Forum: Politik
G20-Treffen in Japan: Trump schmeichelt auch Putin
Brendan Smialowski/ AFP

Angela Merkel bezeichnete er als "großartige Freundin", danach umgarnte Donald Trump auf dem G20-Treffen in Osaka auch Kremlchef Wladimir Putin: "Wir haben eine sehr, sehr gute Beziehung."

Max Hermann 28.06.2019, 13:44
1.

Ich bin ganz sicher kein Freund von egal wem der unseren menschlichen Systemen vorsteht. Aber Trump kann sagen und machen was er will, es wird falsch sein müssen. Sonderermittler Muller hat keine Belege gefunden, das kann man aber so natürlich nicht im Raum stehen lassen, sondern muss ohne weitere Erklärung darauf verweisen das es Kontakte gab. Und weiter? Natürlich nichts weiter...
Die Berichte hier muss man eigentlich nicht lesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Trollfrühstücker 28.06.2019, 14:27
2. Was soll er sonst sagen?

Wenn ich öffentlich im Beisein meines Chefs gefragt würde, was ich von ihm halte, sage ich dann die Wahrheit, selbst wenn er ein Diktator, Kriegsverbrecher und Mörder ist, die Menschenrechte mit Füßen tritt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neanderspezi 28.06.2019, 14:42
3. Gut geschmeichelt ist womöglich schon halb gewonnen

Gerade beim Schmeicheln sind immer mindestens zwei nötig, damit die Sache rund läuft, eine oder einer mit dem Talent sich schmeichelnder Weise gegenüber dem anvisierten Empfänger hervorzutun und eine oder einer mit ausgeprägter Neigung sich dieser ekligen Form schmierigen Austauschs hinzugeben. Wenn beide Typen, Spender und Empfänger, zusammenkommen, dann ist es ein Geben und Nehmen wie bei allen Geschäften, die unter verschiedenen Begriffen möglichst unauffällig und kräfteschonend eine sogenannte Win-Win-Situation widerspiegeln. Nur böse Zungen wollen bei solchem Tun so etwas wie korrupte Neigungen erkennen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
JeanB.Kloppt 28.06.2019, 14:50
4. Das ist falsch interpretiert

Zitat von Max Hermann
Ich bin ganz sicher kein Freund von egal wem der unseren menschlichen Systemen vorsteht. Aber Trump kann sagen und machen was er will, es wird falsch sein müssen. Sonderermittler Muller hat keine Belege gefunden, das kann man aber so natürlich nicht im Raum stehen lassen, sondern muss ohne weitere Erklärung darauf verweisen das es Kontakte gab. Und weiter? Natürlich nichts weiter... Die Berichte hier muss man eigentlich nicht lesen.
Das ist so nicht richtig. Das ist dieses typische schwarz-weiß denken. Da gibt es aber einige Nuancen dazwischen. Im Bericht von Muller wurde festgestellt, dass es sehr wohl Einflussnahme von Russland gab. Muller erklärte auch, das eine Absprache zwischen Russland und den Trump-Team nicht 100 % belegt werden kann. Er sagte außerdem: Wenn er Donald Trump eindeutig entlasten könnte, er das auch so abgesagt hätte. Es geht also nicht um eine Unschuldsvermutung. Die Hinweise reichen lediglich nicht komplett aus, um eine Anklage zielführend abzuleiten. Ein Freispruch hört sich anders an. Auch das gehört eben zu einer vernünftigen journalistischen Aufarbeitung, genau darauf hinzuweisen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geotie1 28.06.2019, 14:57
5.

Treffen sich zwei Schleimmer, rutscht der eine aus!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g.eliot 28.06.2019, 15:25
6. Bei Mueller ging es um "conspiracy"

Zitat von JeanB.Kloppt
Im Bericht von Muller wurde festgestellt, dass es sehr wohl Einflussnahme von Russland gab. Muller erklärte auch, das eine Absprache zwischen Russland und den Trump-Team nicht 100 % belegt werden kann.
Strafrechtlich relevant wäre laut Mueller der Staftatbestand "conspiracy" gewesen, also eine Verschwörung. Mueller benutzt diesen strafrechtllich relevanten Begriff. Verschwörung gilt als eine schwerwiegendere Straftat als eine Absprache. Die mehrfachen Kontakte wurden nachgewiesen, auch, dass die strafbare ausländische Wahlhilfe dankbar angenommen wurde, doch zu einer nachweisbaren Verschwörung reichten die Beweise nicht.

Don Jr. wurde z.B. nur deshalb entlastet, weil ihm zugute gehalten wurde, dass er sich mit dem US Wahlgesetz nicht auskannte. So weit ich weiß, wird in der deutschen Rechtsprechung keine Rücksicht darauf genommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Abahallo! 28.06.2019, 15:34
7. Was Trump sagt, oder nicht sagt,

ist faktisch irrelevant, denn ein wenig später mag er das Gegenteil sagen. Ehrlicher ist seine Körpersprache, und erst recht sagen seine (Un-)Taten, wo er steht und was er will. Wenn er AM Handschlag verweigert, so fürchtet er nicht das Blut an den Händen seiner guten Kumpel: MBS voran, oder Putin und KYI. Es bleibt zu hoffen, dass die Bedrohung gegen uns Alle durch die eitlen Autokraten von gemässigten Politikern eingegrenzt und abgewendet werden wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neanderspezi 28.06.2019, 18:35
8. Die Teilnehmer beim G20-Treff werden von Donald großartig unterhalten

Ein stabiler Geistesgestörter in seiner schönsten Rolle und achtet auch auf seinen Zeigefinger, denn dieses bedeutende Körperteil zeigt ins Nichts. Wie wird er sich auf sein Twittern des Nachts freuen, wenn er wieder alles ins rechte, das heißt in sein unverfälschtes Licht rücken kann, sein herrlichstes Vergnügen und die darauffolgenden Interpretationen in der Presse erst, POTUS Sternstunde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren