den Weltuntergang herbeizuschleppen. 150 Mio hat die Party angeblich gekostet. Das hat vor 10 Jahren ein Mitarbeiter der Hypo Real Estate an einem Nachmittag versemmelt, Peanuts.
Es ist ekelhaft solche Kommentare zu lesen. Ca. 500 verletzte Polizisten sind für Sie und Ihresgleichen ja nur Peanuts da für Sie Polizisten nur Sachen sind. Ihr Beitrag zeigt die ganze Menschenverachtung ihrer Gesinnungsgenossen. Das es keine toten Polizisten gegeben hat war nur reiner Zufall und wurde von den Militanten in Kauf genommen wenn nicht sogar beabsichtigt. Von den traumatisierten Anwohner der betroffenen Straßen ist natürlich auch keine Rede. Von Menschen die stundenlang in Angst und Schrecken lebten.
Aber Verletzte, Tote und traumatisierte Anwohner, darunter Alte und Kinder sind für Sie eben nur Peanuts. Ihr Beitrag zeigt die wahre Einstellung der Chaoten die in Hamburg randaliert haben.

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macxx 15.07.2017, 07:22
146. "Mob erschrickt Buspassagiere"

das ist ja zum erschricken!

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noodles64 15.07.2017, 07:26
147.

Zitat von melnibone
und Halsweh ... Ausredenrepublik. Immer einseitig für die Republikaner dieser Republik formuliert. Die Medien haben soviele Stimmungsvolle Protestgruppen überhaupt nicht wahrhaben wollen. Das bedeutet etwas. Diese Jugend merkt sich das politische Establishment. Diese Jugend merkt sich auch die einseitigen ´Meinungsvielfalts´ Wiedergeber. Spiegel-Online sollte auch langsam nicht mehr nur für uns alte Säcke ... Brotkrumen streuen. Das ´unverwechselbare´ Parteiensystem dieser Republik, täte gut daran nicht über Sachschäden oder verletzte Polizisten zu debatieren ... sondern die Sorgen der Gipfelgegner ernst zu nehmen. Verheerend sind nicht der schwarze Block ... sondernd diese Plünderung dieser Welt, gekoppelt mit einer asozialen Kapitalistischen Weltordnung. Und nochmal und bald wieder: wer wählt denn Das.
Der berechtigte politische Protest wurde von den Krawalbrüdern des Schwarzen Blocks diskredittiert.
Geplündert hat auf der Schanze? Der Schwarze Block!
Brandanschläge auf das Eigentum Unbeteiligter? Der Schwarze Block!
Asoziale Weltordnung? Lass mich mal Wild spekulieren: Auch der Schwarze Block benutzte die kapitalisten Errungenschaften wie Autos, Busse, Bahn und Flugzeuge um nach Hamburg zugelangen. Die "Aktionen" oder sollte man Straftaten sagen wurden mit dem kapitalistischen Internet und noch viel kapitalistischeren Smartphone geplant und coordiniert.
Wer ist hier der Heuchler?

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weiser.richard 15.07.2017, 07:35
148. Die junge Frau...

...auf dem Panzerwagen hätte man nicht so mit Reizgas einnebeln brauchen. Man hätte sich auch runter holen könne . Kaputt machen kann sie ja nichts, ist ja alles Stahl. Ohne damit jetzt die Randalierer in Schutz nehmen zu wollen, finde ich das ein wenig übertrieben.

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HeinM 15.07.2017, 07:52
149. Belanglos

Über mehr als diese belanglose Kleinigkeiten können die linken "Aktivisten" sich nicht aufregen? Das soll zur Beweisführung ausreichen, um das Vorurteil zu bestätigen, dass Deutschland ein Polizei-/Unrechtsstaat ist, gegen den mit Gewalt vorgegangen werden darf/muss? Soetwas rechtfertigt es, das Eigentum anderer Menschen zu zerstören und Polizisten in ihrer Gesundheit zu beeinträchtigen? Wie abgehoben, selbstgerecht müssen diese linken "Aktivisten" sein.

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